Regierung plant keine Überarbeitung der Ausgaben im Haushalt 2027

Foto: YONHAP News Die Regierung plant, die Ausgaben im Haushalt 2027 in Rekordhöhe zu überarbeiten, wobei sie der aktiven Haushaltsführung Priorität einräumt und sich auf Schlüsselbereiche wie künstliche Intelligenz konzentriert. Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen stellte am Montag auf einer Kabinettssitzung seine Haushaltsrichtlinien fertig und enthüllte Pläne, alle Haushaltsprogramme von Grund auf zu überprüfen und die Prioritäten je nach Leistung anzupassen. Das Ministerium strebt eine Reduzierung der diskretionären Ausgaben um 15 Prozent an, verglichen mit zehn Prozent in den vergangenen Jahren. Die Regierung beschloss, die Pflichtausgaben um zehn Prozent zu kürzen, nachdem sie zuvor solche Kürzungen nur empfohlen hatte. Unter Pflichtausgaben versteht man Ausgaben, deren Empfänger und Höhe gesetzlich festgelegt sind, beispielsweise Arbeitslosengeld und Invaliditätsgeld. Projekte, die als unnötig und verschwenderisch erachtet werden, werden verworfen, wobei etwa zehn Prozent aller Programme eingestellt werden sollen. Die Ministerien müssen ihre Haushaltsvorschläge bis zum 31. Mai beim Ministerium für Planung und Haushalt einreichen, und im September soll der Nationalversammlung ein endgültiger Haushalt vorgelegt werden.

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