
Absurd, wie viele Leute immer noch glauben, vegan zu leben sei ein Luxus für die Reichen. Gerade in Zeiten, in denen die Themen Lebenskosten und Inflation allgegenwärtig sind, sollten wir das Momentum nutzen und endlich mit diesem Mythos aufräumen.
Quelle der Grafik: https://veganhorizon.substack.com/p/spread-the-word-plant-based-eating
Bevor sich jemand beschwert, dass bei dem Flyer das Geld im Vordergrund steht und nicht das Tierleid – hier ein Statement aus dem dazugehörigen Artikel:
For me, and for many others, cost is not the main reason to avoid animal products. There are far more urgent motivations. But it’s important to understand that, contrary to popular belief, cost is not a barrier at all — it’s one of the advantages.
Was war bisher eure Erfahrung mit Finanzen & Veganismus?
Von VarunTossa5944
9Â Kommentare
du sagst mir also, ich bin doppelt besser?
„2025 ist ein pflanzlicher Warenkorb laut Preisstudie im Schnitt 5 % gĂĽnstiger als ein tierischer.“
https://proveg.org/de/news/preisstudie-2025#:~:text=2025%20ist%20ein%20pflanzlicher%20Warenkorb,13%20%25%20und%20%2D11%20%25.
Ja besonders wenn man Saisonales Obsten und GemĂĽsen einkauft
Kommt voll darauf an, was man einkauft. Habe chronische Erkrankungen und muss daher oft Fertigprodukte kaufen und mache da oft die Erfahrung, dass vegetarisch teils gĂĽnstiger ist als mit Fleisch, vegan aber oft teurer als beides. Wenn man mehr selbst kocht, ist es aber sicher gĂĽnstiger vegan.
Na ja. Würde ich jetzt niemals als ein valides Argument nutzen wollen. Sparorientiert einkaufen spart Geld, unabhängig davon welche Form der Ernährung.
Wenn man auf Ersatzprodukte verzichtet, lässt sich noch einiges mehr sparen.
Die hohen Kosten die einer veganen Ernährung oft zugeschrieben werden sind mMn. auf die Fleischalternativen zurückzuführen. Jedoch ganz und gar zu Unrecht da deren Nutzung völlig vom Einzelnen abhängt. Man ist nicht zwingend auf sie angewiesen, ebenso wenig wie auf Fleisch und tierische Produkte. Diese werden jedoch vorzugsweise gekauft, da sie aufgrund von Subventionen um ein Vielfaches günstiger angeboten werden können, als es ihrem tatsächlichen Wert entspricht – im Gegensatz zu pflanzlichen Produkten.
Für den Umstieg sind die Fleisch-Alternativen sehr hilfreich ansonsten kann man sie verwenden muss man aber nicht. Gleichermaßen ärgerlich wie absurd ist jedoch das der Kilopreis von einem Kilo Tofu sehr oft höher ist als der von einem Kilo Hähnchenfleisch. Da Tofu eine natürliche und keine hoch-verarbeitete Fleisch-Alternative ist.
Meine Lebenserhaltungkosten sind trotzdem signifikant gesunken was schon alleine daran liegt, das ich nicht gefĂĽhlt jeden zweiten Tag los muss um irgendwelche leicht verderblichen Nahrungsmittel zu beschaffen durchaus aber ab und zu die ein oder andere Fleisch- Alternative sehr gerne verwende.
Edit: Typo
> Even meat alternatives are becoming increasingly cost-competitive. Just last week, reports showed that, as meat prices climb, plant-based mince is now 29% cheaper than beef, lamb, and pork mince at the UK supermarket chain Tesco. And that cost gap will keep growing.
Ich habe mal schnell bei kaufland Angeboten geschaut und wie immer gibt es z.B.
> K-PURLAND
> Dicke Rippe/Brustrippe vom Schwein
> je kg 4.99
Oder
> K-PURLAND
Grobe Bratwurst
vom Schwein
> (1 kg = 5.00)
Oder
> K-PURLAND
Hähnchenflügel
natur, HKL A
> (1 kg = 4.90)
Wo Fleischalternative zu <= 5€/kg?
> Was war bisher eure Erfahrung mit Finanzen & Veganismus?
Dass sich die Leute schon seit Jahren zusammenfantasieren, dass >5% der jungen Leute vegan leben und Fleischersatz billiger wird als Fleisch.
Weil ich grade bei Kaufland geschaut habe, die einmalige groĂźe Preissensation vor ein paar Jahren:
> Daher reduziert das Unternehmen ab sofort die über 90 Produkte dieser Eigenmarke **und gleicht sie damit an das Preisniveau der entsprechenden Artikel tierischen Ursprungs an**. So kostet beispielsweise der Sojajoghurt 500 Gramm 0,85 Euro statt bisher 1,39 Euro, das vegane Hack 250 Gramm 1,89 Euro statt bisher 2,99 Euro, die veganen Käsescheiben 150 Gramm 1,39 Euro statt bisher 1,99 Euro und die veganen Schnitzel 200 Gramm 1,56 Euro statt bisher 2,19 Euro.
https://unternehmen.kaufland.de/presse/newsroom/2023/oktober/preissenkung-erleichtert-kunden-weiter-den-zugang-zu-veggie-produkten
Wer dann einmal 4*1.89 in den Taschenrechner eingibt, wird sicher gesehen haben, dass 7.56€/kg immer noch etwas mehr als 50% teurer als 5€/kg Billigfleisch war. Einzig Sojajoghurt und (Hafer)Milch der Eigenmarke kommen zumindest an den Preis der Tierprodukte heran, schmecken dafür aber auch *deutlich* schlechter als die höherpreisigen von z.B. Alpro.
Ich selbst kaufe das zwar trotzdem, aber wie soll man es jemandem verĂĽbeln, der aufs Geld schauen muss?
Klar kann man günstiger an vegane Kalorien kommen, wenn man nur auf den Preis schaut, aber die meisten Leute ernähren sich nicht nur von Reis, Bohnen, Brot etc.
Also wenn ich als vegetarischer Plant-Based, Teilzeit-Veganer, meinen heutigen Einkaufszettel so betrachte, dann will ich echt nicht wissen, was für ein Vermögen ich für eine Fleischhaltige Ernährung ausgegeben hätte.