Südkorea entsendet Sondergesandten des Außenministers im Zuge der Waffenruhe in den Iran

Foto: YONHAP News / Außenministerium Außenminister Cho Hyun telefonierte mit seinem iranischen Amtskollegen, um die Entwicklungen im Nahen Osten zu besprechen, und kündigte Pläne an, einen Sondergesandten in den Iran zu entsenden. Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums begrüßte Cho während des Telefonats mit dem iranischen Außenminister Seyyed Abbas Araghchi am Donnerstag den Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran und äußerte die Hoffnung auf eine rasche Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in der Region. Minister Cho betonte die Notwendigkeit, die sichere und freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus, insbesondere für südkoreanische Schiffe, schnell wieder aufzunehmen, und forderte, dass der Sicherheit südkoreanischer Staatsangehöriger im Iran weiterhin Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. Araghchi teilte die Sichtweise Irans auf die Situation, begrüßte Seouls Plan, den Sondergesandten zu entsenden, und erklärte sich bereit, eine enge Kommunikation zu verwandten Themen aufrechtzuerhalten. Das iranische Außenministerium erklärte, Araghchi habe nach der Ankündigung des Waffenstillstands Aktualisierungen bereitgestellt, bedankte sich bei Ländern wie Südkorea für ihre Unterstützung und betonte, dass sich alle Parteien vollständig an das Waffenstillstandsabkommen halten müssen. Der iranische Minister wies auch darauf hin, dass eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus möglich sei, wenn die Vereinigten Staaten den Waffenstillstand einhalten, obwohl eine Koordination mit den iranischen Streitkräften und bestehende technische Einschränkungen in Betracht gezogen werden müssten.

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