
Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung hat vorgeschlagen, dass Unternehmen, die bei unfairen Handelspraktiken, einschließlich Absprachen und Missbrauch gegenüber Franchisenehmern, ertappt werden, mit Strafen in der gesetzlich zulässigen Höchsthöhe rechnen müssen. Bei einer Kabinettssitzung am Dienstag betonte Lee die Notwendigkeit, die Systeme zu stärken, damit es zur gesellschaftlichen Norm wird, dass Unternehmen, die solche Verstöße begehen, ihre Geschäftstätigkeit nicht fortsetzen dürfen. Der Präsident verwies auf einen aktuellen Fall, in dem die Fair Trade Commission (FTC) Shinjeon Foodsys, den Betreiber von Shinjeon Tteokbokki, mit einer Geldstrafe von 967 Millionen Won oder etwa 647.000 US-Dollar belegt hatte, weil das Unternehmen Franchisenehmer zum Kauf bestimmter Waren gezwungen hatte. Lee lobte zwar die Bemühungen der FTC, stellte jedoch in Frage, ob die Geldbuße auf das gesetzliche Höchstmaß festgesetzt sei, und forderte eine Überprüfung. Lee lobte außerdem die Staatsanwälte für ihre schnellen Ermittlungen zu geheimen Absprachen und forderte das Justizministerium auf, über eine Belohnung der Ermittlungsteams nachzudenken und bei Bedarf Budgethilfe vorzuschlagen.