Preis für Deutschlandticket steigt nach festem Mechanismus

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21 Kommentare

  1. > Die Verkehrsminister haben festgelegt, nach welchem Schema das Deutschlandticket jährlich im Preis steigen soll. Dieses richtet sich nach den „üblichen Marktmechanismen.“

    > Die Entwicklung der Personal- und Energiekosten sowie der allgemeinen Kosten werden zu unterschiedlichen Anteilen in einem Index abgebildet

    > Ab dem kommenden Jahr soll dann der Preis des Monatsticket jährlich entsprechend angehoben werden.

  2. Crazy_Strawberry7640 on

    Wie leicht sowas immer geht, bei Politikergehältern, oder hier, aber beim Bürgergeldsatz und beim Mindestlohn ist das furchtbar bürokratisch und nicht machbar.

  3. Comfortable_Luz3462 on

    Das ist eine komplette Schande. In diesem Land darf man einfach keine schönen Dinge haben, die uns insgesamt voran bringen, so lange ein paar Markus/Andreas/Johannes in ihrem Scheiß Kaff etwas dagegen haben.   

    Ich will in dieses eine halbe Jahr Hoffnung zurück, als gerade die Ampel gewählt wurde, das Bundesverfassungsgericht geurteilt hat, dass mehr für die Zukunft getan werden muss, endlich die Weichen für Fortschritt gestellt werden sollten, das 9€ Ticket Leute aller Schichten quer durchs Land getuckert hat und alle endlich mal wieder mit etwas Zuversicht nach vorne geschaut haben. 

  4. Otherwise-Bad-4817 on

    War leider absehbar
    Erst gewöhnt man die Leute an das Ticket und dann wird Stück für Stück teurer gemacht
    Trotzdem ist es für viele noch okay, aber irgendwann kippt der Punkt, wo es als einfaches und attraktives Angebot verkauft werden kann

  5. Für jeden scheiß ist Geld da, außer wenn es darum geht, das Leben der Menschen besser zu machen.

  6. Problem ist ja nicht nur die Finanzierung vom D-Ticket. Kosten und Menge an nötigen Sanierungen, Modernisierungen und Ausbau, sowie Energie- und Personalkosten steigen auch stetig. Mit der Erhöhung des Preises vom Ticket kann man wahrscheinlich im besten Fall die geringeren Einnahmen der Verkehrsunternehmen konstant halten.

  7. Berlintroll on

    Im Koalitionsvertrag heißt es:
    „Das Deutschlandticket wird über 2025 hinaus fortgesetzt. Dabei wird der Anteil der Nutzerfinanzierung ab 2029 schrittweise und sozialverträglich erhöht.“
    Damit wurden 4 Jahre Preisstabilität versprochen, was jetzt schon mehrfach gebrochen wurde.

  8. Direkt vorweg, mein AG zahlt mein Deutschlandticket, wie auch vorher das Jobticket, ich zahl es nicht.

    Aber das Deutschlandticket ist so immer noch erheblich günstiger als die Preise der früheren Monats- /Jahrestickets hier in FFM und die steigen auch nicht schlecht.

    Nur hier im Stadtgebiet, Tarifzone 5000 und 5090 sind wir inzwischen bei 115,70 EUR für ein Monatsticket und zum 1.Januar 2026 erhöhte der RMV die Fahrpreise um durchschnittlich **4,75 Prozent**.

    [https://www.rmv.de/c/de/tickets/sortiment/tickets-im-ueberblick/monats-und-wochenkarten/monatskarte-fuer-erwachsene](https://www.rmv.de/c/de/tickets/sortiment/tickets-im-ueberblick/monats-und-wochenkarten/monatskarte-fuer-erwachsene)

  9. Mal ein paar Zahlen, um zu zeigen, was da falsch läuft:
    Das Deutschlandticket wurde in 3 Jahren um 28,57 % teurer.
    Die allgemeine Inflation betrug in dieser Zeit 10,62 %.
    Und das Mediangehalt in Deutschland stieg in diesem Zeitraum um 7,3 %.

    Aber lasst uns doch einfach weiter die CDU wählen, das war doch immer so toll mit ihr.

  10. HoldingOver25 on

    Das Gleiche gilt doch dann auch für Kfz-related Abgaben/Steuern sowie Parkgebühren, oder?

  11. War so klar dass die FDPlerin die stetigen Preissteigerungen als „günstig“ betitelt…

  12. Ich bin Teil des IGBCE Tarifvertrags, der ja gestern ausgehandelt wurde. Ich werde Netto ab 2027 ca. 50€ mehr bekommen. Im besten Fall gehen 10% davon für die Preiserhöhung vom Deutschlandticket weg.

  13. Fuuuuuuuuck off. 

    An jeden CDU Wähler. Der Scheiss ist halt nur mit Ideologie zu erklären und Lobbyismus und nicht mit irgendeinem Willen zur Verbesserung.

  14. MangoJerry81 on

    Jetzt hätte man Wähler für sich (zurück-)gewinnen können, wenn sie das Ticket GÜNSTIGER gemacht hätten.

    Gerade in der aktuellen Situation mit dem Iran-Krieg und auch später. Wir sehen euch und machen was für euch (Menschen/Bürger/Volk). Stattdessen…

  15. TheJackiMonster on

    >Der Preisbildung lägen künftig die „üblichen Marktmechanismen“ zugrunde. „Personal- und Energiekosten schlagen hier nun mal genauso zu Buche, wie bei anderen Produkten.“

    Falsch! Völlig egal, ob jemand nun ein Deutschland-Ticket hat oder nicht, muss ein Bus oder ein Zug so oder so fahren. Das ist vollkommen unabhängig von den Tickets. Warum sollte das also Auswirkungen auf den Preis haben? Welche Personal- oder Energiekosten entstehen hier explizit durch das Ticket? – Keine.

    Wenn jeder ein Deutschland-Ticket hätte, könnte man sogar gleich auf Personal zur Kontrolle ganz verzichten. Je mehr Menschen in einem Zug/Bus fahren, desto weniger Energie braucht es, diesen zu heizen oder zu kühlen.

    Das einzige, was wirklich dramatisch auf die Kosten einschlägt ist die Taktung und die zu erhöhen ist langfristig ohnehin sinnvoll, damit mehr Menschen den öffentlichen Verkehr auch als Alternative zum PkW nutzen können. Das hat aber nichts mit dem Ticket als Produkt zu tun. Auch ohne ein Deutschland-Ticket würden sich diese Kosten ergeben.

  16. TheJackiMonster on

    Die wollen doch auch nur, dass man zur Bundeswehr geht, um dann gratis zu fahren, oder?

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