Stadt Seoul: Vor dem tödlichen Einsturz gab es in der Nähe der Überführung keine Verkehrsbeschränkungen

    Foto: YONHAP News Die Stadtregierung von Seoul sagt, dass in der Nähe der am Dienstag im Seouler Bezirk Seodaemun eingestürzten Überführung keine Verkehrsbeschränkungen für Straßen oder Eisenbahnen eingeführt wurden, selbst nachdem etwa 12 Stunden zuvor strukturelle Schwächen festgestellt wurden. Lim Choon-keun, der Leiter des Infrastrukturbüros der Stadtregierung, hielt am Mittwoch ein Briefing ab, um Einzelheiten über die Katastrophe und die Zukunftspläne der Stadt für den Abriss der Überführung zu erläutern. Nach Angaben der Regierung von Seoul wurde am Dienstag um 2:30 Uhr an der Abbruchstelle der Überführung eine Durchbiegung des Trägers festgestellt, was die Arbeiter dazu veranlasste, Bauarbeiten durchzuführen, um ein weiteres Durchhängen zu verhindern. Es stellte sich heraus, dass das mit den Abbrucharbeiten beauftragte Bauunternehmen die Stadtverwaltung gegen 7.30 Uhr telefonisch über das Problem informiert hatte. Nach einer Vor-Ort-Inspektion um 10:50 Uhr teilte der Leiter des Aufsichtsteams der Stadtverwaltung von Seoul mit, dass eine Notfall-Sicherheitsinspektion erforderlich sei. Gegen 13:40 Uhr wurde dann mit einer gemeinsamen Inspektion begonnen und etwa eine Stunde später stürzte ein Teil der Überführung ein, wobei drei Menschen getötet und drei weitere verletzt wurden. Zu den Gründen, warum der Fußgänger- und Zugverkehr unter der Überführung für diese zwölf Stunden aufrechterhalten werden durfte, sagte Lim, die Sicherheitsinspektion sei umgehend eingeleitet worden, um festzustellen, ob solche Einschränkungen notwendig seien.

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