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    44 Kommentare

    1. Necessary-truth-84 on

      Ich hab schon mehrfach von Leuten ohne Geschmack gehört, dass Ebbelwoi und Handkäs gar nicht mal so lecker wären.

      Aber naja, sind halt Leut ohne Geschmack ne.

    2. Mettbröttchen. (In meinem fall in Norddeutschland, bestimmt auch im Rest des Landes zu finden)

      300g
      Schweinefleisch (z. B. aus der Schulter und dem Bauch)

      1 Prise
      Salz

      etwas Pfeffer aus der Mühle

      1 weiße Zwiebel

      2Brötchen
      50g Butter
      2 Zweig Petersilie

    3. Intrepid-Ad5313 on

      Träipen, schmeckt ansich echt köstlich, hört und liest sich aber eklig. Es ist eine Luxemburgische Art der Blutwurst, mit Schweinefett, Innereien, Blut und Kohl. Die Wurst wird dann in viel Butterschmalz gebraten und mit Salzkartoffeln und Apfelkompott gegessen.

    4. Nicht eklig aber Füllselkartoffeln, Saumagen und Schwartemagen sind schon speziell und muss man auch wollen.
      Kartoffeln mit Leberwurst und eventuell mit Hack ist auf dem Papier schon hart.

    5. Oh da gab es mehrere Kandidaten:

      Aufbruch
      Aufbruch bezeichnet die Eingeweide (Herz, Leber, Niere, Lunge) von erlegtem Wild, die sofort nach der Jagd entfernt werden müssen, um Fleischverderb zu vermeiden. Sie gelten als Delikatesse und werden meist als geschmortes Ragout (sauer oder mit Weinsoße) zubereitet. Herz und Leber sind dabei besonders geschätzt.

      Saure Lunge
      Saure Lunge, oft „Saures Lüngerl“ genannt, ist ein traditionelles süddeutsches und österreichisches Innereien-Gericht. Es besteht aus fein geschnittener Kalbs- oder Schweinelunge (und Herz), die in einer säuerlich abgeschmeckten Mehlschwitze-Soße mit Essig, Lorbeer und Wacholder zubereitet wird. Klassische Beilagen sind Semmelknödel.

      Kesselfleisch
      Kesselfleisch vom Schweinekopf ist eine traditionelle Spezialität, die aus den verschiedenen Teilen des Kopfes gewonnen wird. Es handelt sich um butterzartes, gekochtes Fleisch, das meist direkt nach der Schlachtung zubereitet wird.
      Bestandteile und Verarbeitung des Kopfes:
      Bäckchen: Mageres oder fetthaltiges Backenfleisch, das oft als besonders zart gilt.
      Schnauze/Rüssel: Ein festerer Bestandteil, der zugeschnitten wird.
      Ohren: Werden abgetrennt und mitverarbeitet.
      Zunge: Wird von der Schleimhaut befreit, gekocht und als mageres Fleisch geschätzt.
      Unterkiefer: Wird oft ausgelöst und gehört zum speckigen Fleischanteil.

      Letzteres ist sogar sehr lecker.

    6. MissMags1234 on

      Ist ziemlich aus der Mode gekommen, aber in Teilen von Holstein hat man traditionell Karpfen zu Silvester gegessen.

      Irgendjemand hat mal einen lebenden Karpfen zu Silvester mitgebracht als ich klein war, aber meine Mutter war da schon mehr oder weniger Vegetarierin und hat was anderes gekocht und ihn im See ausgesetzt, wo kein Eis war.

      Später hab ich mal ein Stück Karpfen probiert und bin froh, dass diese Tradition jedenfalls in meiner Familie tot ist. Wenn die nicht frisch sind und aus gutem Gewässer, nicht sehr lecker…

    7. „Eklig“ bewusst in Anführungszeichen, da die Gerichte tatsächlich gut schmecken:

      * Gebratene Leberwürste aus der Pfanne mit Kar­tof­fel­pü­ree und Sauerkraut
      * Blaue Zipf’l
      * Das Fränkische Hochzeitsessen: Tafelspitz mit Meerrettich und Bandnudeln
      (sieht durch die weiße Meerrettichsoße ungewohnt aus)

    8. WinifredZachery on

      Saures Lüngerl. Kalbslunge fein gehackt in Sauce, serviert mit Semmelknödel. Ich liebs!

    9. Schwarzsauer. mit essig gekochtes Gänseblut mit mehlkößen und Trockenobst, oder herzhaft mit brühfleisch

    10. Ich habe diese Sachen noch nie ausprobiert, ekel mich aber vor allen hochverarbeiteten Würsten, die es so beim Metzger gibt, die ca. 70 % der Ernährung meines Vaters abdecken. Blutwurst, Regensburger, „Dicke“, Pfälzer oder Milzwurst bspweise.

    11. EmbarrassedPomelo166 on

      Ich hätte erst gar nicht die Kommentare öffnen sollen 😭🤢🤮

    12. blazedTraplord on

      Hofer Schwaaß (oft einfach Schwaaß genannt) ist eine traditionelle, deftige Spezialität aus der Region Hof in Oberfranken. Es handelt sich dabei um gebackenes Blut.
      Bei uns Franken gibt’s schon so einiges 🤗

    13. koelner51069 on

      Es gibt kein ekeliges Essen. Es gibt nur anerzogene Phobien. Und ja ich hab auch welche – verbiete es mir jedoch zu urteilen.

    14. Allgäuer Brennter

      Gar nicht mal so lecker. Ist ein Arme-Leute Essen, das man jetzt aber als „Traditionsessen“ serviert.

      Haferschrot mit viel Butter und wenn man hat Salz in der Pfanne braun rösten und dann mit Wasser quellen lassen. Fertig. Wenn man hatte, noch geriebenen Bergkäse druntergemengt.

      Heute wird noch zum Bergkäse extra Bratkartoffeln und Röstzwiebeln unter den „Brennter“ gemischt vor dem Servieren.

      Die Historie des Gerichtes liegt vorallem in den Berghütten und den Viehhirten. Da kamst du nur 1x am Tag zum Essen, das Zeug hast du in der Früh gemacht, Haferschrot+Butterfett+Salz+Käseeiweiss hat deinen Akku mit tausenden Kalorien die schnell und langsam verfügbar sind aufgefüllt, den ganzen Tag im Grünen Bereich gehalten weils auch nicht schnell verdaulich ist. Genau das richtige für Schwerarbeiter die mehrfach 1000 Höhenmeter rauf und runter müssen und noch 20kg Schaf oder Kalb am Buckel tragen.

    15. Confuseacat92 on

      Handkäs mit Musik und ich schwöre es schmeckt richtig geil, wenn es richtig gemacht wird

    16. Als Exilgeorgier: Hashi. Das ist eine Suppe aus zotteligem Rindermagen und Rinderfüßen. Sehr kollagenreich und wird gerne nach einer durchzechten Nacht morgens verspeist. Ist ganz lecker find‘ ich.

    17. Skipperc3po_ on

      Schweindkopfsülze 😋😋😋Zwar nicht bei uns in Tirol mehr so Oberösterreich und Niederösterreich „Zungen Blutwurst“

      Ich glaube so was sucht ihr oder …aber ich mags sehr

    18. Saures Gekröse, ist glaube ich Dünndarm klein geschnitten in einer weißen süß sauren Sauce. Hat meine Oma immer für mich gemacht, leider macht es mir niemand mehr.

    19. Saures Lüngerl,
      Geschmortes Herz,
      Münchner Voressen,
      Kalbsbries,
      Schlachtplatte, Blut- und Leberwurst,
      Hirnwurst (jetzt Gelbwurst und kein Gehirn mehr drin),
      Leberknödel,
      Leberspätzle,
      Presssack,
      Marknockerl.

      Himmel hilf, ich wollt weniger Fleisch essen.

    20. Amenagrabel on

      Karpfen im ganzen gekocht.

      Optik, Sensorik, Geschmack, einfach ein vollumfängliches Bastardessen.

    21. IMO sind es mehr die Begriffe die nach heutigen Em/Be-findlichkeiten „eklig“ sind, anstatt die Zutaten selbst.

      Im Saarländischen gibt es „Hoorische“ (haarige) das sind aber eigentlich nur Kartoffelklöße die im Grunde fast jeder isst.

      Da ich praktisch auch auf der Pfälzer Grenze wohne, ist der Saumagen auch sehr verbreitet…. viele Leute finden das vom Begriff eklig. Hat heutzutage aber wenig mit Saumagen zu tun. Wobei ich persönlich es fast würdiger finde, wenn ein Tier in seinen eigenen Magen statt in seinen eigenen Arsch gestopft wird, wie das sonst bei Wurst so üblich ist.

      Meine Ex-Frau, aus Hessen stammend, war äußerst ‚empfindlich‘ (piensig).. und da habe ich Saumagen immer als „Kartoffelwurst“ bezeichnet, und schon war das was sehr leckeres 😂😂😂

      Ansonsten gibt es noch verbreitet andere eher Pfälzer „Hausmacher“ Traditionenen… Schwartenmagen, Blutwurst usw….

    22. Aware-Ad-9621 on

      Schwarz sauer mit schnutten und poten Ohren. ….
      Schweine Blut mit Essig Gewürze und Schweine Ohren Füsse und Nasen. Langsam gekocht damit das Blut nicht zu sehr stockt .
      Etwas Mehl rein…
      Ich habe es nicht wirklich runter bekommen. Mittlerweile esse ich zungen Wurst ganz gerne, aber muss nicht immer sein.

    23. EmbarrassedPizza6272 on

      Ich bin ein zugereister Steirer hier im Norden, und hier gibt es zum Glück Grützwurst/Tote Oma. mein Leibgericht, viele mögen es nicht. Es erinnert mich an Blunzn, die es bei uns gibt.

      Zuhause gibts Beuschel (Lunge) und Flecksuppe (Magen), das hat mein Vater geliebt. Keine Chance dass ich das esse. Beliebt war auch nach dem Schlachten Bluttammerl (gequirltes warmes Blut) und Hirn mit Ei. Gibt sicher Tinte auf’n Füller aber nix für mich. Zungenwurst brauche ich auch nicht unbedingt.

    24. Labskaus.

      Der Spruch dazu (gerne und oft von meinem Opa zitiert) „haben Sie das schon gegessen oder wollen Sie das noch essen“ sagt alles aus

    25. How_to_do_nothing on

      Als Kind fand ich das spitze, aber mittlerweile ekel ich mich schon etwas vor Gelbwurst, da hilft die Alibi-Petersilie auch nichts mehr

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