Halldór Armands Kolumne in Sunndagsmogganum hat wirklich ins Schwarze getroffen, denn er spricht über ein System, das über uns wächst. Halldór gibt vor, dass dies daran liegt, dass die Isländer glauben, dass der klapprige Körper daran liegt, dass wir das Bedürfnis verspüren, dem Rest der Welt zu beweisen, dass wir keine Bauern sind, sondern eine Nation unter Nationen. Das Ergebnis ist jedoch bittersüß.

    Der Überbau besteht im Wesentlichen darin, eine Nation unter Nationen zu sein und nicht darin, etwas zu beweisen.

    „Wie können fast 400.000 Menschen, eine Gemeinschaft von der Größe eines durchschnittlichen Viertels in einer europäischen Stadt, eine eigene Währung und Zentralbank, eine Präsidentschaft und eine Reihe von Ministerien, unzählige staatliche Institutionen und ein beeindruckendes öffentliches System auf zwei Regierungsebenen verwalten? Haben wir uns jemals gefragt, ob unsere Gesellschaft von Natur aus ist, all dies zu brauchen? Wir leben in einem Szenario eines großen Staates“, sagt Halldór Armand unter anderem in seiner Kolumne.

    Viele sind der Meinung, dass Island keine Zentralbank und keine unabhängige Währung haben sollte. Tatsächlich übernahm die Zentralbank auch die Aufgaben der Finanzaufsichtsbehörde. Die Präsidentschaft kostet im Verhältnis zu den Staatseinnahmen/-ausgaben nicht viel und viele glauben, dass sie eine wichtige Rolle als „Sicherheitsventil“ spielt. Viele Leute haben wahrscheinlich das Gefühl, dass sich die Position während des Icesave-Chaos bewährt hat, aber es ist nicht unmöglich, diese Position anders umzusetzen.

    Ständig füllen Menschen eine Reihe von Ministerien und Regierungsbehörden. Ich bin mir nicht unbedingt sicher, ob sie reduziert werden müssen. Effizienz kann beispielsweise durch Infrastruktur-Joint-Ventures erreicht werden. Beispielsweise hat das Kabinett damit begonnen, verschiedene Dinge für die Ministerien zu erledigen, anstatt dass diese ihre eigenen Systeme betreiben. Es ist nicht möglich, sehr unterschiedliche Aufgaben von ein und derselben Person auszuführen, ohne dass diese schlecht gehandhabt werden, und es muss häufig sichergestellt werden, dass die Personen nicht viele Aufgaben übernehmen und beispielsweise für die Umsetzung, Überwachung und Lösung von Beschwerden verantwortlich sind.

    Wir haben zwei Verwaltungssysteme, da sonst das ganze Land manuell von Lækjargatu aus kontrolliert werden würde. Möchten Sie eine Brücke über Breiðamerkursandi? Sie müssen direkt mit einem Minister sprechen, der noch nie dort war und nichts über die Situation weiß. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Halldór Armand sich in die Landshöfðingja-Ära zurückziehen möchte.

    Das System erweitert sich

    Er weist darauf hin, dass es im Hauptstadtgebiet 79 gewählte Volksvertreter in sieben verschiedenen Gemeinden gebe. „Aber heute hat die Verwaltung die Gesellschaft mehr oder weniger unterworfen. Es ist, als ob nichts für sie irrelevant wäre; das System expandiert, weil es seine eigene Bedeutung hervorbringt.“

    Einige dieser Gemeinden könnten durchaus zusammengelegt werden, ohne dass die lokale Demokratie zerstört würde. Ich weiß nicht, ob es Anarchismus oder eine antidemokratische Ideologie ist, die Halldór Armand unterstützt. Das „System“ selbst muss sich ständig ändern. Ich denke, das Wichtigste ist, die Regierung nicht mehr mit Krediten zu betreiben, dann werden wir sehen, was wir uns leisten können und was nicht.

    https://visir.is/g/20262881810d/stjorn-syslan-hafi-lagt-undir-sig-landid-og-midin

    Von StefanOrvarSigmundss

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    4 Kommentare

    1. Það er nú óþarfi að breiða út pælingar sem mæra tíma sem allt má gera og engu þarf að pæla í.

      Það er ekkert mál að búa til mat og selja fólki, en til að reka veitingastað þarftu að sanna að þú kunnir til verka og sért ekki að fara að fremja fjöldamorð af því að þú kannt ekki hollustuhætti. Það má örugglega straumlínulaga hluti, og það er verið að gera það.

      125 þúsund manns bjuggu á Íslandi þegar lýðveldið var stofnað 1944. Við erum rúmlega 400 þúsund núna eða svo.

      Kerfið þenst út af því að apakettir skíta út og þrífa ekki eftir sig, við stöndum uppi með ónýtar nýbyggingar af því að lukkuriddarar reyna að græða með því að spara allt, við fáum holskeflur af íslenskum draumum yfir okkur þar sem minkabú spretta upp og deyja svo og eftir sitjum við með nýja varga.

      Að fá „góða hugmynd“ og vera stoppaður í að framkvæma hana, öllum til harma, er ekki ofurvald ríkisins, heldur sigur almannaheilla. Því miður hefur slíkum sigrum fækkað.

    2. Johnny_bubblegum on

      Hvað erum við, heilt land, að gera með stjórnsýslu fyrir heilt land?

      við erum jafn mörg og lítil borg (sem er ekki heilt land) í öðru landi sem er ekki með neitt af þessu sem heilt land þarf að hafa? Leicester í Englandi er ekki með utanríkisþjónustu en við erum með hana??? hvað er í gangi?

    3. Fannst athyglisvert að Eyþór Arnalds var eitthvað að peppa þetta…. ég eiginlega les þetta sem rökstuðning við inngongu i esb. Þeas ut af þessu tali um gjaldmiðilinn og seðlabankann.

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