Mutmaßliche Vergewaltigung in Neukölln: Schützte der Jugendclub doch die Täter?

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12 Kommentare

  1. BecauseWeCan on

    > Im Raum steht dabei weiterhin, dass Mit­ar­bei­te­r*in­nen des Jugendamts untätig geblieben sein sollen, weil sie keine Marginalisierung und Stigmatisierung der Jugendlichen Täter befeuern wollten. Die Behörde ist Träger der Einrichtung.

    > Die Stadträtin hatte diesen Vorwurf bisher zurückgewiesen. Am Dienstag hatten Mit­ar­bei­te­r*in­nen des Mädchenzentrums neben dem Jugendclub aber eine eidesstattliche Versicherung an das Bezirksamt und den Jugendhilfeausschuss verschickt, aus der der Tagesspiegel zitierte und die dieser Darstellung widerspricht.

    > Demnach hätten Mit­ar­bei­te­r*in­nen des Mädchenzentrums bereits Ende Januar das Jugendamt informiert und auf eine Strafanzeige gedrängt. Eine Mitarbeiterin des Jugendamts aber soll demnach gesagt haben, dass die muslimischen Jungen bereits genug im Visier der Polizei stünden.

  2. Zjo die Alte auf direktem Weg entlassen. Was anderes bleibt ja nicht übrig.

  3. Das ist wirklich einfach alles unfassbar.
    Aus meiner Sicht verstecken sich hier die Mitarbeitenden des Clubs hinter dem Jugendamt.
    Wenn sie merken, dass nichts passiert, dann hätten sie selbst den Weg zur Polizei nehmen MÜSSEN.

  4. Express-Hedgehog4602 on

    Man wollte damit eine angebliche Stigmatisierung verhindern und sorgt mit dieser Aktion dafür, dass die Stigmatisierung steigen wird. Genial

  5. Titel: „Schützte der Jugendclub doch die Täter?“

    Artikel: „Im Raum steht dabei weiterhin, dass Mit­ar­bei­te­r*in­nen des Jugendamts untätig geblieben sein sollen“ […] Demnach hätten Mit­ar­bei­te­r*in­nen des Mädchenzentrums bereits Ende Januar das Jugendamt informiert und auf eine Strafanzeige gedrängt“

    ??

  6. Inevitable-Net-4210 on

    Die Linke ist in solchen Fällen doch die beste Wahlhelferin der AfD. Anstatt hier jugendliche Muslime vor einer Stigmatisierung zu schützen, in dem man den Töter/die Täter dem Rechtsstaat übergibt, vertuscht man lieber. Gerade das ist dich Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremen.

  7. >Eine Mitarbeiterin soll gesagt haben, dass die muslimischen Jungen genug im Visier der Polizei stünden.

    Wenn selbst bei einer mutmaßlichen Vergewaltigung noch abgewogen wird, ob „muslimische Jungen“ nicht ohnehin schon genug im Fokus stehen, ist das ein fatales Signal. Diese unerklärliche Differenzierung schützt bestimmte Gruppen faktisch, führt bei anderen aber nur zu Frust, Misstrauen und weiterer, unnötiger Radikalisierung. Rechtsstaat heißt: gleiche Maßstäbe für alle und das ohne Ausnahme. Wer aus falscher Rücksicht wegschaut, verrät genau die Werte, die er eigentlich verteidigen will.

  8. thesickophant on

    Unsere Rechtsdozentin im SA-Studium damals wollte uns auch erklären, warum sie für eine weniger schwere Strafe gekämpft hat, da der Angeklagte in einem Fall ja noch so jung gewesen war und der Druck durch seine Buddys so unfassbar hoch, und außerdem hätte er ja vor Aufregung nicht mal ne Erektion gekriegt, weswegen die Vergewaltigung dann auch nicht vollzogen wurde.

    Ich (und viele andere) waren sprachlos. Da fragt man sich kurz, ob SA für Soziale Arbeit oder Sexual Assault steht.

  9. Moppelklampen on

    Diese kognitive Dissonanz in den Köpfen mancher links eingestellten Persönlichkeiten ist wirklich nur schwer nachvollziehbar und Gift für unsere Gesellschaft

  10. >Eine Mitarbeiterin des Jugendamts aber soll demnach gesagt haben, dass die muslimischen Jungen bereits genug im Visier der Polizei stünden.

    Einfach eins zu eins was Rechte den „woken Linken“ vorwerfen zu tun. Ich bin fassungslos, dass sowas hier echt passiert sein soll.

  11. Captain_Albern on

    Wenn das Personal „Schulungen“ und ein „neues pädagogisches Konzept“ braucht, um Vergewaltigungen anzuzeigen… Heieiei.

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