

https://orf.at/stories/3430975/
Ich weiß eh. Das Thema ist mittlerweile bekannt, aber die Dreistigkeit kann einfach nicht untergraben werden.
Mir ist auch klar, dass auch die Pensionisten das Recht haben, Forderungen zu stellen und repräsentiert zu werden. Aber ich glaub man lehnt sich nicht zu weit aus dem Fenster wenn man sagt: Wir müssen ALLE an einem Strang ziehen und vielleicht wäre etwas mehr Solidarität der älteren Generation angebracht, gerade mit Hinblick auf rückgängige Geburtenzahlen, immer mehr Familien und Alleinerziehende in finanzieller Not, Budgetkürzungen bei der Bildung…
Dann darf man sich nach wie vor anhören, dass die Jugend so faul ist und nichts arbeitet.
Dreist, dreist, dreist.
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Von Only_Entrepreneur_84
29 Kommentare
Und um die Kürzungen durchzuführen brauchen wir einen größeren Verwaltungsapparat und nochmal n paar professionell Angestellte zusätzlich, die sich mit dem Thema KI auskennen und die Beamten schulen. das kostet eben
Hinter mir die Sintflut
meanwhile angebot der arbeitgeber in 5. runde chem. industrie KV verhandlung: 0%, 250€ einmalzahlung
Pensionserhöhung sollten einfach nicht an die Inflation sondern an lohnsteigerungen gebunden sein. Jedes Jahr werden die pensionen um die Median KV Erhöhung angehoben – und ab Werten die höher sind als das Median Gehalt geht’s gestaffelt runter (alle 500 Euro 0.5% weniger od so).
Wenn die pensionen langfristig stärker wachsen als die Löhne kann sich das einfach nicht ausgehen.
(und eine grundsätzliche Reform vom System bräuchte es sowieso auch…)
Naja das System frisst sich irgendwann selbst auf, dann bleibt nix mehr übrig zum Umverteilen.
Wenn man das Geld immer nur Richtung Sozialleistungsempfänger schiebt, dann würgt man über kurz oder lang die eigene Wirtschaft komplett ab.
Dann sinkt auch das BIP und es gibt Jahr für Jahr weniger zu verteilen, dann müssen wieder die Steuern/Abgaben erhöht werden und es wird immer schlimmer werden.
In Wahrheit besteht der halbe Staat nur noch aus „Sozialsystem“, egal ob Pensionen, Krankenhäuser oder Pflege ….
Eh schön, nur blöd für die junge Generation die sich was aufbauen möchte, es sinkt eben Schritt für Schritt die Kaufkraft pro verdientem Euro.
Österreich holt halt die Realität ein.
Ohne funktionierende Privatwirtschaft ist alles unfinanzierbar.
Würden wir 2,1% wachsen wie die USA könnten wir das Uni Budget wieder kräftig erhöhen.
Darum wird Umverteilung niemals funktionieren ohne Wachstum. Das Geld anderer geht nämlich irgendwann aus zum umverteilen.
Wenn die Sachertorte=Privatwirtschaft nicht größer wird aber immer mehr mitessen wollen dann wird das Kuchenstück kleiner.
Ich stimme dem Seniorenrat zu – man sollte das Versicherungsprinzip hoch halten und nicht einfach so vom Tisch wischen.
Also man „zahlt ein“ und der Topf wird dann als Versicherungsleistung verteilt, wer länger lebt ist auch länger abgesichert.
Was ich nicht unter Versicherungsprinzip verstehe: man zahlt viel zu wenig in den Topf ein und die Jungen müssen jährlich Milliarden in das Faß ohne Boden nachkippen.
Also ich hab als vermeintlicher Top Performer 1,4% bekommen, weil mehr ging halt gar nicht heuer. Pensionist müsst man sein.
Man liest hier wirklich täglich über das Thema und ich kenn mich da nicht so aus, aber ist die durchschnittliche Pension in Österreich nicht eh ziemlich gering?
Ich frag mich ja auch was der Seniorenrenrat glaubt, welche „Druckmittel“ er hat um überhaupt Forderungen stellen zu können.
Ist ja nicht so, dass die Pensionisten jetzt alle „streiken“ könnten und das auch nur irgendeine Auswirkung auf die Gesellschaft hätte. Auch wenn sie gemeinschaftlich alle die nächsten Wahlen boykottieren würde sich der Rest der Bevölkerung eher drüber freuen. Falls sie stattdessen einfach alle aus Protest blau wählen, schießen sie sich auch nur ins eigene Knie, wenn dann das Gesundheitssystem und Pflegewesen weiter den Bach runter gespült wird…
Also im Endeffekt könnens halt freundlich bitte und danke sagen aber brauchen nicht glauben, dass sie sich jetzt großartig aufspielen können.
Orbán hat die gleichen Sachen mit Ungarn gemacht. Können wir hier das mal so stoppen, dass dieser Trend nicht ausreift? Bitte?
Inwiefern wird hier das Versichungsprinzip gebrochen?
Das Versicherungsprinzip bedeutet, dass viele gemeinsam in einen Topf einzahlen, damit einzelne im Schadensfall finanziell abgesichert sind.
Der einzige Bruch des Versicherungsprinzips besteht darin, dass die Versicherung auch aus Versicherungsfremden Geldern – Steuergeldern die aus dem Budget umgeleitet werden – finanziert wird.
Man muss ja auch die hauptwählerschaft bedienen – wer braucht schon einen ausgeprägten wissensstandort und die erhaltung bei der ernährungssouveränität; neinnein pensionisten sind deutlich wichtiger
Aber mutlitple KV-Verhandlungen abbrechen, und den Arbeitenden für die es künftig sowieso keine Pension gibt, keine Erhöhung geben – suppa
Kein Land in Europa hat effektiv höhere Steuer- und Sozialabgaben und gleichzeitig hat kein anderes Land hier in Europa so viele Probleme damit, mit den Einnahmen auszukommen
Die Pensionisten haben aber gewiss nicht das Recht, das ganze Land in den Abgrund zu schmeißen aus reiner Gier und „Entitlement“. Das Land ist in einem wirtschaftlichen und finanziellen Katastrophen Zustand und anstatt mitzugehen und den Karren aus dem Dreck zu ziehen(wofür diese Generation Haupt Verantwortliche sind), werden hier einfach Fantasie Forderungen gestellt und unsere mutlose Regierung geht da noch mit.
das diesem nichts leistenden „seniorenrat“ überhaupt immer so eine bühne geboten wird
Nur um das **rechtlich** einmal klarzustellen:
– Die österreichischen Pensionisten haben ein Anrecht auf Pensionsauszahlungen, und ihre Ansprüche dürfen nicht willkürlich angepasst (verringert) werden. Defakto ist das wie ein Eigentumsrecht, bei dem du nur extrem begrenzt als Staat irgendetwas ändern darfst.
– Die österreichischen Pensionisten haben auch ein Anrecht auf Pensionsanspassungen. Substanzielle Senkungen sind kaum möglich und auch ein dauerhaftes Aussetzen von Inflationsanpassungen könnte rechtlich kritisch sein.
– Der österreichische Staat ist verpflichtet die Lücke zwischen Versicherungseinzahlungen und -auszahlungen zu schließen. Selbst wenn man diese Pflicht abschaffen würde, bleiben nach wievor die Ansprüche so wie oben beschrieben und defakto müsste der Staat trotzdem „irgendwie“ dafür sorgen, dass die Pensionen finanziert sind. (Beitragserhöhungen o.Ä.)
Oder mit anderen Worten ausgedrückt:
Die Spielräume zum Sparen und für Reformen bei bestehenden Pensionen, und Pensionen die in naher Zukunft geltend werd, sind äußerst begrenzt im österreichischen Rechtssystem. Da kann man herumwüten und die Regierung verantwortlich machen was man will. Fakt ist, dass die lebenden Politiker hierfür praktisch gar nichts können und ohne massive Volksabstimmungen über Verfassungsgesetze hier auch nichts Substanzielles bewegt werden kann.
Wo kann ich mich für den Pensionshackn bewerben? Beste Gewerkschafft anscheinend🙈
Leute ich finde wir lassen uns da diskurstechnisch in die falsche Richtung lenken.
Ist es sinnvoll oder fair, dass Pensionen bis 6k um fast 3% angehoben werden während die arbeitende Bevölkerung tw. nur 1,X% bekommt? Nein, natürlich nicht.
Sollte die arbeitende Bevölkerung daher auf die ehemals arbeitende Bevölkerung losgehen und denen die Erhöhung neiden?
Da lachen sich die superreichen, die einzigen die tatsächlich nicht arbeiten müssen ins Fäustchen!
Vermögensbezogene Steuern jetzt! Dann können wir uns Pensionserhöhungen und Senkung der LNK/Abgaben auf Arbeit die tatsächlich bei den Menschen ankommt leisten!
Alle an einem Strang?
Bei Politik und Parteien und Ländern wird null gespart. 9 Landtage, Rekorde bei der Parteienförderung – alles Wahnsinn.
Die Politik zeigt kein Leadership irgendwo positive Stimmung und Kollaboration zu erzeugen und spielt Interessensgruppen gegeneinander aus.
Die Audacity – unpackbar
Pensionen ans BIP Wachstum anpassen
Faszinierend, wie massiv St. Petersburg hier versucht, die gesellschaftliche Spaltung voranzutreiben. Unklug, sich davon aufhetzen zu lassen, aber wie es euch gefällt …
Es ist doch ganz einfach: wir haben immer weniger Arbeitnehmer im Verhältnis zu den Pensionisten. Ich will auch nicht den Pensionisten was wegnehmen. Ein paar davon haben lang und hart gearbeitet! Ich vergönn ihnen ihre 3% Erhöhung, nur geht sich das rechnerisch halt nicht mehr aus wenn es zu wenige Arbeitnehmer gibt und die immer schlechter verdienen. Die letzten Boomer die jetzt in Pension gehen, haben zumindest noch ordentlich eingezahlt weil sie oft Altverträge hatten von denen Junge nur träumen können. Die fallen jetzt auch als Einzahler weg und übrig bleiben weniger Leute die noch dazu aufgrund schlechteren Verdienstes weniger einzahlen. So geht sich das einfach nicht aus, deswegen ein Vorschlag der allen was bringt: um wieder mehr Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in die Staatskassen zu spülen, werden alle Löhne verdoppelt. Und die Pensionisten bekommen ihre 3%
Dass man wirklich keinen Genierer hat und bei so einem Abschluss noch „kritisiert“
Denen müsste echt mal wer in den Garten sobotkan
Sagen wir mal durch die Paketabgabe und was noch so kommt steigt die Inflation weiter aktuell sind wir irgendwo bei 3.x also werden dann die Pensionen einfach immer an die Inflation angepasst? Steigt dadurch nicht irgendwie auch die Inflation mit ?
Arbeiter das doppelte Wahlrecht dann ändert sich vielleicht mal was
Warum sollten irgenwelche Pensionen (außer die Mindestpension) erhöht werden. Wenn ich bis dahin meine Finanzen nicht unter Kontrolle habe und auf Pensionszahlungen angewiesen bin, habe ich ohnehin etwas falsch gemacht. Pension ist eine Grundsicherung und keine Vollkaskoversicherung.
Außerdem müssen die Pensionen jetzt schon mit 30Mrd Euro im Jahr vom allgemeinen Steuertopf gestützt werden. Was wollen die Boomer noch alles? Hat es nicht gereicht, dass sie geile Verträge hatten und 40 Jahre (wenn überhaupt) tachinieren durften?
Ich verstehe die Forderungen der Pensionisten, so wie ich die Forderungen aller anderen verstehe. Aber in Zeiten in denen die Löhne und Gehälter unter der Inflation angepasst wurden, ist das schon eine Schieflage in der Argumentation.
Warum erhöht man die Pensionen nicht um die durchschnittliche Anpassung (von Erhöhung kann ja keine Rede sein) der Ergebnisse KV-Verhandlungen? Das wäre fair. Oder zumindest ausgeglichen unfair, je nach Sichtweise.