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    24 Kommentare

    1. EdwardDrinkerCope- on

      Gas(t)beitrag von Katharina Reiche. Lass mich raten, in Wahrheit geschrieben von der Abteilung Unternehmenskommunikation bei eon?

    2. TLDR: Katherina Reiche findet dass sie alles richtig macht und ihre Lobbypolitik für Öl und Gas irgendwie magischerweise eine Energiewende herbei führen wird.

    3. Warum lese ich den Kacknamen jeden Tag ohne neuen output? Wie Trump nur weniger orange und ein klein weniger gestört.. 

    4. ReasonablyBadass on

      Was wir brauchen sind Speicher Speicher Speicher. 

      Atomausstieg war dumm, aber jetzt ist es zu spät und Fusion braucht noch 

    5. SeniorePlatypus on

      Bei den Argumenten hat sie nicht einmal unrecht. Text ist nicht lang. Einmal kurz durchlesen.

      Das Problem ist der Teil, den sie weglässt und wo explizit sie in die völlig falsche Richtung läuft. Dieser Ausschnitt ist ein super Beispiel:

      > Die Netzbetreiber müssen heute quasi auf Zuruf überall Leitungen verlegen, wo erneuerbare Energien angeschlossen werden wollen. Während aber Solarparks in zwei bis drei Jahren entstehen, dauert der Netzausbau bis zu zehn Jahre. Wir müssen den Ausbau regional steuern, sonst produzieren wir teuren Strom, den niemand nutzen kann.

      Korrekt. Aber warum ist der Netzausbau denn so weit hinterher? Warum wusste niemand, dass Strom relevant wird? Warum zahlen wir heute so enorme Netzentgelte?

      Weil Union, weil Union und weil Union. Engstirnig, Kurzsichtig, Rückständig. So richtige Boomer-Almans.

      Man hat zu wenig Ausbau geplant was jetzt kurzfristig nicht mehr korrigiert werden kann. Reiche selbst plant aber auch wieder zu wenig um in 10 Jahren entsprechend zu elektrifizieren. Wir werden weiterhin in Defizite laufen.

      Überlandleitungen sind auch hässlich. Lieber erzwingen, dass ein vielfaches (ca. 400%) für Erdkabel gezahlt werden muss und die Netzentgelte explodieren. Hier für mich auch völlig unverständlich, warum man das nicht einfach wieder erlaubt. Es muss doch trotzdem durch lokale Genehmigungen durch. Lasst doch wenigstens die Kommunen entscheiden, ob sie nicht vielleicht auch die billigere Option tolerieren können.

      Gas wird morgen nicht verschwinden. Aber Elektrifizierung zu sabotieren, zum Beispiel wegen dem billigen Populismus ums GEG, womit man am Ende Öl- und Gasverbrauch nach oben kurbelt wird das Leben im Land nicht billiger machen.

      Sie spricht davon, externalitäten Einzupreisen. Dass erneuerbare für ihre eigenen Risiken zahlen sollen. Dem kann ich sogar was abgewinnen. Aber gleichzeitig führt man neue klimaschädliche Subventionen ein (hallo Agrardiesel, übrigens scheinen die Bauern mit 40% höherem Sprit keine Probleme zu haben. Das war nur während der Ampel bei wenigen Cent ein Problem. Mysteriös!) oder sperrt sich vor regionalen Strompreisen und korrekter Zahlung von Netzentgelten nach eigenem Verbrauch. Würde das Blockiererland Bayern ja auch ziemlich übel fertig machen, nach Jahrzehnten der Rückständigkeit. Aber da ist Sozialisierung ja okay. Hauptsache man hat seine paar Kulturkampf-Themen.

      Passender Titel. Falsche Zielgruppe. Das kann man direkt zurückgeben. Frau Reiche. Schluss mit der Selbsttäuschung.

      Kurzsichtig, Inkohärent, Inkompetent. Dafür mit extra viel Korr… äh, paron. Mit extra viel Lobby.

      Wirklich eine perfekte Unionsministerin.

    6. Yo Reiche, hör mal auf dich selbst zu täuschen mit deinem Lobbyschrott.
      Danke.

    7. Dann wird es zukünftig und Subventionen für Gas, öl und Atomkraftwerke geben?

    8. DarkChaplain on

      > Fast drei Milliarden Euro zahlen wir allein dafür, dass Windräder und Solaranlagen abgeregelt werden, weil die Netze den Strom nicht aufnehmen können. Es gibt keine andere Industrie, die eine über 20 Jahre garantierte Finanzierung erhält und sogar dann Entschädigung kassiert, wenn ihr Produkt nicht gebraucht wird.

      Das ist so unheimlich dumm, zu lesen, dass mir die Worte dafür fehlen.

      GEBRAUCHT wird es. GENUTZT werden kann es nicht, weil das Netz nicht genug Kapazität hat und die Speichermöglichkeiten verpennt wurden. BEIDES ließe sich mit Investitionen perspektivisch lösen – denn der Strom WIRD irgendwo aufgebraucht werden können – und wenn es auch nur Backup für Flauten oder den Verkauf ins Ausland ist.

      > politisch getriebene Netzinvestitionen

      Holy shit, halt doch einfach die Fresse

    9. Langfristige Energiesicherung durch Öl und Gasförderung? Also ich muss kein Experte sein um zu Wissen das einfach nur bullshit ist! Wir brauchen mehr Rücktrittsforderungen! Die Lösungen sind da doch sie sehen defintiv anders aus!!

    10. [Archive Buttons | Free Paywall Remover](https://www.archivebuttons.com/articles?article=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/katherina-reiche-in-der-f-a-z-schluss-mit-der-selbsttaeuschung-in-der-energiepolitik-accg-200707552.html)

      >Um es an dieser Stelle klar zu sagen: Ich stehe hinter der Energiewende. Die Erneuerbaren werden das Rückgrat unserer Stromversorgung sein. Sie sind es schon heute zum großen Teil. Aber ich bin auch Realistin. Klimaschutz ohne Bezahlbarkeit ist politisch nicht tragfähig. Und Klimaschutz ohne Versorgungssicherheit ist strategisch blind.

      Und hier glaube ich, dass Frau Reiche schwindelt. Würde sie hinter der Energiewende stehen, würde sie die Energiewende nicht blockieren. Es gibt buchstäblich unsere aktuelle (Strom-)Speicherkapazität zusätzlich als unbewilligte Projekte, die auf ihrem Tisch bald schon das Schimmeln anfangen.

      Außerdem bin ich mir relativ sicher, dass speziell ihr Ministerium sowie die Lobbyisten, die sich bei ihr die Klinke in die Hand geben, strategisch den Netzausbau blockieren damit absichtlich ständig abgeregelt werden muss um beispielsweise nicht-EON Windanlagen eindeutig als Problem zu Framen.

    11. Blumenkohl126 on

      „Um es an dieser Stelle klar zu sagen: Ich stehe hinter der Energiewende. Die Erneuerbaren werden das Rückgrat unserer Stromversorgung sein. Sie sind es schon heute zum großen Teil. Aber ich bin auch Realistin. Klimaschutz **ohne Bezahlbarkeit** ist politisch nicht tragfähig. Und Klimaschutz ohne Versorgungssicherheit ist strategisch blind.“

      Ähm, hat Gas Kati nicht noch vor einer Woche den Wiedereinstieg in die Atomenergie gefordert?

    12. Hot_Requirement_6932 on

      Erneuerbare müssen abgeriegelt werden, weil keine Netze und Speichermöglichkeiten bestehen aber statt den Netzausbau forcieren und Speicher zu bauen kaufen wir Gas und hoffen, dass dann irgendwie das Problem verschwindet ? Auf jeden Fall eine spannende Strategie.

    13. > Deutsche Haushalte zahlen bis zu 37 Cent pro Kilowattstunde – gut neun Cent über dem EU-Durchschnitt.

      Mein am 04.03.2026 abgeschlossener Ökostrom Vertrag: 23,85 Cent.

    14. Eigentlich reicht mir schon alles bis „Gastbeitrag: Katarina Reiche“ um zu wissen was hier wieder für eine gequirlte Scheiße steht.
      Dann nimmt man sich die 4 Minuten Lesezeit und hasst diese Lobbyistin mit Ministerposten noch mehr.
      Jahrzehnte lang das Land offenen Auges (mit gefülltem Geldbeutel) in die scheiße reiten und dann die halbe Wahrheit erzählen und den wichtigsten Teil weglassen.
      Klassisch Union..

    15. Ich habe den ersten Abschnitt gelesen und hätte schon wieder ne Hals.
      Dabei sind die Zahlen, die Gas-Kathi da raushaut prinzipiell korrekt. Was sie allerdings nicht sagt: Es handelt sich um Zahlen des Primärenergieverbrauchs. Und das hat nur bedingt mit derEndenergie zu tun, die gebraucht wird, um alles am laufen zu halten.

      Hier zur Erklärung was Primärenergie bedeutet
      [wikipedia – Primärenergie ](https://share.google/6MQwx2H8WirafSreo)

      Im Link unten ist unter anderem ein Vergleich des Primärenergieverbrauchs von 1990 vs. 2024 zu sehen.

      [Agentur für Erneuerbare Energien – Grafiken](https://share.google/1GDpNvYDJMk2D67mt)

      Man sieht dort sehr deutlich, dass
      1. Der Primärenergieverbrauch seit 1990 um ca 5.000 Petajoule gesunken ist.
      2. Die einzigen Energieträger, die in dieser Zeitspanne gewachsen sind, sind Erneuerbare (von fast 0% auf 20%!) und Gas.

      Wie kann das sein?

      Antwort: Die Primärenergie ist die Gesamtmenge der Energie, die in einem Energieträger gebunden ist, bevor aber nutzbare Energie entsteht, muss dieser erst in Sekundärenergie umgewandelt werden ( z.b. Rohöl -> Benzin) und diese Sekundärenergie wird dann in tatsächlich nutzbare Energie umgewandelt. (Benzin -> Bewegungsenergie im Motor)
      Auf dem Weg von der Promärenergie entstehen normalerweise hohe Umwandlungsverluste.

      Jetzt ratet mal, bei welchem Energieträger die Umwandlungsverluste am geringsten sind?

      Richtig! Bei den Erneuerbaren.

      Der Anteil der Erneuerbaren Energien von 20% des Primärenergieverbrauchs 2024 haben dazu geführt, dass gegenüber 1990 fast 30 % weniger Primärenergie benötigt wurde. Das ist großartig und ein Erfolg der nachhaltigen Energieerzeugung.

      Aber das interessiert Gas-Kathi halt leider nicht.

    16. Majestic_Dress_7021 on

      Puh, mal ganz abgesehen von ein paar Formulierungen die sehr nach ChatGPT klingen:

      >Deutschland hat einen Gesamtenergiebedarf von 2.900 Terawattstunden für Strom, Wärme, Mobilität und Industrieprozesse. […] Der Anteil Erneuerbarer am Gesamtenergieverbrauch lag 2025 aber gerade einmal bei knapp einem Fünftel.

      Und weiter unten erklärt sie, „Wir haben 20 Gigawatt gesicherte, CO₂-arme Kernkraft abgeschaltet“. Also sind AKW in der Gesamtbetrachtung quasi irrelevant? Das würd ich jetzt aus der Aussage mitnahmen, auch wenn sie es natürlich anders gemeint hat.

      Und nachdem sie quasi jede Möglichkeit zur Energieerzeugung genannt hat einschließlich Kern- und Fusionskraft lautet ihr Fazit:

      >Meine Aufgabe ist es, die Energiekosten zu senken. Das geht nicht, wenn ich dauerhaft eine Gruppe zulasten anderer bevorzuge.
      In zehn Jahren werden wir zurückblicken. Entweder auf ein Land, das seine Industrie verloren hat – oder auf ein Land, das Klimaschutz und Wohlstand vereint. Die Entscheidung fällt jetzt.

      Damit hat sie zumindest klar gemacht worum es geht: nicht um eine Transformation der Energieerzeugung. Es gibt keine politische Richtung, keine Vision für die Zukunft, keinen langfristigen Plan.
      Sie will Energiekosten senken. Und zwar offensichtlich eher kurzfristig. Langfristige Auswirkungen sind wohl nicht so wichtig.

      Vor etwas über einem Jahr, als das Kabinett bekannt gegeben wurde, hab ich hier die Meinung vertreten, dass man die Leute erstmal machen lassen soll, bevor man sich drüber beschwert. Jetzt war ein Jahr lang Zeit und ich bin nicht beeindruckt.

      Auch toll, dass sie grundsätzlich anerkennt, dass das größte Problem nicht Zubau von Solar sondern der Anschluss ans Netz ist. Aber außer „ja muss man halt lokal Netzausbau machen“ kommt da nichts. Wer könnte denn da politisch nur die Richtung vorgeben? Hmm…

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