Kennt ihr den Begriff „Todessteuer“ von der Industriellenvereinigung? Die „Todessteuer“ ist eigentlich ein ziemlich manipulativer Begriff. Es geht nicht darum, dass jemand fürs Sterben zahlt, sondern darum, dass große Erbschaften besteuert werden – also Geld/Vermögen, das man bekommt, ohne selbst dafür gearbeitet zu haben. Besteuert würden zudem die Erbenden, nicht die Verstorbenen. Kleine Erbschaften (z. B. normales Eigenheim) wären oft gar nicht betroffen.

Große Vermögen werden aktuell kaum besteuert und verstärken Ungleichheit. Der Begriff selbst scheint bewusst emotional gewählt zu sein, um Widerstand zu erzeugen. Die Frage ist halt: Ist es fair, dass Arbeit hoch besteuert wird, aber große Erbschaften kaum? Wie seht ihr das? Ist eine Erbschaftssteuer sinnvoll oder eher unfair gegenüber Familien?





Von nureinEgoist

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12 Kommentare

  1. Bin ich der einzige, dem diese ganzen bescheuerten Thumbnails mit gestellten „OH MEIN GOTT, Ich muss die Hände vors Gesicht halten oder so aussehen, als würde ich vor Schreck in der Gegend herumbrüllen“ hart auf den Sack gehen?

  2. Imaginary_String_814 on

    Natürlich ist es nicht fair aber unsere politische Klasse ist durch die Bank in den Taschen der oberen 1%.

  3. Calm-Broccoli9201 on

    Das Land mit der weltweit fast höchsten Steuerbelastung (nach Belgien oder so) braucht unbedingt weitere Steuern um zu überleben, anstatt endlich mal bei den Ausgaben anzusetzen…

  4. Naja als Erblasser würde ich schon sehen, dass die Steuer mich (oder mein Vermögen) betrifft.

    Und je nachdem wie toll die Freigrenze mitzieht, kann das Eigenheim in 30 Jahren eben doch reinfallen.

    Auch kleine Vermögen werden aktuell wenig besteuert.

    Arbeit und Erbschaft sind halt komplett zwei verschiedene Dinge. Und um Arbeit zu wirklich zu entlasten müssten schon dud Steuern so hoch sein, dass das Vermögen praktisch vernichtet wird.

  5. bighairymammoth on

    Vererbtes Geld ist halt schon zur Lebzeit besteuert worden. Wenn der Erbe das Geld ausgibt wird es außerdem wieder besteuert.

    Dieses Mindset es Leuten die hart dafür gearbeitet haben wegzunehmen nur um es Leuten zu geben die nicht für sich selbst vorsorgen wollen finde ich sehr toxisch. *Jeder* kann meiner Meinung nach Reichtum aufbauen wenn er will – wer in 40-50 Jahren keine Million ansparen kann mit Zinseszinseffekt ist finanziell ungebildet. Sry für die harten Worte – aber müssen manche mal hören.

  6. Apprehensive_Try3932 on

    Nein, kannte den Begriff bisher nicht. Bin hauptsächlich auf DerStandard oder Reddit unterwegs, wo eher FÜR mehr Steuern geastroturfed wird.

    \Man sollte es im OP auch nicht zu auffällig machen, zum Beispiel schreien typopgraphisch korrekte Anführungszeichen förmlich „Bot“.

    „Wie seht ihr das?“ ist auch Engagement Bait, kein echter Mensch schreibt so. Vor allem wenn OP dann auch nicht mehr an der Diskussion teilnimmt, warum dann überhaupt die Frage?

  7. Grundsätzlich bin ich für eine Erbschaftssteuer nur glaub ich nicht das das groß was ändert da Österreich ein Ausgaben problem hst.

    Selbst wenn der Staat plötzlich 30% mehr Einnahmen hat würde das zwar für ein paar Jahre ruhe sorgen aber danach hat der statt wieder Geldprobleme.

    Zur Erbschaftssteuer man müssten hier Ausnahmen schaffen das eben ein Haus nicht besteuert wird oder eben klein betriebe usw.

    Die wirklich Reichen würde so eine steuer kaum treffen da diese vorsorgen. Daher glaub ich nicht das so eine steuer wirklich so viel Geld in die Kassen spült das es wirklich was bringt.

  8. Ok-Finish4863 on

    Nein wir brauchen diese Steuer nicht. Jedes Modell das ihren Sinn begründen versucht, läuft ins Leere. Die superreichen wird es nicht treffen und man ist nicht gleich reich, nur weil man 1/2 Häuser erbt, auch wenn das viele einfach nicht wahrhaben wollen

  9. Background_Box7186 on

    3, 2, 1, „Das wurde aber schon mal versteuert“.

    Herr lass Hirn regnen.

  10. FondantSea7765 on

    Wenn dann müsste man Freibeträge von ~1,5 Millionen + Familienbetriebe reinnehmen.
    Dann wäre damit das Budget um rund 0,5% zu steigern.

    Also mit der Erbschaftsteuer allein macht man nicht sonderlich viele Meter, aber als Baustein in einem größeren Paket: why not? Dafür müssten dann aber vor allem auch die Ausgaben gekürzt und der ganze Förderungsdschungel abgeholzt werden.

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