USA warnen vor Sanktionen wegen Transitvereinbarungen für Hormuz

    Foto: Reuters / Yonhap Die US-Regierung hat gewarnt, dass Schifffahrtsunternehmen mit Sanktionen rechnen könnten, wenn sie Iran für die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus bezahlen. Laut Associated Press hat das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums am Samstag eine Warnung herausgegeben, in der es davor warnt, dass Zahlungen an den Iran oder Anfragen nach Garantien des iranischen Regimes Sanktionen auslösen könnten. Die Warnung gilt sowohl für US-amerikanische als auch für nicht-US-amerikanische Schifffahrtsunternehmen, da der Iran nach Ausbruch des Konflikts am 28. Februar die Straße von Hormus effektiv gesperrt hat. Berichten zufolge versucht Iran, Transitgebühren zu kassieren, indem es alternative Routen in der Nähe seiner Küste anbietet. Laut OFAC umfassen verbotene Transfers nicht nur Bargeld, sondern auch „digitale Vermögenswerte, Ausgleichszahlungen, informelle Tauschgeschäfte oder andere Sachleistungen“. Es wurde auch betont, dass indirekte Zahlungsmethoden, wie die Nutzung iranischer Botschaften oder die Tarnung von Zahlungen als Spenden für wohltätige Zwecke, strengstens verboten seien. Die Warnung bringt Reedereien in ein Dilemma, da die Bezahlung einer sicheren Überfahrt sie US-Sanktionen aussetzen könnte, während eine Weigerung Schiffe potenziellen Angriffen aussetzen könnte.

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