Der belarussische Präsident macht seinen ersten offiziellen Besuch in Nordkorea

Foto: YONHAP News Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko stattete Nordkorea diese Woche auf Einladung von Regimeführer Kim Jong-un einen offiziellen Besuch ab. Die staatliche Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur (KCNA) des Nordens berichtete am Donnerstag, Lukaschenko sei am Mittwoch mit einem Privatflugzeug in Pjöngjang angekommen und habe das Land zum ersten Mal überhaupt besucht. Kim begrüßte Lukaschenko während einer Zeremonie auf dem Kim-Il-sung-Platz und stellte ihn wichtigen Mitgliedern der Arbeiterpartei und der Regierung vor, darunter Jo Yong-won, dem neu gewählten Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses der Obersten Volksversammlung, Außenminister Choe Son-hui und Vizepremier Kim Tok-hun. Von belarussischer Seite reisten auch der stellvertretende Ministerpräsident Juri Schleiko, Außenminister Maxim Ryschenkow und Lukaschenkos Minister für Gesundheit, Bildung und Industrie mit. Nach Angaben der KCNA legten Kim und Lukaschenko Blumen an einem Denkmal zu Ehren der im Koreakrieg gefallenen sowjetischen Soldaten nieder. Kim und Lukaschenko besuchten den Befreiungsturm und legten dort Blumen nieder, zum Gedenken an die ehemaligen Soldaten der Sowjetunion, die Korea 1945 im Kampf gegen die japanische Kolonialherrschaft aus dem Norden unterstützten. Lukaschenko besuchte auch den Kumsusan-Sonnenpalast, das Mausoleum, in dem die einbalsamierten Leichen von Kims Vater und Großvater ausgestellt sind, und legte Blumen sowohl in seinem eigenen Namen als auch in dem des russischen Präsidenten Wladimir Putin nieder. Weißrussland, eines der wenigen Länder, das Russlands Krieg gegen die Ukraine aktiv unterstützt, ist Nordkorea näher gekommen, seit Kim Truppen entsandt hat, um für Moskau zu kämpfen.

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