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    12 Kommentare

    1. just_reading2025 on

      Zitat:

      >Schon 2023 erklärte Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, Kinder und Jugendlichen mit Behinderung sollten nicht auf Regelschulen gehen. Höcke sagte: „Gesunde Gesellschaften haben gesunde Schulen.“ Inklusion an Schulen gehöre beendet. Es handele sich um ein ideologisch motiviertes Projekt, das „unsere Schüler“ nicht weiterbringe, „unsere Kinder nicht leistungsfähiger“ mache und nicht dazu führe, „dass wir aus unseren Kindern und Jugendlichen die Fachkräfte der Zukunft machen“. Höcke sprach dann auch von „Belastungsfaktoren“.

      >„Belastungsfaktoren“: Es ist dieser Begriff, den Hendrik Cremer besonders hervorhebt. Auch, weil ihm seitdem in der AfD nicht groß öffentlich widersprochen wurde. Der Jurist weist dabei auf [historische Affinitäten](https://taz.de/Historikerin-ueber-rechte-Koerperpolitik/!6110952/) hin. Denn auch die Na­tio­nal­so­zia­lis­t*in­nen sahen in Menschen mit Behinderungen „Ballastexistenzen“, die es aus der „Volksgemeinschaft“ zu „beseitigen“ gelte. An die 70.000 Menschen wurden im Rahmen der Euthanasie-Programme der Nazis ermordet, über 350.000 bis 400.000 Menschen zwangssterilisiert.

    2. The_Awesome_Mo_Man on

      Und dann wundert sich die ekelhAfDe Wählerschaft, warum man sie gesellschaftlich ächtet und niemand mit ihnen was zu tun haben will.

    3. >2018 fragte die AfD-Bundestagsfraktion etwa, wie viele „Schwerstbehinderte“ in Deutschland leben. Sie wollte auch – wohl einer Vererbungslogik folgend – wissen, wie viele Behinderte durch „Heirat innerhalb der Familie entstanden“ seien. Und weiter, wie viele „keine deutsche Staatsbürgerschaft“ hätten.

      Unglaublich

    4. Upper-Committee-4925 on

      Wissen die Armleuchter von der afd überhaupt, **wie** viele Menschen eine Behinderung haben? Angeborene Behinderungen sind da noch das Wenigste.

      Aber wahrscheinlich meinen die nur die, die gottverdammten Nazisäue. 

    5. SoundAndSmoke on

      Mich wundert, dass der Artikel nicht auf die Forderungen aus dem letzten Wahlprogramm eingegangen ist. Als ich zur Bundestagswahl die Wahlprogramme der Parteien bzgl. Mindestlohn verglichen habe, waren sie, soweit ich mich erinnere, die einzigen, die gefordert haben, dass Behinderte in Werkstätten diesen erhalten sollen.

    6. ThisIsForSmut83 on

      Der Artikel geht leider nicht weit genug.

      Vor einiger Zeit sagte ein AfD Politiker:

      „Ich meine, Söder ist ja nicht nur körperlich behindert, auch manchmal geistig, meine Damen und Herren. Aber wir lassen ihn leben – er ist ja immer mal wieder witzig.“

      Klar, erstmal ne Spitze gegen Söder, aber was tut man dann mit den Behinderten die nicht witzig sind?

      ( https://www.welt.de/politik/deutschland/article696fac8ab389d63113e6a5be/beleidigung-soeder-ist-ja-nicht-nur-koerperlich-behindert-auch-geistig-sagt-der-afd-politiker.html )

    7. Die sind einfach emotional b̶̶e̶̶h̶̶i̶̶n̶̶d̶̶e̶̶r̶̶t̶ beeinträchtigt! Die können einem Leid tun. Da hat die Erziehung völlig versagt. Da sollten wir auch nicht behindertenfeindlich sein. Nur ein stummer Schrei nach Liebe…

    8. Da die CDU / SPD gerade an íntegration für Behinderte etc und weiteren Sozialausgaben sägen, würde ich bei der AFD nicht sonderlich viel „empörung“ hineinlegen. Der ganze scheiß ist mit Merz doch schon längst in gange!

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