
Schiene verbindet Europa: neue Direktverbindung von Berlin über Kopenhagen nach Oslo kommt
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9 Kommentare
Ab 2028, Fahrzeit etwa 14-15 Stunden, 2x täglich.
Schön, dass wir unsere chronische Unpünktlichkeit jetzt als offiziellen Exportschlager nach Skandinavien bringen. „Direktverbindung“ heißt bei der Deutschen Bahn am Ende doch eh nur, dass man jetzt nicht mehr nur in Brandenburg strandet, sondern auch im dänischen Nirgendwo nahtlos auf den Schienenersatzverkehr warten darf. Die armen Norweger ahnen noch gar nicht, was da (nicht) auf sie zurollt.
Da freuen sich die Interrailer. Norwegen soll ja als Urlaubsland richtig geil sein, hab ich gehört.
Anscheinend kommen internationale durchgehende Langläufer über den Tag immer mehr in Mode.
Allerdings besteht im Normalfall zwischen Kopenhagen – Malmö – Göteborg – Oslo sehr effizienter Taktverkehr, dass ich durchgehende Züge da nie vermisst habe. Eher war die Strecke von Hamburg nach Kopenhagen nervig und da ist ja ohne die Fehmarn-Anbindung keine Verbesserung in Aussicht.
Dann scheint das s.g. Västlänken-Projekt im Plan zu liegen. Da wurde in 10 Jahren mal eben so halb Göteborg unterkellert.
Berlin-Kopenhagen wird selbstverständlich mit Jahren Verspätung und mit doppelt so hohen Kosten kommen, während Kopenhagen-Oslo einigermaßen nach Plan abgeliefert werden wird.
Sehr gut. Bin in den letzten Jahren ein paar Mal mit dem Zug nach Oslo gefahren und das war immer mit Umsteigen und fehlender Anschlussgarantie und Stress verbunden.
Endlich! Dafür plädieren die Zugeenthusiasten in Norwegen seit Jahren. Gab es übrigens wohl früher schon mal, in den 70ern oder 80ern.
Nachdem der Tunnel auf deutscher Seite massiv verschleppt wurde