




Der Koreakrieg stand für Südkorea kurz vor dem Zusammenbruch, als der von Admiral Douglas MacArthur angeführte „Amphibian Raid Incheon“ (Operation Chromite) der gemeinsamen Seestreitkräfte der USKR alles veränderte. Diese riskante amphibische Landung, deren Erfolgsquote auf 10 % geschätzt wird, erwies sich als erfolgreich, wodurch die nordkoreanischen Versorgungslinien unterbrochen und der Krieg vollständig rückgängig gemacht wurden.
Aber es geschah nicht alleine.
Kurz vor Incheon ließen die vereinten Kräfte falsche Informationen durchsickern, die besagten, dass an der Ostküste der koreanischen Halbinsel ein großangelegter Amphibienangriff stattfinden würde, während der eigentliche Angriff an der Westküste (Incheon) geplant sei. Dies veranlasste die nordkoreanisch-chinesischen Streitkräfte dazu, ihre Verteidigung stark an die Ostküste zu verlagern. Die Jangsa-ri-Landungsoperation wurde einen Tag vor dem Überfall auf Incheon von 772 studentischen Soldaten – überwiegend Teenagern – durchgeführt. Es handelte sich im Wesentlichen um eine nahezu selbstmörderische Täuschungs-/Täuschungsmission mit minimaler Ausbildung und Waffen. Ziel war es, den Feind zu bekämpfen und auf ihn aufmerksam zu machen, damit die Hauptoperation in Incheon erfolgreicher sein konnte.
Nach dem Erfolg der Operation Chromite machte sich MacArthur auf den Weg, um die Folgen in Jangsa-ri zu beurteilen, traf einen der wenigen überlebenden Studentensoldaten an der Strandlinie und fragte ihn, was er sich als Belohnung für seinen Mut wünschte.
Anstatt um etwas anderes zu bitten, sagte der Student:
„Ich brauche mehr Munition.“
Incheon gilt als Meisterwerk – doch dahinter verbirgt sich das Opfer des vergessenen Jahres 772.
https://www.reddit.com/gallery/1snzslr
3 Kommentare
Fantastic series of a week by week account of the Korean War – [https://www.youtube.com/@TheKoreanWarbyIndyNeidell](https://www.youtube.com/@TheKoreanWarbyIndyNeidell)
Depicted in the movie *The Battle of Jangsari*, for those interested:
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Battle_of_Jangsari
They were expendables sacrificed for victory in war. While that may be true for all wars, they were students who had no idea they were being sent on a suicide mission. I am deeply concerned about the glorification of these individuals as ‚heroes.‘ I believe such hero-worship is a tactic to deflect from the unethical conduct of the commanders.
Even if the operation was a tactical success, the reality is that they were essentially killed by their own side’s design, and it should be recorded as an unethical operation. Some may argue whether ethics can even be discussed in the context of war, but the historical record must remain clear; we cannot provide justification for future unethical operations. As a Korean, this was the first thought that came to mind as soon as the movie was released.