
Europäische Kommission hat Schritte gegenüber der Slowakei unternommen, um an Tankstellen unterschiedliche Kraftstoffpreise einzuführen. Wie von der Website berichtet tvnoviny.skhat bereits offiziell ein Vertragsverletzungsverfahren gegen das Land eingeleitet.
Die Kommission befasst sich mit den Kraftstoffpreisen
Gleichzeitig erhielt die slowakische Regierung ein offizielles Schreiben, in dem die Kommission auf das Problem aufmerksam macht. Die doppelten Preise an den Zapfsäulen sollten ursprünglich nur 30 Tage gültig sein, doch das Kabinett verlängerte sie Mitte April.
Dies verstößt laut Brüssel gegen die Regeln des Binnenmarktes und den Grundsatz des freien Personen- und Warenverkehrs. Premierminister Robert Fico Gleichzeitig kritisierte er bereits die Haltung der Kommission nach der ersten informellen Warnung vor einem Monat.
Unterschiedliche Preise je nach Fahrzeugzulassung
Laut der offiziellen Erklärung, die auf der Website veröffentlicht wurde der Europäischen Kommission Der Hauptgrund für diese Klage ist die diskriminierende Behandlung von EU-Bürgern beim Kraftstoffkauf.
Brüssel stellt in dem unter der Nummer INFR(2026)4009 geführten Verfahren fest, dass die Slowakei eine inakzeptable Preispolitik gegenüber Fahrern von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen verfolgt habe. Während Besitzer von Autos mit slowakischen Kennzeichen von niedrigeren Marktpreisen profitieren können, ist der Dieselpreis für außerhalb der Slowakei zugelassene Autos reguliert.
Dieser Betrag wird wöchentlich entsprechend der Preisentwicklung in den Nachbarländern ermittelt. Obwohl diese Maßnahme ursprünglich nur für 30 Tage gelten sollte, verlängerte die slowakische Regierung sie am 17. April 2026. Dieses Verfahren führte dazu, dass die Kommission eine formelle Einladung nach Bratislava mit der Bitte verschickte, die Benachteiligung von Ausländern zu beenden, während Ungarn ebenfalls vor einem ähnlichen Verfahren steht.
Verstoß gegen die Binnenmarktgesetzgebung
Die Europäische Kommission weist darauf hin, dass die eingeführten Maßnahmen im Widerspruch zu mehreren Bestimmungen des primären und sekundären EU-Rechts stehen, die das Funktionieren des Gemeinsamen Marktes regeln. Nach Auffassung Brüssels liegt eine Einschränkung des freien Waren- und Dienstleistungsverkehrs, eine Diskriminierung von Arbeitnehmern und eine Verletzung der Niederlassungsfreiheit vor.
Zudem informierte die Slowakei nicht vorab über diese Schritte, die einen Verstoß gegen die Binnenmarkt-Transparenzrichtlinie hätten nach sich ziehen müssen.
Die Slowakische Republik hat derzeit eine Frist von zwei Monaten, um eine Stellungnahme zu den erhobenen Einwänden abzugeben und die festgestellten Mängel zu beheben. Reicht die vorgelegte Begründung für die Kommission nicht aus, kann das Verfahren mit der Abgabe einer begründeten Stellungnahme fortgesetzt werden. Bei anhaltender Nichteinhaltung europäischer Vorschriften kann die Streitigkeit an den Gerichtshof der EU verwiesen werden.
Brusel udrel na Slovensko. Za dvojité ceny palív na pumpách nám hrozí žaloba a pokuty
Von DreamerEight
8 Kommentare
Čo nikoho absolútne neprekvapuje, keďže ide o jasné porušenie európskej legislatívy.
Maďarsko malo take ceny počas kovidu.
krasne podla planu, my dobraci sa snazime usetrit vam ludom peniaze a zla eu nas len pokutuje a zaluje, len preto ze mame iny nazor na ukrajinu
Nezda sa vam že zrazu sa niečo deje keď Orbán prehral? Dovtedy jak keby sa báli idk

Ved a neurobili toto aj Poliaci a Madari cez covid?
Opat znova by som chcel podakovat Ficovi za kus dobrej roboty.
Skratene konanie na zníženie cien kedy?