Reformvorschlag: Alle Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitglieder sind gesetzlich versichert.
cestmoilol on
Als Spitzenverdiener war die letzte Bastion die Mitversicherung der Familie. Zumindest war das für mich noch der wichtigste Grund, der PKV fern zu bleiben.
Wenn die jetzt auch bröckelt, kann man direkt in die PKV. Gute Entlastung fürs System…
usedToBeUnhappy on
> So soll unter anderem die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner ab 2028 wegfallen. Ausnahmen soll es für Eltern mit Kindern unter sieben Jahren oder mit einer Behinderung geben.
Also soll kein Elternteil daheim bleiben, wenn das jüngste Kind schon in der Schule ist. Nicht geil, aber glaube es gibt eh kaum jemanden, den das betrifft oder? Kenne keine Familie, die es sich leisten kann ein Elternteil auch im Schulalter der Kinder noch zu Hause zu lassen.
Zartbitterly on
> Warkens Zeitplan zufolge soll der entsprechende Gesetzentwurf bis zum 29. April durch das Kabinett gehen. Das sei „ambitioniert“, aber möglich, sagte Warken.
Nichts an dieser Koalition ist ambitioniert, aber alles an denen ist unmöglich.
SnooTigers982 on
>die von ihr geplanten Schritte könnten diese Finanzlücken bis 2030 schließen.
Und danach? Das was jetzt versucht wird, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, in Anbetracht der demografischen Entwicklung:
> für die erste Befüllung der elektronischen Patientenakte, sollen wegfallen
Das zerlegt die Akzeptanz der ePa dann noch weiter oder?
Welcher Arzt wird die befüllen, wenn’s kein Geld dafür gibt?
_GeekRabbit on
>Auch Menschen, die Angehörige pflegen oder das Rentenalter erreicht haben, sollen ausgenommen sein.
Wenig überraschend das die Rentner mal wieder ausgenommen sind.
Ansonsten find ich den Vorschlag ganz gut, meiner Meinung nach hätte man das Kindesalter aber auch auf 14 oder gar 18 setzen sollen.
anno2122 on
Schreibt euerrn abgenorten das ihr dagegn seit.
strukturelleVernunft on
Dass die aktuelle 15-Milliarden-Lücke gestopft werden muss, ist einfache Arithmetik. Interessant ist aber der Widerspruch in den Zahlen selbst: Obwohl die Kommission massive Einschnitte vorschlägt (wie das Ende der kostenlos mitversicherten Ehepartner), wächst die Deckungslücke laut Prognose bis 2030 trotzdem auf 40,4 Milliarden Euro an. Der Kommissionschef räumt im Interview sogar offen ein, dass sich das System seit 50 Jahren nicht weiterentwickelt hat und die Strukturprobleme ungelöst bleiben. Wenn selbst solche Eingriffe die (demografische) Lücke auf Dauer nicht schließen können – ab welchem Punkt muss man über das Systemdesign reden, statt alle paar Jahre neue Zuzahlungen zu verhandeln?
city_ on
Wenig überraschend, dass der Bund den Kassen nicht 12Mrd aus dem Bürgergeld überweisen will, dürfen schön weiter die GKV Verischerten alleine stemmen.
Therianthropie on
Geil, also darf ich 3,5% für meine Frau mit Pflegegrad abdrücken, aber wenn sie mich pflegen würde nicht? Was ist denn das für eine Logik?
IsabellaVanAken on
*hahahah* … „Alle Bereiche müssen einen Beitrag leisten“ … (außer **Private-Equity**-Kraken im Krankenhaussektor und der **Pharmaindustrie**.)
Genau mein Humor.
Senecus_HS on
Überall wird nur gemeckert, aber ich finde die Lösung gut.
Man fliegt nur aus der kostenfreien Mitversicherung, wenn das Kind 7 ist, also schulpflichtig. Ab diesem Zeitpunkt ist es eine reine Luxusentscheidung, nicht wenigsten halbtags arbeiten zu gehen. Und die GKV Beiträge sind nunmal nicht dafür da, persönlichen Luxus zu finanzieren.
Die kostenlose Mitversicherung ist sinnvoll um den Ehepartner zu versichern, der aufgrund der Kinderbetreuung nicht arbeiten kann. Das ist ein temporärer Zustand und der Gesetzesentwurf trägt dem Rechnung.
LuziferGatsby on
> Und: Ausgaben, die für die Versicherten keinen Nutzen bringen, müssten wegfallen.
Dann kann man es mit dem Solidaritätsprinzip auch gleich ganz sein lassen.
Shaso_dan-Heza on
Die kostenlose Mitversicherung von Bürgergeldbeziehern bleibt im Gegenzug dafür erhalten.
Bin gespannt, wann die Gerichte hier für eine Gleichbehandlung sorgen werden, dann platzt wieder ein Haushalt.
Das kennen wir ja schon von der letzten Regierung.
They are running a round like headless chickens!
JanEric1 on
> Alle Bereiche müssen einen Beitrag leisten.
Mit allen bereichen sind natürlich zu 90% wieder nur die Beitragszahler der GKV gemeint und dort vor allem die, die eh schon wenig haben
kanute1 on
Aus welchem Grund sollen Rentner mal wieder bei der kostenlosen mitversicherung bessergestellt werden? Ergibt keinen Sinn. Schafft das für alle ab die sich gerade nicht um Kinder oder Angehörige kümmern müssen. Immer diese unnötige Bevorteilung der Boomer. Es ist wirklich zum kotzen.
BasilofMakedonia on
Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung dürfte vor allem dazu führen, dass sich bisher freiwillig gesetzlich versicherte Arbeitnehmer über der Jahresarbeitsentgeltsgrenze, Selbstständige oder Beamte mit pauschaler Beihilfe erst recht in die PKV verabschieden, weil damit ein ganz wesentlicher Vorteil der GKV für Leute mit Familie entfällt.
Die Kürzung der Vergütung für Ärzte und Krankenhäuser wird dazu führen, dass man als gesetzlich Versicherter noch länger auf Termine wartet, weil Ärzte/ Krankenhäuser die wegfallenden Einnahmen mit mehr Abrechnung von Privatpatienten kompensieren.
MarcAbaddon on
Eine schlechte Lösung um hier wieder Kosten zu sparen.
Irgendeinen Ausgleich muss es doch für die „Bedarfsgemeinschaft“ geben. Der Staat sieht den Ehepartner nur noch als eine weitere Person die finanzielle einspringen muss, und gibt jetzt noch weniger zurück.
Auch im Ausnahmefall wo jemand langfristiger arbeitslos fehlt nicht nur das Einkommen, sondern es kommen noch neue Kosten on Top (im vgl mit Arbeitslosengeld).
Pragmatisch gesehen flickt es ein bisschen das Loch bei den KK, aber dem Staat fehlt es an anderer Stelle. Die Kosten sind steuerlich absetzbar, und außerdem: wer in der Situation ist, konsumiert das meiste. D.h. es bremst auch wieder die Binnennachfrage für alles mögliche, da weniger Geld in den Taschen.
Egal, wie „fair“ oder „sinnvoll“ eine Lösung auf dem Papier ist: alles, womit normale Familien weniger Geld in der Tasche haben, ist bei der momentanen wirtschaftlichen Lege pures Gift. Pragmatisch sieht anders aus.
jazzding on
Anderer Vorschlag: die PKV abschaffen (außer für bestimmte Sonderleistungen, wie jetzt auch) und alle sind gesetzlich versichert. Damit ist mehr Geld für die Ärzte (die weinen sonst) und die Patienten da. Funktioniert in anderen Ländern auch. Nur in D gibt es dieses zweigleisige System.
navierb on
*Mehr Nix vom Brutto*
Rubyurek on
Passt ja! Mitversichern rausnehmen und dann noch die KK-Beiträge erhöhen somit kann man doppelt kassiern! Gierige ar…
Spidron on
Hab ich im Artikel nicht gefunden, vielleicht weiß es einer hier:
>3,5% des Einkommens des anderen Partners
heißt das „genau diesen Betrag“, oder heißt das „diesen Betrag aber mindestens den üblichen Mindestbetrag“?
Also wenn der andere Partner z.B. nur 1000€ Einkommen hat, und damit dann den Mindestbetrag von 220€ zahlt (weil der eigentliche prozentuale Beitrag ja eher um die 150-170€ wäre), zahlt dann der andere trotzdem nur 35€ (also 3,5%) oder zahlt der auch 220€?
CreativeStrength3811 on
Darf ich meinen Ersten Wohnsitz nach Frankreich verlegen, dort versichert sein aber weiter hier in meinem Zweitwohnsitz leben und arbeiten?
Edit: Letztlich führt es doch nur dazu, das freiwillig Versicherte in die PKV wechseln oder?
Imaginary-Corner-653 on
Ich finde es krass dass es keine Proteste gibt. Das ist ein Eingriff auf dem Level Trumps vs Obama care.
Einfach so tja nächsteb Monat haben alle jungen Familien keine Versicherung mehr.
Keine Versicherung mehr für Studenten.
Keine Versicherung mehr die wegen chronischer Krankheit in Teilzeit arbeiten.
Ist den Leuten alles egal?
Und wir werden alle 1-2 Jahre einen weiteren Einschnitt wie diesen erleben.
Otherwise-Bed3517 on
Wer soll sich in diesem System überhaupt noch Kinder leisten? Den Generationenvertrag haben die Boomer selbst vermasselt und die Kinder jener die trotzdem Kinder bekommen haben müssen die Last jetzt tragen, scheisse unfair.
multipactor on
Wasser auf den Mühlen der AFD
GoldenMic on
Wer genau spart denn da?
Die Kassen?
Die Beitragszahler jedenfalls nichts.
Die müssen ja die Leistungen jetzt aus eigener Tasche zahlen.
Soziale Kälte, sponsored by eure SPD.
West_Hedgehog_821 on
Sparpläne … wo wird hier denn gespart?
– Mitversicherung abschaffen. Als Kompromiss aus „Mindestbeitrag“ und „Kein Beitrag“ nehmen wir jetzt einen höheren Beitrag.
– Zuzahlungen erhöhen
-> MEHR Einnahmen
– Lohnfortzahlung verkürzen – was bedeutet, dass die GKV früher bezahlen muss.
-> MEHR Ausgaben
Wieso genau redet hier *irgendjemand* von einer Reform anstatt nur von einer Beitragserhöhung?
WO ist die Reform?
Und warum behaupten Medien (bspw. Tagesschau) dass es um Einsparungen ginge?
e-dent on
Ich würde ja mitmachen, aber wie Lars schon beim Thema Grundsicherungsempfänger sagt: Meinungen sind ausgetauscht, nur leider gerade nicht möglich. Kann man nix machen. Tschüssi!
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31 Kommentare
Joar, doof für verheiratete, ne..
Schon crazy alles…
Reformvorschlag: Alle Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitglieder sind gesetzlich versichert.
Als Spitzenverdiener war die letzte Bastion die Mitversicherung der Familie. Zumindest war das für mich noch der wichtigste Grund, der PKV fern zu bleiben.
Wenn die jetzt auch bröckelt, kann man direkt in die PKV. Gute Entlastung fürs System…
> So soll unter anderem die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner ab 2028 wegfallen. Ausnahmen soll es für Eltern mit Kindern unter sieben Jahren oder mit einer Behinderung geben.
Also soll kein Elternteil daheim bleiben, wenn das jüngste Kind schon in der Schule ist. Nicht geil, aber glaube es gibt eh kaum jemanden, den das betrifft oder? Kenne keine Familie, die es sich leisten kann ein Elternteil auch im Schulalter der Kinder noch zu Hause zu lassen.
> Warkens Zeitplan zufolge soll der entsprechende Gesetzentwurf bis zum 29. April durch das Kabinett gehen. Das sei „ambitioniert“, aber möglich, sagte Warken.
Nichts an dieser Koalition ist ambitioniert, aber alles an denen ist unmöglich.
>die von ihr geplanten Schritte könnten diese Finanzlücken bis 2030 schließen.
Und danach? Das was jetzt versucht wird, ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, in Anbetracht der demografischen Entwicklung:
[Nachhaltige Finanzierung der gesetzlichen Kassen langfristig kaum möglich ](https://www.deloitte.com/de/de/about/press-room/nachhaltige-finanzierung-der-gesetzlichen-krankenkassen-langfristig-kaum-moeglich.html)
> für die erste Befüllung der elektronischen Patientenakte, sollen wegfallen
Das zerlegt die Akzeptanz der ePa dann noch weiter oder?
Welcher Arzt wird die befüllen, wenn’s kein Geld dafür gibt?
>Auch Menschen, die Angehörige pflegen oder das Rentenalter erreicht haben, sollen ausgenommen sein.
Wenig überraschend das die Rentner mal wieder ausgenommen sind.
Ansonsten find ich den Vorschlag ganz gut, meiner Meinung nach hätte man das Kindesalter aber auch auf 14 oder gar 18 setzen sollen.
Schreibt euerrn abgenorten das ihr dagegn seit.
Dass die aktuelle 15-Milliarden-Lücke gestopft werden muss, ist einfache Arithmetik. Interessant ist aber der Widerspruch in den Zahlen selbst: Obwohl die Kommission massive Einschnitte vorschlägt (wie das Ende der kostenlos mitversicherten Ehepartner), wächst die Deckungslücke laut Prognose bis 2030 trotzdem auf 40,4 Milliarden Euro an. Der Kommissionschef räumt im Interview sogar offen ein, dass sich das System seit 50 Jahren nicht weiterentwickelt hat und die Strukturprobleme ungelöst bleiben. Wenn selbst solche Eingriffe die (demografische) Lücke auf Dauer nicht schließen können – ab welchem Punkt muss man über das Systemdesign reden, statt alle paar Jahre neue Zuzahlungen zu verhandeln?
Wenig überraschend, dass der Bund den Kassen nicht 12Mrd aus dem Bürgergeld überweisen will, dürfen schön weiter die GKV Verischerten alleine stemmen.
Geil, also darf ich 3,5% für meine Frau mit Pflegegrad abdrücken, aber wenn sie mich pflegen würde nicht? Was ist denn das für eine Logik?
*hahahah* … „Alle Bereiche müssen einen Beitrag leisten“ … (außer **Private-Equity**-Kraken im Krankenhaussektor und der **Pharmaindustrie**.)
Genau mein Humor.
Überall wird nur gemeckert, aber ich finde die Lösung gut.
Man fliegt nur aus der kostenfreien Mitversicherung, wenn das Kind 7 ist, also schulpflichtig. Ab diesem Zeitpunkt ist es eine reine Luxusentscheidung, nicht wenigsten halbtags arbeiten zu gehen. Und die GKV Beiträge sind nunmal nicht dafür da, persönlichen Luxus zu finanzieren.
Die kostenlose Mitversicherung ist sinnvoll um den Ehepartner zu versichern, der aufgrund der Kinderbetreuung nicht arbeiten kann. Das ist ein temporärer Zustand und der Gesetzesentwurf trägt dem Rechnung.
> Und: Ausgaben, die für die Versicherten keinen Nutzen bringen, müssten wegfallen.
Dann kann man es mit dem Solidaritätsprinzip auch gleich ganz sein lassen.
Die kostenlose Mitversicherung von Bürgergeldbeziehern bleibt im Gegenzug dafür erhalten.
Bin gespannt, wann die Gerichte hier für eine Gleichbehandlung sorgen werden, dann platzt wieder ein Haushalt.
Das kennen wir ja schon von der letzten Regierung.
They are running a round like headless chickens!
> Alle Bereiche müssen einen Beitrag leisten.
Mit allen bereichen sind natürlich zu 90% wieder nur die Beitragszahler der GKV gemeint und dort vor allem die, die eh schon wenig haben
Aus welchem Grund sollen Rentner mal wieder bei der kostenlosen mitversicherung bessergestellt werden? Ergibt keinen Sinn. Schafft das für alle ab die sich gerade nicht um Kinder oder Angehörige kümmern müssen. Immer diese unnötige Bevorteilung der Boomer. Es ist wirklich zum kotzen.
Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung dürfte vor allem dazu führen, dass sich bisher freiwillig gesetzlich versicherte Arbeitnehmer über der Jahresarbeitsentgeltsgrenze, Selbstständige oder Beamte mit pauschaler Beihilfe erst recht in die PKV verabschieden, weil damit ein ganz wesentlicher Vorteil der GKV für Leute mit Familie entfällt.
Die Kürzung der Vergütung für Ärzte und Krankenhäuser wird dazu führen, dass man als gesetzlich Versicherter noch länger auf Termine wartet, weil Ärzte/ Krankenhäuser die wegfallenden Einnahmen mit mehr Abrechnung von Privatpatienten kompensieren.
Eine schlechte Lösung um hier wieder Kosten zu sparen.
Irgendeinen Ausgleich muss es doch für die „Bedarfsgemeinschaft“ geben. Der Staat sieht den Ehepartner nur noch als eine weitere Person die finanzielle einspringen muss, und gibt jetzt noch weniger zurück.
Auch im Ausnahmefall wo jemand langfristiger arbeitslos fehlt nicht nur das Einkommen, sondern es kommen noch neue Kosten on Top (im vgl mit Arbeitslosengeld).
Pragmatisch gesehen flickt es ein bisschen das Loch bei den KK, aber dem Staat fehlt es an anderer Stelle. Die Kosten sind steuerlich absetzbar, und außerdem: wer in der Situation ist, konsumiert das meiste. D.h. es bremst auch wieder die Binnennachfrage für alles mögliche, da weniger Geld in den Taschen.
Egal, wie „fair“ oder „sinnvoll“ eine Lösung auf dem Papier ist: alles, womit normale Familien weniger Geld in der Tasche haben, ist bei der momentanen wirtschaftlichen Lege pures Gift. Pragmatisch sieht anders aus.
Anderer Vorschlag: die PKV abschaffen (außer für bestimmte Sonderleistungen, wie jetzt auch) und alle sind gesetzlich versichert. Damit ist mehr Geld für die Ärzte (die weinen sonst) und die Patienten da. Funktioniert in anderen Ländern auch. Nur in D gibt es dieses zweigleisige System.
*Mehr Nix vom Brutto*
Passt ja! Mitversichern rausnehmen und dann noch die KK-Beiträge erhöhen somit kann man doppelt kassiern! Gierige ar…
Hab ich im Artikel nicht gefunden, vielleicht weiß es einer hier:
>3,5% des Einkommens des anderen Partners
heißt das „genau diesen Betrag“, oder heißt das „diesen Betrag aber mindestens den üblichen Mindestbetrag“?
Also wenn der andere Partner z.B. nur 1000€ Einkommen hat, und damit dann den Mindestbetrag von 220€ zahlt (weil der eigentliche prozentuale Beitrag ja eher um die 150-170€ wäre), zahlt dann der andere trotzdem nur 35€ (also 3,5%) oder zahlt der auch 220€?
Darf ich meinen Ersten Wohnsitz nach Frankreich verlegen, dort versichert sein aber weiter hier in meinem Zweitwohnsitz leben und arbeiten?
Edit: Letztlich führt es doch nur dazu, das freiwillig Versicherte in die PKV wechseln oder?
Ich finde es krass dass es keine Proteste gibt. Das ist ein Eingriff auf dem Level Trumps vs Obama care.
Einfach so tja nächsteb Monat haben alle jungen Familien keine Versicherung mehr.
Keine Versicherung mehr für Studenten.
Keine Versicherung mehr die wegen chronischer Krankheit in Teilzeit arbeiten.
Ist den Leuten alles egal?
Und wir werden alle 1-2 Jahre einen weiteren Einschnitt wie diesen erleben.
Wer soll sich in diesem System überhaupt noch Kinder leisten? Den Generationenvertrag haben die Boomer selbst vermasselt und die Kinder jener die trotzdem Kinder bekommen haben müssen die Last jetzt tragen, scheisse unfair.
Wasser auf den Mühlen der AFD
Wer genau spart denn da?
Die Kassen?
Die Beitragszahler jedenfalls nichts.
Die müssen ja die Leistungen jetzt aus eigener Tasche zahlen.
Soziale Kälte, sponsored by eure SPD.
Sparpläne … wo wird hier denn gespart?
– Mitversicherung abschaffen. Als Kompromiss aus „Mindestbeitrag“ und „Kein Beitrag“ nehmen wir jetzt einen höheren Beitrag.
– Zuzahlungen erhöhen
-> MEHR Einnahmen
– Lohnfortzahlung verkürzen – was bedeutet, dass die GKV früher bezahlen muss.
-> MEHR Ausgaben
Wieso genau redet hier *irgendjemand* von einer Reform anstatt nur von einer Beitragserhöhung?
WO ist die Reform?
Und warum behaupten Medien (bspw. Tagesschau) dass es um Einsparungen ginge?
Ich würde ja mitmachen, aber wie Lars schon beim Thema Grundsicherungsempfänger sagt: Meinungen sind ausgetauscht, nur leider gerade nicht möglich. Kann man nix machen. Tschüssi!