Erbschaft von mehr als 300 Wohnungen soll steuerfrei bleiben

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1156308

29 Kommentare

  1. DarkChaplain on

    Bidde was?

    > Als Begründung für ihre Ablehnung nannte die CDU/CSU-Fraktion die Notwendigkeit, im Steuerrecht auf Vereinfachung und Typisierung zu setzen. Es sei für den Erhalt von Arbeitsplätzen notwendig, Betriebsvermögen von der Erbschaftssteuer zu verschonen. Das gelte auch für Gewerbe, deren Geschäft die Vermietung von Immobilien sei.

    Ja, genau, Vereinfachung. Die Tyrannei der Bürokratie, unter der moderne Großgrundbesitzer zu leiden haben, ist ja schlicht nicht auszuhalten. Deshalb muss der einfache Bürger natürlich bluten, damit das Großkapital unbeschwert vererben kann.

    > Die AfD-Fraktion erklärte, sie lehne die Erbschaftssteuer insgesamt ab. Sie schaffe Unsicherheit für Familien.

    Die Familien sind total unsicher bei ihrem Freibetrag von bis zu einer halben Million je nach Verwandtschaftsgrad, der eventuell sogar noch drüber liegt, wenn es um Wohneigentum geht, das der Erbende mit seiner Familie selbst bewohnen wird… Ihre Wähler verarschen sie leider genau damit erfolgreich.

  2. Ah, ja. Die armen kleinen Leute die 300 Wohnungen erben. Wer hier Steuern erheben will, den sollte auch wirklich der Blitz beim Toilettieren treffen.

  3. Selbst Menschen die wirklich gut verdienen, haben absolut keinen Nutzen davon. Oder wie viele Leute besitzen privat mehr als 300 Mietwohnungen?

    Okay, der neue Freund von Söders Tochter vielleicht.

  4. Die SPD ist in ihrer heutigen Form verdient einfach das Ende der FDP. Was für eine komplett nutz-, charakter- und mutlose Partei. Komisch, dass mittlerweile zumindest in RLP 71% sie nicht mehr als Partei der Arbeitnehmer sehen

  5. Die Lebensleistung unserer Leistungsträger muss vor den Ansprüchen der Lifestyle-Sozialisten geschützt werden /s

  6. DriedSquidd on

    Weil Leistung sich lohnen muss. Und jetzt zurück an die Arbeit, faules Pack!

  7. Ist klar und wenn ich irgendwann mal das Haus meiner Tante erbe, muss ich irgendwie 300,000€ Erbschaftssteuer zusammenkratzen.

    Aber Hauptsache, die Leute, die der Hauptgrund für unbezahlbaren Mieten sind, können sich das sparen.

  8. Wer über 300 Wohnungen erbt hat schon genug Probleme und braucht nicht auch noch das Finanzamt am Hals. Habt doch ein wenig Mitleid mit dem Präkariat! /s

  9. Geil, Aber für meine AG welche ich an einer Schule anbiete zahle ich Steuern 🙉

  10. supernanny089_ on

    Der Geldadel muss geschützt werden! /s

    Wenn die „Volksparteien“ nur noch dessen Bückstücke sind, nähern wir uns immer mehr französischen Zuständen. Nein, ich meine nicht die im 21. Jh., eher etwas früher.

  11. Also wenn ich 2 Wohnungen erbe muss ich Steuern zahlen, da ich mindestens eine nicht selbst bewohnen kann. Aber wenn ich 300 Wohnungen erbe nicht, da das dann ein Unternehmen ist, für das „Arbeitsplätze“ geschont  werden müssen? Alles richtig verstanden?

  12. DoktorDefeat on

    Ich sags euch, bei all diesen Nachrichten kann ich nur noch an die Worte von Mr. Ferguson aus „Tod auf dem Nil“ denken und spüre sie Tag für Tag mehr…

  13. TheHypnoRider on

    Und parallel dazu sich wundern wo die ganze Politikverdrossenheit her kommt.

  14. herrspeucks on

    Man erntet was man wählt. Leider sind die Leute politisch absolut ungebildet und wählen seit Jahrzehnten gegen ihre Interessen.

  15. thunfischtoast on

    Kurzum: Grüne und Linke sind für Abschaffung der Befreiung von der Erbschaftssteuer bei Unternehmen mit über 300 Wohnungen, deren Hauptzweck die Vermietung ist.

    Union, SPD und AfD sind dagegen.

    Die Union argumentiert mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen und die SPD meint, man müsse das ganze Erbschaftrecht reformieren. Die AfD ist halt die AfD.

    Soweit zu den Fakten.

    Zum Argument der SPD: Das Argument fühlt sich vorgeschoben an und maskiert eher, dass sie sich in der Koalition damit nicht durchsetzen können. Es wird aber ein Urteil aus Karlsruhe erwartet zur Frage, ob die Verschonung von Betriebsvermögen generell mit der Verfassung konform geht. Das Vorstoß von den Grünen könnte an der Stelle also auch einfach schlecht getimet sein.

    https://www.heuking.de/de/news-events/newsletter-fachbeitraege/artikel/aktuelle-entwicklungen-zur-geplanten-reform-der-erbschaftsteuer-spd-legt-konzeptpapier-zu-moeglichen-aenderungen-der-erbschaftsteuer-vor.html

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