
Foto: YONHAP News Südkorea und Japan haben ihre ersten Vizeministergespräche zwischen ihren Außen- und Verteidigungsministerien abgehalten, um die Zusammenarbeit in einer Reihe von Sicherheitsfragen zu stärken. Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums hielten Beamte beider Nationen am Donnerstag ihr „Zwei-plus-zwei“-Treffen in den Büros des Ministeriums in Seoul ab. Der erste Vize-Außenminister Park Yoon-joo und der Vize-Verteidigungsminister Lee Doo-hee trafen sich mit ihren japanischen Amtskollegen, dem Vize-Außenminister Takehiro Funakoshi und dem Vize-Verteidigungsminister Koji Kano. Die sicherheitspolitischen Konsultationen zwischen den Außen- und Verteidigungsbehörden beider Länder wurden in diesem Jahr erstmals von der Ebene der Generaldirektoren auf die Ebene der Vizeminister ausgeweitet. Die Diskussionen konzentrierten sich wahrscheinlich auf Möglichkeiten zur Verbesserung der bilateralen und trilateralen Sicherheitskooperation unter Beteiligung der Vereinigten Staaten angesichts der sich schnell verändernden Sicherheitslandschaft und der komplexen Herausforderungen in der Asien-Pazifik-Region, insbesondere angesichts der Weiterentwicklung der Nuklear- und Raketenfähigkeiten Nordkoreas. Beamte des Ministeriums sagten, die anhaltende Krise im Nahen Osten, einschließlich der faktischen Blockade der Straße von Hormus, stünde ebenfalls auf der Tagesordnung. Seoul und Tokio begannen ihre bilateralen Sicherheitskonsultationen im Jahr 1998. Seitdem wurden die Gespräche regelmäßig durch Schwankungen in den bilateralen Beziehungen unterbrochen. Die letzte Konsultation fand im November 2024 in Tokio statt.