„Es ist schon erstaunlich, welch kritische Worte ein führender CDU-Politiker wie Sepp Müller bei der Talkrunde von Markus Lanz über die Entlastungsbeschlüsse der eigenen Bundesregierung zur Energiekrise fand. Er hätte sich „mehr zielgerichtete Maßnahmen gewünscht“, sagte Sepp Müller am Dienstagabend im ZDF.
Er ist immerhin stellvertretender Fraktionschef der Union im Bundestag und vor allem gemeinsam mit Armand Zorn (SPD) der Leiter der „Taskforce Spritpreise“, die Mittel gegen die steigenden Preise finden soll. Die Mineralölsteuer soll für alle um 17 Prozent gesenkt werden, so sehen es die Beschlüsse der Regierung vor, doch Müller meint: „Ein Porschefahrer braucht keine Entlastung.“
SearchForStory on
Warum nicht jetzt einfach den Tankrabatt trotzdem geben und später mit der Kfz-Steuer zurücknehmen? Und ja ich weiß, dass is nicht so einfach, aber Modell und gefahrene km müssen bei der Kfz-Steuer ja angegeben werden, also wäre es zumindest ein Versuch, die Wohlhabenderen nicht auch das Geld in den Arsch zu schieben.
Feuerquallenschubser on
Der Fahrer eines Porsche braucht vielleicht keine Entlastung, aber er verdient sie.
Durch die massive wirtschaftliche Potenz der Porschefahrer, leisten diese alleine durch ihre gezahlten Steuern einen immensen Beitrag, das verdient Anerkennung, Anerkennung durch eine Steuersenkung auf Kraftstoffe.
/s
DarkChaplain on
Und Autoverkäufer Christian Lindner lobt die Senkung der Mineralölsteuer, denn Autofahren darf kein Luxus sein. :^)
JackBauregade on
Richtig, ich denke auch das die Ulf Poschardts Deutschlands nicht zu dem Personenkreis gehört der durch den Staat gefördert werden sollten.
Eka-Tantal on
Wir bewegen uns auf eine Mangellage zu, und diskutieren immer noch über Wohlfühlmassnahmen beim Spritpreis. Wenn in ein paar Wochen auf einmal erste Tankstellen ohne Diesel dastehen, oder der Ferienflieger mangels Kerosin am Boden bleibt geht die nächste Debatte los.
Hehrenpreis on
So sind sie halt die selbsternannten Parteien der Marktwirtschaft, sobald die Marktwirtschaft mal marktwirtschaftet.
Bei mangelndem Angebot Preissignale aussetzen/abfedern… Glaub Ludwig Erhardt kotzt gleich von seiner Wolke…
Scheint ja noch stabilere CDU Politiker zu geben, aber durchsetzen können die sich gegen diese ganzen Teilzeit-Lobbyisten leider nich
Toiletten-Toni on
Vor allem sind solche Entlastungen, sofern sie weiter gegeben werden, für die zwei Monate ungefähr 25€… Alles nur Symbolpolitik von den realitätsfernen Typen
RoastedVanillaMuffin on
Das Problem an der jetzigen Situation / Regierung ist doch, dass es kein Gesamtkonzept gibt. Wenn die Bevölkerung in finanzieller Hinsicht aus Töpfen besteht, bei denen Wasser ausläuft, dann werden gleichzeitig wie wild an irgendwelche Stellen neue Löcher reingebohrt – Mwst. Erhöhung, Ehegattensplitting, Mitversicherung, Streichung gezielter Förderungen von Erneuerbaren – und auf der anderen Seite werden wild irgendwelche Gießkannen gehalten, deren Wasser sonst wo landet – Tankrabatt, Entlastungsprämie, etc.. Und im größeren Kontext auch noch Rentenerhöhungen, Müterrente, Aktivrente, Senkung Stromkosten für Unternehmen, Mwst. Senkung Restaurants – das alles sonst-wo landet.
Nicht eine Maßnahme davon hat eine positive Lenkungswirkung. Das meiste ist nicht einmal in der Theorie zielgerichtet. Zusammengenommen ergibt es überhaupt keinen Sinn weil es sich zu guten Teilen gegenseitig aufhebt.
Und das ganze wird von Regierungspolitikern in Talkshows hin und her diskutiert, wie als ob die die *alle* in der Opposition wären. Nicht einmal die einzelnen Parteien haben ein Konzept. Es ist echt frustrierend.
TheWrongOwl on
Der sollte sich mal fragen, ob er in der richtigen Partei ist.
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10 Kommentare
„Es ist schon erstaunlich, welch kritische Worte ein führender CDU-Politiker wie Sepp Müller bei der Talkrunde von Markus Lanz über die Entlastungsbeschlüsse der eigenen Bundesregierung zur Energiekrise fand. Er hätte sich „mehr zielgerichtete Maßnahmen gewünscht“, sagte Sepp Müller am Dienstagabend im ZDF.
Er ist immerhin stellvertretender Fraktionschef der Union im Bundestag und vor allem gemeinsam mit Armand Zorn (SPD) der Leiter der „Taskforce Spritpreise“, die Mittel gegen die steigenden Preise finden soll. Die Mineralölsteuer soll für alle um 17 Prozent gesenkt werden, so sehen es die Beschlüsse der Regierung vor, doch Müller meint: „Ein Porschefahrer braucht keine Entlastung.“
Warum nicht jetzt einfach den Tankrabatt trotzdem geben und später mit der Kfz-Steuer zurücknehmen? Und ja ich weiß, dass is nicht so einfach, aber Modell und gefahrene km müssen bei der Kfz-Steuer ja angegeben werden, also wäre es zumindest ein Versuch, die Wohlhabenderen nicht auch das Geld in den Arsch zu schieben.
Der Fahrer eines Porsche braucht vielleicht keine Entlastung, aber er verdient sie.
Durch die massive wirtschaftliche Potenz der Porschefahrer, leisten diese alleine durch ihre gezahlten Steuern einen immensen Beitrag, das verdient Anerkennung, Anerkennung durch eine Steuersenkung auf Kraftstoffe.
/s
Und Autoverkäufer Christian Lindner lobt die Senkung der Mineralölsteuer, denn Autofahren darf kein Luxus sein. :^)
Richtig, ich denke auch das die Ulf Poschardts Deutschlands nicht zu dem Personenkreis gehört der durch den Staat gefördert werden sollten.
Wir bewegen uns auf eine Mangellage zu, und diskutieren immer noch über Wohlfühlmassnahmen beim Spritpreis. Wenn in ein paar Wochen auf einmal erste Tankstellen ohne Diesel dastehen, oder der Ferienflieger mangels Kerosin am Boden bleibt geht die nächste Debatte los.
So sind sie halt die selbsternannten Parteien der Marktwirtschaft, sobald die Marktwirtschaft mal marktwirtschaftet.
Bei mangelndem Angebot Preissignale aussetzen/abfedern… Glaub Ludwig Erhardt kotzt gleich von seiner Wolke…
Scheint ja noch stabilere CDU Politiker zu geben, aber durchsetzen können die sich gegen diese ganzen Teilzeit-Lobbyisten leider nich
Vor allem sind solche Entlastungen, sofern sie weiter gegeben werden, für die zwei Monate ungefähr 25€… Alles nur Symbolpolitik von den realitätsfernen Typen
Das Problem an der jetzigen Situation / Regierung ist doch, dass es kein Gesamtkonzept gibt. Wenn die Bevölkerung in finanzieller Hinsicht aus Töpfen besteht, bei denen Wasser ausläuft, dann werden gleichzeitig wie wild an irgendwelche Stellen neue Löcher reingebohrt – Mwst. Erhöhung, Ehegattensplitting, Mitversicherung, Streichung gezielter Förderungen von Erneuerbaren – und auf der anderen Seite werden wild irgendwelche Gießkannen gehalten, deren Wasser sonst wo landet – Tankrabatt, Entlastungsprämie, etc.. Und im größeren Kontext auch noch Rentenerhöhungen, Müterrente, Aktivrente, Senkung Stromkosten für Unternehmen, Mwst. Senkung Restaurants – das alles sonst-wo landet.
Nicht eine Maßnahme davon hat eine positive Lenkungswirkung. Das meiste ist nicht einmal in der Theorie zielgerichtet. Zusammengenommen ergibt es überhaupt keinen Sinn weil es sich zu guten Teilen gegenseitig aufhebt.
Und das ganze wird von Regierungspolitikern in Talkshows hin und her diskutiert, wie als ob die die *alle* in der Opposition wären. Nicht einmal die einzelnen Parteien haben ein Konzept. Es ist echt frustrierend.
Der sollte sich mal fragen, ob er in der richtigen Partei ist.