Wir haben kürzlich zwei Artikel über die geplante Erhöhung der Mindestfranchise in der Schweizer Grundkrankenversicherung von 300 auf 400 Franken veröffentlicht. Die Regierung argumentiert, dass dies dazu beitragen könnte, die Gesundheitskosten zu senken, indem die Menschen mehr aus eigener Tasche bezahlen müssten, bevor der Versicherungsschutz eintritt.

    Kritiker bezweifeln, dass dadurch tatsächlich Geld gespart wird oder die Kosten lediglich auf die Patienten abgewälzt werden. Sie behaupten, dass die Erhöhung vor allem Menschen treffen würde, die sich einen höheren Selbstbehalt nicht leisten können, darunter Geringerverdiener, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten. Sie benötigen weiterhin medizinische Versorgung, hätten aber weniger Geld für den Alltag übrig. Gleichzeitig gibt es eine anhaltende Debatte darüber, ob genug getan wird, um die Kosten an anderer Stelle im System zu senken, beispielsweise bei Medikamentenpreisen oder Ineffizienzen in der Pflege.

    In unserer Community sind die Meinungen ziemlich geteilt. Einige halten die Maßnahme für unfair und wirken sich unverhältnismäßig stark auf schutzbedürftige Gruppen aus. Andere argumentieren, dass auch die zunehmende Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung und steigende Erwartungen eine Rolle spielen und angegangen werden müssen.

    Was denken Sie?

    Ist die Erhöhung des Selbstbehalts eine sinnvolle Möglichkeit, die Kosten zu kontrollieren, oder verlagert sie die Belastung hauptsächlich auf die Patienten?

    https://www.beobachter.ch/geld/krankenkasse/ein-hohn-gegenuber-dem-fussvolk-925576

    Von beobachtermagazin

    4 Kommentare

    1. Beautiful-Ad5662 on

      Just get this shit managed by the state and index to the freaking income.

    2. Slendy_Milky on

      Our healthcare system makes me so fucking sad. In a way, we have one of the best in the world, but when I see how many medical professionals are not that professional, it makes me worried for other countries… But well, maybe the first thing would be to reduce the price of medication that we produce in our country but sell like it’s gold… It’s cheaper to go to France or Germany to buy Swiss medication, produced in Switzerland, and come back than buying here what we produce… And maybe getting more competent doctors could help as well. It will be very debatable, I totally agree, but when you have to see two different doctors to get totally different diagnoses and then only one is correct, wtf… These are people’s lives, not a car that is not starting and can be replaced…

    3. Legitimate_Change756 on

      Let me guess SVP is supporting this and then cries, why swiss people have no children. But in some years a family of 2 children has to pay 2000 CHF per month is apparently fine for them 😀

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