Vize-Außenminister reist nach Lee-Trump-Telefonat in die USA

    Foto: YONHAP News Die erste Vize-Außenministerin Park Yoon-joo ist nach einem Telefonat zwischen Präsident Lee Jae Myung und US-Präsident Donald Trump in die Vereinigten Staaten gereist. Wie das Außenministerium am Montag in Seoul mitteilte, reiste Park am Morgen in die USA ab und soll während seines bis Donnerstag dauernden Besuchs die US-Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten Allison Hooker und den stellvertretenden Außenminister Christopher Landau treffen. Der Besuch von Park hat Aufmerksamkeit erregt, da er unmittelbar nach dem Telefongespräch zwischen Lee und Trump stattfindet, die sich über die Ergebnisse des jüngsten Gipfeltreffens zwischen den USA und China, internationale Angelegenheiten und anstehende diplomatische und sicherheitspolitische Fragen zwischen Seoul und Washington austauschten. Da Berichten zufolge Nordkorea und sein Führer Kim Jong-un im Mittelpunkt des Gesprächs standen, wird Park voraussichtlich von US-Beamten Einzelheiten zu den Diskussionen über Pjöngjang und Fragen der koreanischen Halbinsel während des Gipfeltreffens zwischen den USA und China erfahren. Von den US-Beamten wird erwartet, dass sie Park auch über die jüngste Erklärung des Weißen Hauses informieren, dass Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping ihr Engagement für die Denuklearisierung Nordkoreas bekräftigt hätten. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt während Parks Besuch dürften Folgekonsultationen zum gemeinsamen Faktenblatt zwischen Südkorea und den USA sein, in dem Seouls Bemühungen erwähnt werden, sich das Recht zu sichern, sich an der Urananreicherung und der Verarbeitung abgebrannter Brennelemente zu beteiligen und atomgetriebene U-Boote zu bauen.

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