Tempolimits, Fahrverbote und mehr Energiewende: Behörde legt Plan gegen historische Krise vor

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101182096/energiekrise-iea-warnt-vor-folgen-und-fordert-tempolimit-und-fahrverbot.html

20 Kommentare

  1. Bis auf Punkt 4 könnte das so auch das Wahlprogramm der Grünen oder der Forderungskatalog von FFF sein. Wäre ja alles ganz simpel für den Umweltschutz sinnvoll.

  2. Camp-Over161 on

    Neun davon lösen bei 50% unserer Koalition Schnappatmung aus. Der einzige Punkt bei dem sie keine Meinung hat ist das Kochfeld, denn hinterm Herd ist schließlich Frauensache. 

    Zitat:

    >Diese zehn Maßnahmen sollten Regierungen weltweit nach Ansicht der Energiebehörde so schnell wie möglich umsetzen:

    >1 Mehr Homeoffice ermöglichen

    >2 Tempolimits auf Autobahnen einführen

    >3Das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel fördern

    >4 Private Autonutzung nur an bestimmten Tagen zulassen

    >5 Carsharing fördern

    >6 Informationskampagnen zu effizienterem Fahren starten (v.a. für gewerblichen Verkehr)

    >7 Nutzung von LPG (Autogas) einschränken

    >8 Flugverkehr reduzieren

    >9 Auf elektrische Kochfelder umsteigen, statt Gas zum Kochen zu verwenden

    >10 Industrieanlagen, die ihren Öl- und Gasverbrauch anpassen können, sollten unterstützt werden, zum Beispiel mit Informationskampagnen zur effizienteren Nutzung.

  3. modsuwakusoyarou on

    >warnt die Internationale Energieagentur vor der größten Energiekrise der Geschichte

    Das ist schon die dritte größte Energiekrise der Geschichte in den letzten 20 Jahren. 

  4. PowerfulSpeed8131 on

    Die IEA (Internationale Energieagentur) hat nach dem verpufften Freigeben der Ölreserven einen 10-Punkte-Plan aufgestellt, der an die Regierungen geht.

    1. mehr Homeoffice

    2. Tempolimits auf Autobahnen

    3. Fördern von Benutzung ÖPNV

    4. Private Autonutzung an bestimmten Tagen

    5. Förderung von Carsharing

    6. Informationskampagne für sparsames Fahren

    7. Nutzung von Autogas (LPG) einschränken

    8. Reduzierung des Flugverkehrs

    9. Umstellung auf elektrische Kochfelder

    10. Industrieanlagen, die ihren Öl- und Gasverbrauch anpassen können, sollten unterstützt werden, zum Beispiel mit Informationskampagnen zur effizienteren Nutzung

    ——-

    Darüber hinaus empfiehlt sie:

    1. Den Umstieg auf Elektroautos zu fördern, Ladeinfrastrukturen auszubauen

    2. Den Einbau und die Nutzung von Energiemanagementsystemen in der Industrie: Untersuchungen hätten gezeigt, dass Unternehmen bis zu 30 Prozent weniger Energie verbrauchen, wenn sie Energiemanager nutzen

    3. Den Austausch von Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen zu fördern

    4. Mehr Müll zu trennen und vor allem die Mehrfachnutzung von Plastik und Plastikprodukten zu unterstützen

    5. Den Hochlauf von biogenen Kraftstoffen zu fördern, zum Beispiel aus Reststoffen, insbesondere für Bereiche, die nicht elektrifiziert werden können

  5. Das sind ja in vielen Punkten die alten Maßnahmen aus der Ölkrise der Siebziger. Im Gegensatz zu früher gibt es ja heute Elektroautos. Während es im praktischen Verkehrsfluss vermutlich unpraktikabel ist, E-Autos vom „Spar-Tempolimit“ auszunehmen, wäre es aus meiner Sicht zumindest angebracht diese vom Fahrverbot zu verschonen.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die Schwarz-Rote Bundesregierung aus einem fehlgeleiteten „Gerechtigkeitssinn“ beschließt, dass dann alle privaten Fahrzeuge nicht mehr fahren dürfen, ganz gleich mit welcher Antriebstechnologie sie unterwegs sind.

  6. Interesting_Elk335 on

    Sollten wir langsam etwas Panik schieben oder übertreibt „die Behörde“? Ich muss nämlich noch Klopapier und Hefe kaufen.

  7. Equivalent_Art_24 on

    Da wird bei Mittelschicht Merz und Gas Kathi sicher nichts von passieren, die Lobbykoffer sind bereits da. Freie Fahrt für freie Bürger….oder so.

  8. Bratwurstconnaisseur on

    Oh,oh, jetzt wird’s ernst. Um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen sollten wir erst einmal auf die Politik der ruhigen Hand zurückgreifen und wieder die alten Energiesparaufkleber verteilen.
    Danach wird alles wieder gut.

  9. > Umstellung auf elektrische Kochfelder

    Ich finde das schon eine sehr dreiste Forderung. Wir sollten Gas-Herde als Übergangstechnologie verwenden, bis wir etwas gefunden haben, das besser funktioniert. In den nächsten 30 Jahren wird sich definitiv der Wasserstoff-Herd durchsetzen, deswegen lohnt es sich bis dahin weiter beim Gas-Herd zu bleiben. Falls man einen neuen Herd braucht, kann man auch jetzt schon darauf achten, dass er Wasserstoff-ready ist – also nicht tatsächlich Wasserstoff verwenden kann, aber Teile davon könnten es zumindest in der Theorie. Alleine die Effizienz eines solchen Herdes, bei dem erst Strom zu Wasserstoff zu Energie verwandelt wird, im Gegensatz zum stinkigen Induktionsherd, der die Energie direkt verwendet lohnt das Warten. Außerdem lasse ich mir doch nicht verbieten mit was ich koche – Politik raus aus unserem Küchen! Außer natürlich, wenn es darum geht, dass es doch die Frau sein sollte, die am Herd steht. Männer können das ja einfach nicht (außer in der Spitzenküche, wo es dafür Geld gibt. Da sind Frauen natürlich unterlegen, die Arbeitszeiten funktionieren mit Kindern einfach nicht und keiner will eine Rabenmutter als Vorbild).

  10. The_Maddest_Scorp on

    Hat der Habeck jetzt schon erfolgreich die IEA unterwandert, potzblitz!!

  11. Ach diese Linksgrün Versifften der IEA, die auch Atomkraft verteufeln.. Ach tun sie nicht?

    Das ist aber merkwürdig, sind die gar nicht grün? 🤨

  12. ThatProbeDriver on

    Wozu Autogasnutzung (LPG) einschränken? Das fällt doch in der Raffinerie sowieso an.

  13. Gilt das Sonntagsfahrverbot auch für Traktoren, die wegen der Demonstration gegen das „Fahrverbot am Sonntag“ anreisen wollen? Oder sollten die schon samstags anreisen? Stichwort Parkplatz, in Berlin immer ganz schwierig… frag für einen Freund.

Leave A Reply