
Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae-myung sagte, dass die aktuelle Krise im Nahen Osten die Notwendigkeit grundlegender Veränderungen im südkoreanischen Wirtschaftssystem unterstreiche. Als er am Donnerstag die erste Plenarsitzung des National Economic Advisory Council leitete, erklärte Lee, dass es schwierig sei, vorherzusagen, wann der Krieg im Iran enden werde. Anschließend forderte der Präsident eine gründliche kurz- und langfristige Vorbereitung, um das südkoreanische Volk aus der wirtschaftlichen Not zu befreien und ihm eine hoffnungsvolle Zukunft zu ermöglichen. Lee bezog sich auf die Goldsammelkampagne des Landes während der asiatischen Finanzkrise Ende der 1990er Jahre und sagte, das Land werde ein System für einen neuen Sprung schaffen, das offen für Veränderungen sei. Der Präsident forderte die Unternehmen ausdrücklich auf, jungen Menschen mit wenig oder keiner Berufserfahrung mehr Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.