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    14 Kommentare

    1. Klingt tatsächlich gar nicht blöd diese Möglichkeit zu schaffen. Wenn sie im echten Einverständnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geschlossen wird und der Arzt keone Bedenken hat, spricht ja wenig dagegen. Man möchte ja durchaus häufig was tun.

    2. Mag mir jemand den unterschied zum Hamburger Modell erklären?

      Liegt der wirklich darin, das der AG jetzt zubezahlen soll?

      Schreckt das AGs nicht besonders bei langer Krankheit vom Wiedereinstieg mit geringer Stundenanzahl ab?

    3. Find ich gut, dass es diese Möglichkeit geben soll. Kann vor allem Leuten mit psychischen Erkrankungen definitiv helfen, einen ordentlichen Tagesrythmus zu erhalten, aber ohne zu viel Belastung durch den Job zu haben.

    4. >Basis bildet die Möglichkeit der Teilkrankschreibung. […] Ärzt:innen können einvernehmlich mit Versicherten über die Umstellung auf eine Teilarbeitsunfähigkeit entscheiden.

      Also kann ich im Zweifel einfach „Nein“ dazu sagen und niemand kann was dagegen machen? Na dann:

      Nein. Leck Eier.

    5. „Für Versicherte mit nicht nur geringfügigen Erkrankungen und einer voraussichtlich länger als vier Wochen dauernden Arbeitsunfähigkeit wird die Möglichkeit geschaffen, teilarbeitsunfähig zu sein und Teilkrankengeld zu beziehen“

      Länger als vier Wochen. Ist *das* nicht die eigentliche Nachricht? Dass der AG nach vier Wochen statt nach bisher 42 Tagen raus ist aus der Nummer (und die KK noch mehr incentive haben, Dich wieder zum Arbeiten zu „motivieren“)?

    6. Famous_Cod_6190 on

      in manchen Fällen mag das ok sein wenn alle Parteien da Bock drauf haben aber ich sehe eher nicht wie (anstrengende) Arbeit der Genesung förderlich sein soll und außerdem haben Arbeitgeber damit noch ein wunderbares neues Mittel um Druck aufzubauen. Mitarbeiter die eh schon schlecht nein sagen können kommen da sicher vermehrt unter die Räder.

    7. No_Scratch_6022 on

      Ich bin schon gegen das Hamburger Modell da ich damit nur schlechte Erfahrungen gemacht habe.

      Entweder ich bin krank oder ich bin es nicht, was soll der Blödsinn.

      Das klingt alles wie eine krankenkassenfinanzierte teilzeit.

      Wie soll dann der Arbeitgeber damit umgehen?

      Als nächstes kommt dann der teilzeit rentner der arbeiten muss bis er arbeitsunfähig ist…

    8. Charming_Luck107 on

      Ich würde mir tatsächlich irgendwas Richtung Teil-Krankmeldung wünschen. Als Lehrkraft hatte ich es schon oft, dass ich zwar am Kränkeln bin, aber die 3 Schulstunden am Vormittag in den Klassen unterrichten könnte. Leider kommt dann noch 2 Vertretungen + Pausenaufsicht + Konferenz am Nachmittag dazu. Dann melde ich mich eben lieber krank ab, weil das alles ist dann zu viel. Dann fällt eben der Unterricht der Kinder aus.

    9. SanaraHikari on

      >Was sind „nicht nur geringfügige Erkrankungen“?
      Dazu gehören laut Entwurf beispielsweise psychische Erkrankungen wie depressive Episoden, Angststörungen oder Anpassungsstörungen…

      Ja, ich hab weiter gelesen, aber da geht mir echt der Hut hoch. Kommt wieder rüber, als würde man psychische Probleme nicht ernst nehmen. Ich könnte von dem ganzen Ding eh schon kotzen, aber so noch mehr.

    10. Arbeite im Supermarkt mit Lebensmittelkontakt und schwerem Heben, viel Bewegung, Temperaturunterschieden und Kundenkontakt. Wie genau würde Teilkrankengeld denn für mich aussehen??

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