

Hallo zusammen 🙂
Meine Freundin und ich haben uns ein Haus gekauft und hatten bisher keinen Garten um den wir uns kümmern mussten – daher habe ich auch gefühlt keine Ahnung.
Den Vorgarten haben wir schon letztes Jahr „ausgemistet“ (Vorher/Nachher Bild).
Wir möchten jetzt den Vorgarten mit Wildblumen oder so etwas ähnlichem bepflanzen.
Wenig Arbeit, schön Anzusehen und etwas für die Bienen vom Nachbarn und Insekten der Umgebung.
Wie geht man am besten vor? Muss man da etwas beachten?
Letztes Jahr und auch dieses Jahr kam viel von dem vorherigen Bewuchs wieder.
Vielen Dank 🙂
Von Sarda1
10 Kommentare
Ich würde phacelia einsäen. Mit dem Rechen den Boden aufkratzen und draufstreuen.
Gibt verschiedene Möglichkeiten.
Mein Favorit ist die Fläche umgraben so das es nur Erde ist.
Dann einfach nix mehr tun.
NaturaDB ist für mich eine gute Unterstützung, um heimische Pflanzen inkl. Blühkalender und Insektennutzen herauszufinden. Da kann man auch nach Standort und Bodenbeschaffenheit filtern 🙂
Wenn du willst, dass der Bewuchs verschwindet, musst du mit einer Motorfräse durch und dann händisch alle Pflanzen und Wurzeln entfernen.
Danach etwas Sand untermischen und Mössinger Blumensamen drauf.
Wenn ihr Wildblumen säen wollt, dann achtet darauf, dass die Mischung tatsächlich heimische Pflanzen enthält –> Mössinger ist super. Gibt hier leider viel Schrott.
Ich empfehle außerdem die App NaturaDB.
Und kauft euch 1-2 Gartenbücher. 1x Grundlagen und 1x ein Buch mit Pflanzbeispielen. Ich finde zB die Autorin Simone Kern gut oder falls es noch „naturiger“ sein soll, Bücher von Sigrid Tinz.
Ich würde halt ein paar heimische Sträucher reinsetzen. Ab und an zurückschneiden und daraus eine Benjeshecke machen. Fertig.
So sehr ich den Gedanken mit den Wildblumen verstehe – denkt dran, dass eine Wildblumenwiese für maximal 8 Wochen im Jahr „schön“ anzusehen ist. Überlegt, ob ihr nicht lieber eine standortgerechte Staudenpflanzung anlegt. Die bietet wenn sie gut geplant ist den Insekten auch viel mehr, weil sie dann fast durchgängig blühen kann und man kann auch einige Pflanzen setzen, die einen guten Winteraspekt haben (z.B. Lavendel oder Ziergräser). Weiterer Pluspunkt: die meisten Wildblumenwiesen müssen nach spätestens 3 Jahren neu angelegt werden, weil sich Gräser durchsetzen werden. Eine eingewachsene Staudenpflanzung hingegen macht kaum noch Arbeit.
Weitere wichtige Aspekte: Wenn der Boden nicht mager und der Standort nicht sonnig ist, wird es eh schwierig mit Wildblumenwiese.
Wie viel Sonne kriegt der Bereich denn? Es gibt von vielen Staudengärtnereien fertige Pflanzenpakete für diejenigen, die sich jetzt nicht groß damit auseinander setzen wollen.
Du hast ein Wasserproblem an dem Wandanschluss zum Haus, oder?
[Hier ](https://naturgartenshop.com/collections/blumen-kraeuter-kleinstflaechen?_gl=1*16a3g0*_up*MQ..*_ga*MTk4NDA0NDk4OS4xNzc2MDc2NTUx*_ga_RG1BSQL38C*czE3NzYwNzY1NTEkbzEkZzAkdDE3NzYwNzY1NTEkajYwJGwwJGgw*_ga_X535DFQ3N5*czE3NzYwNzY1NTEkbzEkZzAkdDE3NzYwNzY1NTEkajYwJGwwJGgw) gibt’s den guten scheiß. Auf der Seite kannst du schauen welches Ursprungsgebiet du bist und entsprechend einheimisches Saatgut kaufen.
Ums umgraben kommt ihr aber nicht rum.
Alles, was von selbst wächst ist grundsätzlich erstmal gut für die Natur
Da kann ich dir die Quedlinburger Samenmischungen empfehlen. Wildblumen oder auch Bienenfreund. Die sind so gemischt, dass das ganze Jahr etwas blüht.