Hallo zusammen,

nachdem ich bei einer Verlosung einen einheimischen Süßkirschbaum gewonnen habe, habe ich meinen ersten richtigen Baum gepflanzt. Nach bisschen googeln kam ich auch darauf, dass man ihn in den ersten Jahren anbinden sollte, gerade wenn er nicht unbedingt windgeschützt steht. Gesagt – getan, aber auch richtig?

Wäre für euer Feedback echt dankbar.

Von Marvvster

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11 Kommentare

  1. ispy-uspy-wespy on

    Meine Mutter hat dafür immer zwei Stämme genommen und die waren vermutlich doppelt so weit entfernt

  2. lebenisthonig on

    Sieht nahezu perfekt aus! Zu eng ist da nichts. Die Anbindung dient ja dazu, dass der Baum sich möglichst wenig (im Wind) bewegt und der Wurzelballen ruhig gestellt ist damit die Feinwurzeln ungestört anwachsen können. Die einzige Feinheit wäre, dass man die Bindung am Baum etwas höher ansetzen sollte als am Pfahl weil der Baum ggf. noch etwas absackt mit der Zeit und sich sonst „aufhängt“.

  3. Abradolf_-_Linkler on

    Stammhöhe und erwartete Wuchshöhe wären hilfreich, da Buschbäume (Obstbäume mit 60 cm Stammhöhe) auf eine schwache Unterlage veredelt werden (um die Wuchshöhe niedrig zu halten). Das sorgt dafür, dass der Baum eigentlich ein Leben lang einen Pahl benötigt (wenig wachstum in die Höhe bedeutet wenig Wachstum in der Tiefe = instabiler Stand besonders in exponierten Lagen). Baume mit einer Stammhöhe von 1,2 oder 1.8 – 2 Metern werden in der Regel größer, wurzeln stärker und brauchen somit nach der Anwachsphase (2-3 Wachstumsperioden) keinen Pfahl mehr. Als Provisorium ist das in Ordnung aber sie sollten den Bambusstab demnächst gegen einen passenden Holzpfahl austauschen, der in einem Abstand von etwa 30-40 cm vom Stamm entfernt in den Boden getrieben wird (Die Regel besagt etwa 30 cm unterhalb der Sohle des Pflanzlochs/ Boden des Ballen). Zu beachten ist, dass der Stamm des Baumes unbedingt im Windschatten des Pfahls steht (Hauptwindrichtung) und der Pfahl darf auf keinen Fall durch den Ballen getrieben werden. Ich persönlich halte es für unnötig bei einer Dauerhaften Anbindung eines Buschbaums mehr als einen Pfahl zu benutzen aber da würden mir sicherlich einige Leute wiedersprechen. Ein Dreibock wird dann für die Anwachsphase der größeren Bäume verwendet und nach 2 – 3 Jahren entfernt (oder bis das Holz von alleine verrottet ist). Die Zweibock-Methode sieht man zwar sehr häufig wird aber nicht mehr wirklich in den Schulen vermittelt. Das Anbindematerial ist optimal muss aber (wie der Pfahl auch wenn er auf Dauer den Baum stützen soll) ausgetauscht werden sobald sie zu stark zersetzt sind.
    Also Fazit:
    Wenn schwachwachsender Baum, dann einen Pfahl auf Lebenszeit
    Wenn starkwachsender Baum, dann Dreibock in der Anwachsphase
    Dachte selbst nicht, dass meine Antwort so ausführlich wird aber ich hoffe das hilft

  4. Racegardener on

    Sieht sehr sauber aus, so sauber knöpfe nicht mal ich (ich nehme aber auch Kokosstrick) und ich mach sowas beruflich.

    Wichtig ist, dass er gegen die Hauptwindrichtung steht, dass man den Knoten alle halbe Jahre wieder überprüft und evtl ein bisschen höher/tiefer (nur ein paar cm) anbindet, damit sich nichts einwächst

  5. Sieht besser aus als 90% der Bindungen die ich im öffentlichen Bereich sehe.

  6. Proper_Chocolate_253 on

    Fast perfekt. Schneid den Pfahl noch runter, sodass er unter den ersten Ästen endet. So is er mitten in der six bildenden Baumkrone. Gefahr ist, dass ein Ast a den Pfahl wachst und den Baum wegdrückt. Dadurch wird er schief. Fur spätere Arbeiten auch nervig

  7. hortulanuslitteris on

    Es wäre zu überlegen, den Pflock nicht bis in die Krone zu führen sondern unterhalb abzuschneiden. Habe oft gesehen, dass die Zweige am Holz reiben und dadurch geschädigt werden.

  8. ..nur kurz durch die Bilder geschaut-
    hab direkt 2 Dinge dazu..

    Erstens: du hast versehentlich beim upload aus der Gallerie Fotos von Bäumchen mit ausgewählt ..jedenfalls niedlicher Name für einen Hund 🥰
    Zweitens: also ich glaube ist gar nicht angebunden?? Scheint frei herum zu laufen..

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