Der Text setzt es dann noch in den Kontext, dass die Batterie nach normaler Nutzung in 1,5 Jahren sich ökologisch amortisiert hat.
Damit ist das Argument erst einmal entkräftet. Was aber jeder bei den Batterien und der Debatte auch vergisst, die lassen sich wirklich hervorragend recyceln. Klar kostet das auch Energie, aber die wird ja immer sauberer. Und man spart sich neue Rohstoffe.
Eine Batterie ist kein Verbrauchsgegenstand. Die Materialien sind am Ende alle immer noch in der Batterie und werden auch nicht so chemisch verändert, dass man die gar nicht mehr nutzen kann. Man kann die Chemikalien wieder aufbereiten und aus 100 Batterien wieder 90+ neue machen.
Joa. Aber gestern war der Sprit halt billig. Dass Leute keine 5-10 Jahre in die Zukunft denken ist bekannt. Genau so wie bekannt ist, dass co2 Preise exorbitant steigen werden.
Leonie-Lionheard on
„Überfüllbare Erwartungen“ – die haben wir dann vor der nächsten Wahl auch wieder am linke Parteien, richtig?
StK84 on
>Der Weiterbetrieb lohnt sich für die Umwelt nur bei einer Fahrleistung von unter 3000 Kilometern. Egal, ob man den Verbrenner wegwirft oder weiterverkauft – für die individuelle CO₂-Bilanz lohnt sich die Anschaffung eines E-Autos.
Individuelle CO2-Bilanz ist aber auch nicht unbedingt die richtige Sichtweise, weil sich das Klima nicht dafür interessiert, ob ich das CO2 ausstoße oder der Nachbesitzer. Die Sache funktioniert letztendlich nur, wenn man das Auto vorzeitig verschrottet oder an jemanden mit geringerer Fahrleistung weiter verkauft (was man in der Regel nicht kontrollieren kann).
Und wenn man jetzt derjenige mit der geringen Fahrleistung ist, kann man mit einem Verbrennerkauf sogar effektiv eine positive Klimabilanz erreichen. Ein günstiges E-Auto mit geringer Reichweite, die für Vielfahrer sowieso nicht attraktiv sind, ist da aber natürlich auch eine gute Wahl – und oftmals eh günstiger.
In der Statistik geht das aber alles sowieso unter. Letztendlich wird die Umweltbilanz beim Neukauf entschieden.
ConsequenceAny9726 on
Konsumgüter sind nie gut für die Umwelt. Und Autos sind halt sehr viel Konsum. Da muss man sich nix vor machen.
E Autos haben auch nicht den Sinn die Umwelt zu retten. Sondern eher unsere am Auto ausgerichtete Gesellschaft noch ein paar Jahre länger zu erhalten.
SilverIndustry2701 on
Auf 2 und 3 bin ich auch lange reingefallen, aber 1 fand ich immer Quatsch.
Die Leute haben immer so getan, als würde das Benzin in der Tanke entstehen und müsste nicht erst gefördert, raffiniert und transportiert werden bevor es hier verbrannt wird. Nichts an der Ölproduktion ist sauber, da könnte man vermutlich ausschließlich Kohlestrom laden und wär noch sauberer unterwegs als mit Sprit.
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8 Kommentare
Die Seite lädt sich aber auch einen Wolf
Wie ich es liebe zu sehen dass Leute hier solche wichtigen Themen kategorisch downvoten.
[deleted]
>Insbesondere die Batterie von E‑Autos gilt als „schmutzig“ – und es stimmt, die Herstellung von E-Autos ist [energieintensiver als die von Verbrennern.](https://theicct.org/publication/electric-cars-life-cycle-analysis-emissions-europe-jul25/)
Der Text setzt es dann noch in den Kontext, dass die Batterie nach normaler Nutzung in 1,5 Jahren sich ökologisch amortisiert hat.
Damit ist das Argument erst einmal entkräftet. Was aber jeder bei den Batterien und der Debatte auch vergisst, die lassen sich wirklich hervorragend recyceln. Klar kostet das auch Energie, aber die wird ja immer sauberer. Und man spart sich neue Rohstoffe.
Eine Batterie ist kein Verbrauchsgegenstand. Die Materialien sind am Ende alle immer noch in der Batterie und werden auch nicht so chemisch verändert, dass man die gar nicht mehr nutzen kann. Man kann die Chemikalien wieder aufbereiten und aus 100 Batterien wieder 90+ neue machen.
>Laut [FAZ und ADAC](https://www.faz.net/aktuell/finanzen/benziner-oder-doch-lieber-e-auto-dieser-kostenvergleich-hilft-bei-ihrer-entscheidung-200677973.html) ist ein E-Auto über die Lebensdauer selbst dann noch günstiger als ein Verbrenner, wenn ausschließlich bei öffentlichen Ladesäulen für 60 ct pro kWh getankt wird.
Joa. Aber gestern war der Sprit halt billig. Dass Leute keine 5-10 Jahre in die Zukunft denken ist bekannt. Genau so wie bekannt ist, dass co2 Preise exorbitant steigen werden.
„Überfüllbare Erwartungen“ – die haben wir dann vor der nächsten Wahl auch wieder am linke Parteien, richtig?
>Der Weiterbetrieb lohnt sich für die Umwelt nur bei einer Fahrleistung von unter 3000 Kilometern. Egal, ob man den Verbrenner wegwirft oder weiterverkauft – für die individuelle CO₂-Bilanz lohnt sich die Anschaffung eines E-Autos.
Individuelle CO2-Bilanz ist aber auch nicht unbedingt die richtige Sichtweise, weil sich das Klima nicht dafür interessiert, ob ich das CO2 ausstoße oder der Nachbesitzer. Die Sache funktioniert letztendlich nur, wenn man das Auto vorzeitig verschrottet oder an jemanden mit geringerer Fahrleistung weiter verkauft (was man in der Regel nicht kontrollieren kann).
Und wenn man jetzt derjenige mit der geringen Fahrleistung ist, kann man mit einem Verbrennerkauf sogar effektiv eine positive Klimabilanz erreichen. Ein günstiges E-Auto mit geringer Reichweite, die für Vielfahrer sowieso nicht attraktiv sind, ist da aber natürlich auch eine gute Wahl – und oftmals eh günstiger.
In der Statistik geht das aber alles sowieso unter. Letztendlich wird die Umweltbilanz beim Neukauf entschieden.
Konsumgüter sind nie gut für die Umwelt. Und Autos sind halt sehr viel Konsum. Da muss man sich nix vor machen.
E Autos haben auch nicht den Sinn die Umwelt zu retten. Sondern eher unsere am Auto ausgerichtete Gesellschaft noch ein paar Jahre länger zu erhalten.
Auf 2 und 3 bin ich auch lange reingefallen, aber 1 fand ich immer Quatsch.
Die Leute haben immer so getan, als würde das Benzin in der Tanke entstehen und müsste nicht erst gefördert, raffiniert und transportiert werden bevor es hier verbrannt wird. Nichts an der Ölproduktion ist sauber, da könnte man vermutlich ausschließlich Kohlestrom laden und wär noch sauberer unterwegs als mit Sprit.