kann nicht der Reiche endlich mal das (politische) Aus drohen?
_GeekRabbit on
Alternative Headline zu diesem Artikel: Reiche streicht steuerfinanzierte Rendite-Subventionen für Immobilienbesitzer mit Gebäuden die 30 Mieteinheiten und mehr haben.
OTee_D on
Mal sehen was schneller umgesetzt wird.
Ihre Fossil Pläne oder ihre Abberufung.
kalamari__ on
diese energie-lobbyistin gehört schnellstens weg
zippo23456 on
>Aber auch für kleinere Wohngebäude (ab 30 Wohneinheiten) kann von einer Rendite von 2,8 Prozent ausgegangen werden, was für manche Eigentümer lohnenswert sein kann. Für kleinere Anlagen rechnet sich die heutige Einspeisevergütung auch schon kaum, für ein Haus mit acht Wohnheiten liegen die Renditeerwartungen bei einem Prozent.
Wenn ich das richtig verstehe, ist da doch das große Problem. Eigentlich müsste es für MFH-Besitzer (egal ob 6 oder 150 Einheiten) attraktiv sein, eine Solaranlage aufs Dach zu packen und für < 30ct/kWh an die Mieter zu verkaufen.
Wie veraltet ist die aktuelle Gesetzeslage, dass dieses Geschäftsmodell nicht funktioniert? Da ist doch die Lösung nicht, PV noch unattraktiver zu machen, sondern Netzentgelte abzuschaffen, wenn der Strom innerhalb des selben Grundstücks verbraucht wird.
No_Masterpiece_7326 on
Ich mag die Kommentare hier. Denn man kann sehr gut unterteilen, wer inhaltlich sich mit den Themen auseinandersetzt. Und wer einfach nur seinen Standardreflex zeigt, weil er / sie „Reiche“ liest.
Playful-Painting-527 on
Es zeugt von der grenzenlosen Dummheit unseres Landes, dass wir die gleiche Frau ZWEI MAL den Fortschritt abwürgen lassen. An diesem Punkt haben wir es nicht anders verdient als in der Versenkung zu verschwinden. Erbärmlich.
StK84 on
Der Artikel ergibt nicht einmal inhaltlich wirklich Sinn. Die Einspeisevergütung soll ja nur für Anlagen unter 25 kW gestrichen werden, darüber soll es das Marktprämienmodell geben. Jetzt ist aber im Artikel die Rede bei einer Schwelle von 30 Wohneinheiten, da würde man ja wohl kaum so kleine Anlagen verbauen.
Das klingt alles irgendwie so als hätten sie die Direktvermarktung komplett ignoriert, auch weil es dann irgendwie als „Alternative“ präsentiert wird, obwohl das ja der Standardfall sein wird. Und wenn man die berücksichtigt kann man beim aktuellen Preisniveau bestenfalls sogar höhere Renditen erzielen als bei der fixen Einspeisevergütung. Wieso das besonders bürokratisch sein soll erschließt sich mir auch nicht. Es mag ja sein, dass sich die endkundenfreundlichen Angebote noch entwickeln müssen, aber ich sehe keinen Grund, wieso das nicht genauso unbürokratisch sein soll wie ein dynamischer Stromtarif.
DividedState on
Unmöglich dieser Lobbyverein. Ich verstehe nicht wie man immer wieder so verarschen lassen kann die zu wählen. Kann nicht abwarten bis denen die Wahlerbasis aufgrund von Altersschwäche abstirbt.
zttt on
Diese Gesetze stammen halt alle aus einer Zeit, wo PV und Batteriespeicher noch sehr teuer waren. Es hat sich in den letzten 10 Jahren soviel getan (zum positiven) und durch China sind die spottbillig geworden. Garantierte Einspeisevergütungen und Netzanschlüsse machen in der heutigen Welt keinen Sinn. PV ist viel effizienter und günstiger auf Großfläche, weil regelbar und scaleable. Batteriespeicher genauso.
Aus wissenschaftlicher Sicht sind das die genau richtigen Schritte, die hier unternommen werden. Die Anlagen rechnen sich bereits schon und die Marktteilnehmer werden sich natürlich für PV entscheiden (Eigenverbrauch) und Batteriespeicher (Börsenstromarbitrage).
Klar Reiche Bashing ist populär und es lässt sich halt super Artikel framen á „Reiche startet den Feldzug gegen die Privat PV Anlage“, aber es ändert nichts daran, dass es nur eine Anpassung an die aktuellen Marktbedingungen ist.
HironTheDisscusser on
Wir brauchen keine ewigen Subventionen für Solaranlagen auf Wohnhäusern
kahunimon on
Kann das jemand bitte logisch erklaeren?
(1) Ist es fuer privathaushalte nicht immer eine ziemliche kostenersparnis, sich z.b. nur ein kleines bkw anzuschaffen?
Selbst ohne einspeiseverguetung oder akku zum speichern?
(2) wenn punkt 1 zutrifft, warum liegt eine rendite dann nur bei 1-4% p.a. wenn das im groesseren stil gemacht wird?
(3) ist es nicht gerade in zeiten, wo viel erneuerbare erzeugt werden, ein gesamtwirtschaftlicher vorteil, wenn privathaushalte ihren strom lokal erzeugen?
Eigentlich muesste dadurch ja das landesweite energienetz krass entlastet werden, so dass flaechendeckende erneuerbare hauptsaechlich der industrie zugefuehrt werden koennen.
Habe ich irgendwo einen denkfehler?
Ernst gemeinte frage.
WorkingIll3472 on
Diese Frau ist einfach ein popolistischer Flinstone! Wir leben nicht mehr im Mittelalter und jeder mit halbwegs Grips im Kopf kann sehen, was diese Drecksäcke da veranstalten!
ienca on
Ist schon vor 10 Jahren in Australien passiert.
Australische Energieversorger bewältigten die sogenannte „Solar-Abwärtsspirale“ (eine theoretische Schleife aus sinkenden Einnahmen, steigenden Kosten und abnehmenden Netzanschlüssen) nicht durch die Bekämpfung der Solarenergie, sondern durch den Übergang von zentralen Erzeugern zu Netzbetreibern. Sie passten sich durch Tarifrestrukturierungen, die Förderung dezentraler Energieerzeugungsanlagen wie Batteriespeichern, die Einführung virtueller Kraftwerke und die Umsetzung regulatorischer Maßnahmen zur Sicherung der Netzstabilität an.
Reginald002 on
Einspeisevergütung war nicht Bestandteil meiner Rechnung, als ich PV auf Dach gehauen habe. Haus mit 2 Wohneinheiten, vorheriger jährlicher Ölverbrauch 4.000l und nun ersetzt durch (in 2021) WP für Heizung/Warmwasser. PV liegt bei 20kWp, 12 kWh Speicher. Die Ölheizung hätte ich sowieso ersetzen müssen und weder Gas oder anderes wäre eine Option gewesen.
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15 Kommentare
kann nicht der Reiche endlich mal das (politische) Aus drohen?
Alternative Headline zu diesem Artikel: Reiche streicht steuerfinanzierte Rendite-Subventionen für Immobilienbesitzer mit Gebäuden die 30 Mieteinheiten und mehr haben.
Mal sehen was schneller umgesetzt wird.
Ihre Fossil Pläne oder ihre Abberufung.
diese energie-lobbyistin gehört schnellstens weg
>Aber auch für kleinere Wohngebäude (ab 30 Wohneinheiten) kann von einer Rendite von 2,8 Prozent ausgegangen werden, was für manche Eigentümer lohnenswert sein kann. Für kleinere Anlagen rechnet sich die heutige Einspeisevergütung auch schon kaum, für ein Haus mit acht Wohnheiten liegen die Renditeerwartungen bei einem Prozent.
Wenn ich das richtig verstehe, ist da doch das große Problem. Eigentlich müsste es für MFH-Besitzer (egal ob 6 oder 150 Einheiten) attraktiv sein, eine Solaranlage aufs Dach zu packen und für < 30ct/kWh an die Mieter zu verkaufen.
Wie veraltet ist die aktuelle Gesetzeslage, dass dieses Geschäftsmodell nicht funktioniert? Da ist doch die Lösung nicht, PV noch unattraktiver zu machen, sondern Netzentgelte abzuschaffen, wenn der Strom innerhalb des selben Grundstücks verbraucht wird.
Ich mag die Kommentare hier. Denn man kann sehr gut unterteilen, wer inhaltlich sich mit den Themen auseinandersetzt. Und wer einfach nur seinen Standardreflex zeigt, weil er / sie „Reiche“ liest.
Es zeugt von der grenzenlosen Dummheit unseres Landes, dass wir die gleiche Frau ZWEI MAL den Fortschritt abwürgen lassen. An diesem Punkt haben wir es nicht anders verdient als in der Versenkung zu verschwinden. Erbärmlich.
Der Artikel ergibt nicht einmal inhaltlich wirklich Sinn. Die Einspeisevergütung soll ja nur für Anlagen unter 25 kW gestrichen werden, darüber soll es das Marktprämienmodell geben. Jetzt ist aber im Artikel die Rede bei einer Schwelle von 30 Wohneinheiten, da würde man ja wohl kaum so kleine Anlagen verbauen.
Das klingt alles irgendwie so als hätten sie die Direktvermarktung komplett ignoriert, auch weil es dann irgendwie als „Alternative“ präsentiert wird, obwohl das ja der Standardfall sein wird. Und wenn man die berücksichtigt kann man beim aktuellen Preisniveau bestenfalls sogar höhere Renditen erzielen als bei der fixen Einspeisevergütung. Wieso das besonders bürokratisch sein soll erschließt sich mir auch nicht. Es mag ja sein, dass sich die endkundenfreundlichen Angebote noch entwickeln müssen, aber ich sehe keinen Grund, wieso das nicht genauso unbürokratisch sein soll wie ein dynamischer Stromtarif.
Unmöglich dieser Lobbyverein. Ich verstehe nicht wie man immer wieder so verarschen lassen kann die zu wählen. Kann nicht abwarten bis denen die Wahlerbasis aufgrund von Altersschwäche abstirbt.
Diese Gesetze stammen halt alle aus einer Zeit, wo PV und Batteriespeicher noch sehr teuer waren. Es hat sich in den letzten 10 Jahren soviel getan (zum positiven) und durch China sind die spottbillig geworden. Garantierte Einspeisevergütungen und Netzanschlüsse machen in der heutigen Welt keinen Sinn. PV ist viel effizienter und günstiger auf Großfläche, weil regelbar und scaleable. Batteriespeicher genauso.
Aus wissenschaftlicher Sicht sind das die genau richtigen Schritte, die hier unternommen werden. Die Anlagen rechnen sich bereits schon und die Marktteilnehmer werden sich natürlich für PV entscheiden (Eigenverbrauch) und Batteriespeicher (Börsenstromarbitrage).
Klar Reiche Bashing ist populär und es lässt sich halt super Artikel framen á „Reiche startet den Feldzug gegen die Privat PV Anlage“, aber es ändert nichts daran, dass es nur eine Anpassung an die aktuellen Marktbedingungen ist.
Wir brauchen keine ewigen Subventionen für Solaranlagen auf Wohnhäusern
Kann das jemand bitte logisch erklaeren?
(1) Ist es fuer privathaushalte nicht immer eine ziemliche kostenersparnis, sich z.b. nur ein kleines bkw anzuschaffen?
Selbst ohne einspeiseverguetung oder akku zum speichern?
(2) wenn punkt 1 zutrifft, warum liegt eine rendite dann nur bei 1-4% p.a. wenn das im groesseren stil gemacht wird?
(3) ist es nicht gerade in zeiten, wo viel erneuerbare erzeugt werden, ein gesamtwirtschaftlicher vorteil, wenn privathaushalte ihren strom lokal erzeugen?
Eigentlich muesste dadurch ja das landesweite energienetz krass entlastet werden, so dass flaechendeckende erneuerbare hauptsaechlich der industrie zugefuehrt werden koennen.
Habe ich irgendwo einen denkfehler?
Ernst gemeinte frage.
Diese Frau ist einfach ein popolistischer Flinstone! Wir leben nicht mehr im Mittelalter und jeder mit halbwegs Grips im Kopf kann sehen, was diese Drecksäcke da veranstalten!
Ist schon vor 10 Jahren in Australien passiert.
Australische Energieversorger bewältigten die sogenannte „Solar-Abwärtsspirale“ (eine theoretische Schleife aus sinkenden Einnahmen, steigenden Kosten und abnehmenden Netzanschlüssen) nicht durch die Bekämpfung der Solarenergie, sondern durch den Übergang von zentralen Erzeugern zu Netzbetreibern. Sie passten sich durch Tarifrestrukturierungen, die Förderung dezentraler Energieerzeugungsanlagen wie Batteriespeichern, die Einführung virtueller Kraftwerke und die Umsetzung regulatorischer Maßnahmen zur Sicherung der Netzstabilität an.
Einspeisevergütung war nicht Bestandteil meiner Rechnung, als ich PV auf Dach gehauen habe. Haus mit 2 Wohneinheiten, vorheriger jährlicher Ölverbrauch 4.000l und nun ersetzt durch (in 2021) WP für Heizung/Warmwasser. PV liegt bei 20kWp, 12 kWh Speicher. Die Ölheizung hätte ich sowieso ersetzen müssen und weder Gas oder anderes wäre eine Option gewesen.