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    40 Kommentare

    1. just_reading2025 on

      Es ist „**No mow may**“. Zitat:

      >Der kurz geschorene Rasen hingegen ist ökologisch nahezu wertlos. Bei jedem maschinellen Mähvorgang sterben zwischen 60 und 90 Prozent der darin lebenden Tiere, darunter Insekten, Spinnen und Amphibien. Den Überlebenden fehlen nach der Mahd Nahrungsgrundlage und Rückzugsort. Auch jede andere Funktion, wie die des Nutzgartens, haben die meisten Grundstücke eingebüßt. Der Boden ist anfälliger für Trockenheit, im Sommer [verbrennt der geliebte Rasen](https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/verbrannter-rasen–was-sie-dagegen-tun-koennen-33557018.html) – zurück bleibt eine braune Ödnis. Und Wäsche bleicht hier längst niemand mehr.

      >Der einzige Zweck des Ganzen: Sauberkeit und Ordnung inszenieren. Es hat etwas von territorialer Besitzaneignung, wenn wir uns ein Stück Land unterwerfen, das schon vor uns da war und noch nach uns da sein wird. Wir allein entscheiden, wer oder was hier leben darf. Und so schaffen wir einen vermeintlich sicheren Rahmen, in dem wir uns, ohne einen wie auch immer gearteten Angriff befürchten zu müssen (sei es von vermeintlichen Schädlingen oder der kritischen Nachbarschaft), präsentieren und frei entfalten können. Aber eben nur wir.

    2. Ambitious-Profit855 on

      Zweimal im Jahr mähen? Hat man früher genauso wenig gemacht wie heute, da reden wir nämlich nicht mehr über knöchelhoch sondern hüfthoch.

      Ansonsten gebe ich dem Artikel bei vielem Recht und mach aktuell 50/50.

    3. Masterkrall on

      Und darunter Werbung für nen Bosch Rasenmäherroboter. Genau mein Humor

    4. Affectionate-Bike-65 on

      >Der einzige Zweck des Ganzen: Sauberkeit und Ordnung inszenieren

      ne. ich möchte einfach keine zecken im garten. vor allem wenn ich in einem risikogebiet wohne

    5. Mähen bei uns auch nur noch 4 mal im Jahr. Im Sommer verbrennt der rasen sonst nur und die Insekten freuts (und meinen faulen arsch auch)

    6. Lol… Und wir gehen zweimal die Woche über unseren Rasen und rupfen Löwenzahn und Klee raus 😁

    7. Silent_Bullfrog5174 on

      Jeden Samstag ist Mähtag. Keine Viecher im Raden bedeutet auch keine Zecken im Rasen. Das ist das Wichtigste.

    8. Irgendwo in Deutschland fällt einem schockierten Detlef der Seilzugstarter aus der Hand.

    9. MerryCrystal on

      Eine Magerwiese mit Wildkräutern und vor allem Gänseblümchen ist eh viel schöner

    10. Neo_Violence on

      Gartenpflege ein soziologisch vor allem ein Flex, um der Nachbarschaft zu zeigen, dass man sich die Zeit dafür leisten kann. 

    11. Sorry aber meine Kinder sollen in Garten spielen ohne Zecken oder ständig auf Bienen zu latschen. Dafür lassen wir einige Bereiche dauerhaft stehen und haben dort Blühmischungen angepflanzt.

    12. Ich mäh mittlerweile auch nicht mehr.

      Das macht der Mähroboter alle 2 Tage. Und der Rasenschnitt dient als Nährstoff für Mikroorganismen, also alles gut.

    13. Nach der Logik könnte man sich auch das Staubsaugen und Putzen im Haus sparen, lieber in einem Biotop von Spinnen, Ameisen, Kakerlaken, etc. leben und vielleicht noch ein wenig Schimmel an den Wänden, alles so wie es die Natur will.

    14. 420Barracks on

      Ich mäh eigentlich immer vor dem Regen bzw. auch nur wenn der Rasen höher als ~10cm ist.

      Sollte dann mal länger kein Regen fallen, wird auch nicht gemäht.

    15. Wenns mein Vermieter nicht fordern würde, dann würde ich auch nicht mähen. Ist halt absolut nicht notwendig, da das Gras irgendwann seine maximale Länge hat und dann ist Ruhe.

    16. Skyobliwind on

      Würden bei mir im Garten nicht ständig und überall zig Arten von Bäumen auflaufen, wäre ich auch dafür. Wenig Mähe ich auch so schon, aber nicht mähen funktioniert hat nicht, sonst habe ich bald keine Garten mehr, sondern einen Wald. Und das ist im Wohngebiet auch nicht gut 😅 außerdem will ich einige Bereiche ja für Blumen und Gemüse nutzen, das geht im Wald auch schlecht.

    17. BaldFraud99 on

      Ich mähe alle 2 Wochen den Garten meiner Großeltern. Ist wie Therapie für mich.

    18. therealskull on

      Heilige Scheiße, was ein Diskurs alleine hier über verkackte Bodendecker.

    19. bikesailfreak on

      Mal im Ernst: Macht ihr das gerne?

      Ich machs evtl das erste Mal im Jahr dann siehst super schön aus. Aber eigentlich hätte ich was bessere vor mit der Zeit…. 
      Garten = oft mehr Arbeit als Genuss

    20. CreativeTaskk on

      Ich habe halt keine Lust später mit. Sense, Motorsäge etc. mich da kaputt zu arbeiten, und das ganze grünzeug müsste dann auch noch von mir irgendwo entsorgt werden. Daher immer frühzeitig scheiden damit der Aufwand klein bleibt.

    21. Bin am überlegen meinen ganzen Rasen zu entfernen und Klee zu pflanzen, hat da jemand mit Erfahrung? Das blüht ja wenigstens im Gegensatz zum Rasen.

    22. Seit ich einen Garten habe mähe ich aus genau diesem Grund auch nur 1x im Juni und dann zum Herbst.
      Wenn ich mir diese Blütenpracht anschaue würde ich mich auch nicht mehr wohl fühlen das alles wegzusäbeln.

      Der Teil den ich für Nutzpflanzen bewirtschafte, halte ich natürlich frei. Ob das jetzt für meine Erträge was bringt kann ich nicht sagen. Es heißt ja, bei naturbelassenen Gärten würden die Sträucher mehr Früchte tragen.

      Mittig führt ein Trampelpfad durch die Wiese. Da wächst das Gras von selbst nicht mehr hoch.

      Was ich sagen kann ist, dass selbst bei Hitzewellen mein Garten wesentlich saftiger aussieht als die der Nachbarn, obwohl ich noch nie gegossen habe.

      Im Grunde ist’s aber egal was ich denke. Wir haben, hört man zumindest, bereits 90% unserer Insekten verloren. Da jetzt weiter zu machen wie bisher ist halt einfach dumm 🤷

    23. Wenn ich das Ding nicht mähen würde da bald der ärgste Urwald draus werden.

      Außerdem ist Gartenpflege samt mähen, Gießen und pflegen für mich ein schöner Ausgleich zum Beruf und am Ende kann ich mich an meinem schönen Garten erfreuen

    24. getting_serious on

      Hab hier so knapp 100m² Hundetoilette zwischen den Beeten, wo der Hund an der Leine bleiben muss und man dackelt nebenher. Alles probiert. Wenn ich alles rasentrimmerkurz mähe, richten sich die Halme nach dem Drüberlaufen wieder auf. Vorher immer kahle Flecken gehabt, die in der Schlammsaison rutschig wurden. Hab dann den Akku-Rasentrimmer gekauft, weil reicht für die Fläche und geringe Rüstzeiten, und jetzt leben mehr Grashalme.

    25. Huge_Mango3725 on

      Ohne den Artikel gelesen zu haben: gerade wenn man einen Mager-Trockenrasen in seinem Garten schaffen will, ist 1-2x/a Mähen und Schnittgut entsorgen essenziell, sonst kriegt man den Boden nicht mager. Schon Ragebait, selbst aus ökologischer Sicht.

    26. Rasenmähen ist für mich nicht Hektik und Stress, sondern nach Feierabend bei meiner sinnlosen Lohnsklaverei Entspannung. Ich versteh auch den Take bzgl. Artenvielfalt und Insekten, paar Bereiche überlass ich auch sich selbst. Jeder nach seiner Facon!

    27. falkenberg1 on

      „erzeugen Benzin- und Elektromäher Hektik, weil sie es ermöglichen, alle paar Tage „nur mal schnell“ den Rasen zu mähen.“

      Komisch, den Gedankengang hatte ich tatsächlich so noch nie.

      Vielleicht ist das der Grund, warum ich weiss weshalb man doch zumindest regelmässig mähen sollte.
      Gras wächst. Irgendwann wird das Hart und kratzig, ein bisschen so wie Getreide, was ja auch irgendwie ne Sorte Gras ist.
      Wenn ich das jetzt ewig wachsen lasse hab ich irgendwann entweder ein kleines Getreidefeld, durch dass ich Barfuss nicht mehr durchlaufen will.
      Wenn ich es dann erst mähe bleiben die harten, spitzen, gelben und kratzigen „Stämme“ der Grashalme übrig und die Wurzeln haben aus meinem ebenen Rasen eine Buckelpiste gemacht, auf der kein Fussball mehr geradeaus rollt. Barfuss rausgehen ist dann auch nicht mehr und da die Stämme eher weniger blättrig sind liegt der Boden brach, trocknet aus und die Wildkräuter, die sich zwischen den Grasshalmen breit gemacht haben vertrocknen und verbrennen.
      Wenn man regelmässig alle 3-4 Wochen mäht bleibt das Gras grün und weich und der Boden mit allem was in ihm wächst besser geschützt.

    28. mironicalValue on

      Ich baue und verteile seit Jahren Insektenhotels in der Umgebung und stelle damit schon mal klar, auf welcher Seite des Zauns ich stehe. Jedenfalls, hier sind es nicht nur die spiessbürgerlichen Nachbarn, denen jeder Grashalm über 5 cm zu viel ist – auch die Gemeindegrün“pflege“ bringt mich regelrecht zum aus der Haut fahren.

      Es gibt in meinem Wohnort ein mittelgroßes Stück Grünfläche, das als eines der wenigen in der direkten Umgebung unbebaut ist. Darauf steht eine alte Kapelle und wenige Bäume.

      Die Gemeinde ist der aber Meinung, dieses Stück „Wild“wiese müsste regelmäßig gemäht werden, egal bei welchter Witterung und welchter Großwetterlage. Man kann die Uhr danach stellen, dass die Temeperaturen von 10 Grad ab März, die elenden Sesselfurzer wieder zum Hörer greifen lässt und den Grünflächendienst beauftragt, seinem 6-8 wöchigen Soll nachzukommen.

      Dann rückt eine Truppe Leute mit zwei Sprintern samt Anhänger an, meistens durch 7-9 Personen besetzt und beginnt an einem Arbeitstag in der Früh um 730Uhr ein Grünzeugkreuzzzg, dem wirklich Nichts entkommt.

      Seien es die ersten Frühlingsblumen oder gar ein paar empordrückende Wiesenchampignons – alles wird restlos plattgemacht – vom Startschuss im Frühjahr bis in die allerletzen Oktobertage.

      Wenn der Sommer dann wie so oft im letzten Jahrzehnt lange trocken ist, kann man sich anstatt einer Decke und einem Bier im Grün, den Klappstuhl für diese Wochen auf braune Stoppel stellen.

      Aber leider ist dem Treiben offenbar kein Einhalt zu gebieten, denn erschwerdend kommt hinzu, dass es sich bei den Grashalm-Kreuzrittern in Engelbert-Strauß um Personen aus der Diakonie, Lebenshilfe, Behindertenwerkstätten oder ähnlichen Ausbeutereien handelt.

      Da werden die armen Schweine von einem Obermufti wortwörtlich mit 8 lärmenden Rasenmähern 3 Stunden lang in einer Reihe, hintereinander aufgefädelt wie an einer Perlonschnur, im Kreis dirigiert.

      Ich stand schon einige Male davor, meinen homeoffice Arbeitsplatz zu verlassen und den Gauleiter anzupöbeln, was dieser ineffektive Lärm hier bewirken soll.

      8 Personen, die leider nicht selbstbewusst oder (auch wenn es abwertend klingt meine ich es nicht so) nicht intelligent genug sind, diesem unnützen Verblasen an Sprit, der beim Nachtanken gerne auch mal daneben geht und im Anschluss als Regenbogen auf der Straße sichtbar wird, vermutlich auch auf der Wiese selbst, Einhalt zu gebieten, macht das ganze Spektakel noch unerträglicher für mich.

      Ich schwöre bei allem was mir heilig ist und was ich in Kindertagen an Taschengeld bei Oma und Großtante durch fleißiges Mähen dazu verdient habe, dass 7-9 ausgewachsene Menschen niemals so viele Rasenmäher für eine so lange Zeit am Begrenzer betreiben müssten, um etwa 1500qm Wiese zu vernichten.

      Das stinkt gewaltig nach Verwaltung mit Auftragsschacherei und einem Dienstleister, der sich durch die öffentliche Beauftragung befähigt sieht, die 8 Personen auf der Rechnung an den Auftraggeber im Rathaus zu stellen, um wesentlich mehr einzustreichen, als die ausführenden Personen jemals zu sehen bekommen. Sind schließlich nur ein paar Dummerchen aus der Diakonie.

      Guck doch mal, wie froh die sind beim Ausgebeutet werden nicht kopfrechnen zu können.

      Fick diesen ur-deutschen Drecksbrauch, wilde Wiesenflächen nicht mehr zuzugestehen als ein nerviges Übel zu sein… in einer sterbenden Insekten-und Pflanzenwelt.

    29. CookieScholar on

      Das war kein Thema, bei dem ich „ABER DIE KINDER“-Bullshit erwartet hätte. Tja.

    30. Ist halt eine Meinung. Ich mähe meinen Garten gerne und erfreue mich am kurzen weichen Grass. Hab auch keine Lust auf Zecken. Hätte ich einen grösseren Garten, würde ich mir Schafe anschaffen.

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