
Foto: YONHAP News Das südkoreanische Militär wird nächste Woche seine jährlichen computersimulierten Taegeuk-Übungen durchführen, um die einseitigen operativen Führungsfähigkeiten zu verbessern. Die Joint Chiefs of Staff (JCS) gaben am Freitag bekannt, dass die fünftägigen Übungen, die am Montag beginnen, Szenarien umfassen werden, die Veränderungen im Sicherheitsumfeld und aktuelle Kriegstrends widerspiegeln. Das JCS fügte hinzu, dass es mit den Übungen darauf abzielt, die Krisenmanagement- und Reaktionsfähigkeiten des Militärs gegen verschiedene nordkoreanische Bedrohungen zu stärken. Eine Kommandopostenübung (CPX) unterscheidet sich von einer Feldübung dadurch, dass sie Computersimulationen verwendet, um Einsatzabläufe während des Krieges zu üben, und nicht echte Truppenmanöver. Beispiele hierfür sind die im März durchgeführte Übung „Freedom Shield“ zwischen Südkorea und den USA zur Vorbereitung der Übergabe der operativen Kontrolle während des Krieges. Die Taegeuk-Übung wurde erstmals 1996 vom JCS unter dem Namen „Amnok River Exercise“ ins Leben gerufen. Nach mehreren Integrations- und Trennungsrunden mit anderen Übungen findet es seit 2022 in seiner jetzigen Form jährlich statt.