Das ist Aifschlüsselung des Wahlverhaltens nach Alter – zur Erinnerung: In der Gesamtbevölkerung haben ÖVP und SPÖ gemeinsam 47.4% erhalten.

Wichtig: das ist die Umfrage im Zuge der letzten NR-Wahl 2024 – damals lagen SPÖ und ÖVP noch signifikant höher, FPÖ und Grüne noch niedriger als bei den aktuellen Umfragen.

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Von benharper09

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28 Kommentare

  1. Classic_South_5374 on

    Bei der arbeitenden Bevölkerung bis 59 Jahren führt die FPÖ bereits in der Wählergunst.

    Es ist gut möglich, dass sie die Stimmung rund um die Pensionsnpassungen gezielt mit Kampagnen ausnutzen um auch in diesem Segment stärker zu werden, was für ÖVP und SPÖ fatal wäre da die daraus eine treue Stammwählerschaft ziehen.

  2. Cool, inwiefern sträuben sich FPÖ und Grüne nicht? Da sehe ich bei Schwarz-Rot noch mehr Reformwillen als bei der Opposition die schon die bestehenden Abschlüsse als zu niedrig kritisiert.

  3. Warum zum fick hat die Fpö so viele Stimmen?? Österreich geht so den Bach runter🥀

  4. Lennaisgrowing on

    Damn … Das heißt die pensionierten haben uns bisher auch vor einer FPÖ Regierung bewahrt? 

  5. Ambitious_Recipe_813 on

    Ich denke bei mir werden es nächstes Mal die Neos, die trauen sich immerhin es anzusprechen

  6. r/Austria postet was Politisches und bezieht sich über Ovp und Spö.

    auch r/Austria wARuM hAt dIE fPö SO vIeLe STimMeN

  7. Warum grad die SPÖ so an den Pensionisten klebt. Die Wählergruppen 60+ wechseln doch eh kaum noch. „Großvota hod Rot gwöht, Vota hot Rot gwöht, also wöhl I a Rot“ is halt kein Schmäh oder Klischee, sondern die Regel.

    Oder is es wirklich nur „Das fliegt uns bald um die Ohren aber scheißegal, ich will jetzt regieren und ned meine Nachfolger in 20 Jahren!“?

  8. Seh da jetzt eigentlich nur für die ÖVP einen großen Anstieg bei dern % in der Pensionistengruppe

  9. Ich hatte nicht am Schirm, dass meine Altersgruppe (bis 34) so viel FPÖ wählt.

  10. Silas_Thorn on

    die ÖVP und SPÖ werden als Alt „Volks“Parteien langfristig wegsterben 

    Konservative ÖVP = > FPÖ
    liberale ÖVP = > Neos

    Sozialistische SPÖ = > KPÖ
    liberale SPÖ = > Grüne

    Zusätzlicher Faktor: Es wird in den kommenden Jahrzehnten eine Islamische Partei auftauchen und einen nicht insignifikanten Teil der Stimmen hinter sich vereinigen, das ist durch demografische Veränderung faktisch garantiert.

  11. Wieso sind so viele unter 34 noch immer Rot/Türkis? Das finde ich am erschütternsten in dieser Grafik.

    ÖVP 2. stärkste Partei bei unter 34.

    So jung und schon kein Wunsch nach Änderung mehr.

  12. GeraintLlanfrechfa on

    Nie würde ich die FPÖ wählen, seit ich denken kann, waren mir die, ihre Aussagen und Leitfiguren unsympathisch.

  13. abcdefabcdef999 on

    Stell dir vor was passieren würde bei den jungen Wählern, wenn die SPÖ und ÖVP für sie arbeiten würde 🤯 Oldies abgreifen funktioniert ja offensichtlich eh nicht mehr und bringt das Land eh nur zum Ruin.

  14. Recent-Midnight6376 on

    FUCK!

    Es sind _die alten leute_ die uns vor der fpö retten?

    Christus im Himmel steh uns bei

  15. StrangerConscious637 on

    Rechte alte Menschen stellen leider die Mehrheit im Lande… das wird sich über Jahrzehnte auch nicht mehr ändern. Mich kotz es auch an… aber ist wohl halt so. Ändern würde das nur, indem man sagt, ab 60 verliert man sein Wahlrecht… aber viel Glück das irgendjemand vernünftig zu erklären. Das wird leider nix.

  16. Schade. Als ich jung war war es angebracht sich pro Europa, für die Umwelt, Migration und für Gleichberechtigung einzusetzen. Es war ein tolles Gemeinschaftsgefühl wo man wusste man will eine Zukunft sichern.

    Nun ist es cool rechts zu sein, Benzinschleudern zu fahren und gegen andere aggressiv zu werden als Angst sie könnten einem was weg nehmen.

  17. cyanspottedllama on

    „Pensionsreform“ an sich sagt ja nicht, wie genau sie reformiert werden soll, und da gibt es halt massive weltanschauliche und praktische Differenzen. Klar will niemand eine Reform anreissen, wenn er befürchten muss, dass die Gegenseite sich durchsetzt und (aus eigener Wahrnehmung) die Reform damit sogar kontraproduktiv wird.

    Pensionsantrittsalter erhöhen klingt so einfach, aber wenn man de facto mit 50 schon fast keine Chance mehr hat, einen neuen Job zu finden, wäre das nur eine Verlagerung der Kosten aus dem Pensions- ins Sozialbudget. Dazu haben weder SPÖ noch ÖVP Lust.

    Die Diskussion, ob Pensionen überhaupt nur durch Erwerbseinkommen finanziert werden müssen, wenn die Produktivitätszuwächse der letzten Jahrzehnte sich vor allem in den Kapitaleinkommen materialisiert haben, ist ein rotes Tuch für ÖVP und NEOS.

    Die Idee, einen Teil des Pensionsbudgets am „freien Kapitalmarkt“ anzulegen, mit dem Risiko eines deutlichen Wertverlusts, ist wiederum ein No-go für die SPÖ.

    Es ist halt nicht so, als gäbe es „die eine Sache“, die man beschließen müsste, und dann wird alles gut – jede Variante und Änderung im Bestandssystem hat auch massive Nebenwirkungen, und dazu bräuchte es halt Politiker, die sich trauen auch mit Gegenwind aus den eigenen Parteien umzugehen. Und die sehe ich gerade nirgends, weitgehend unabhängig von der politischen Richtung.

  18. unholy-web-worker on

    Das Problem mit jeder Pensionsreform ist halt, dass man da als Arbeitnehmer massiv einzahlt für ein Versprechen, das dann womöglich nicht gehalten wird.
    Mein Vater, Beamter, bekommt 95% seines Letztgehalts. Der ist jetzt ca. genauso lang in Pension wie ich im Arbeitsleben stehe. Mir wird ca. 80% vom Schnitt meiner besten 15 Jahre versprochen, ich bin jetzt bald 50.
    Wenn die Pension jetzt reformiert wird, dann verliere ich massiv, muss aber noch Pensionen bezahlen, auf die ich keine Hoffnung habe.
    Und dann wars das aber mit der Solidarität, dann trag ich meine Arbeits- und Kaufkraft irgendwohin, wo ich nicht so beschissen werde.

  19. SeveralEggplant2001 on

    Auch wenn ichs nicht gut finde – ist dann halt auch demokratische Repräsentation, Großteilen der Wählerschaft an der Stelle

  20. Finde es cool wie stark die Neos unter der jüngeren Generation ist, könnte hoffentlich langfristig zu eine Änderung führen.

  21. Luksoropoulos on

    12% der Unter-35-Jährigen, die ihre Stimme abgegeben haben, haben keine Repräsentation im Parlament bekommen. Ältere Leute sind de facto auch im Parlament stärker vertreten mit Hilfe der Prozenthüre.

  22. No-Land-7633 on

    Zu recht wer will seiner wählerbasis erklären mussen das diese Parteien das Pensionssystem gegen die Wand gefahren haben. Selbst 60jährige können mit Heugabeln noch gut umgehen.

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