Fernandes zu Deepfake-Pornos: „Man wird zum Objekt“

https://www.zdfheute.de/panorama/prominente/collien-fernandes-deepfake-porno-missbrauch-spurensuche-100.html

3 Kommentare

  1. kaesekopfde on

    „Wir müssen das Recht ändern, um den Schutz der Betroffenen zu verstärken.“ – Christian Schertz, Medienanwalt, 2024

    In der aktuellen Berichterstattung um den Fall Fernandes vertritt Schertz als Anwalt Fernandes‘ Ex-Mann Christian Ulmen. 2024 sagte Schertz dem ZDF: „Ich sehe auch die Gefahr, dass die Täter vielleicht (…) sich irgendwann befugt glauben, noch mehr zu tun. Auf Worte folgen Taten und auf gefakte Bilder können auch Taten folgen.“

  2. „Es hat mit Unfreiwilligkeit zu tun. Man wird zum Objekt. Ich glaub’ viele, die auch sowas erstellen, die machen sich gar keine Idee davon, wie das für diejenigen ist, die da abgebildet werden“

    Das hat Collien Fernandes gesagt, bevor sie wusste, wer der Täter ist. Aber Ulmen *hat* es gewusst. Und er hat gewusst, wie sehr sie das belastet.

    Was für ein widerlicher Typ.

  3. Current-News7587 on

    Ganz ehrlich, dass das für die Betroffenen sehr schlimm sein kann steht außer Frage. 

    Aber mehr als Ignorieren ist schlicht nicht drin. 3 Minuten, ein Bild der Person und eine der 400 Porno AI Generierer. Mehr braucht es nicht. Jeder kann das machen, jeder kann es hochladen.

    >“Das, was wir jetzt machen könnten, nämlich versuchen, die Täter zu ermitteln, läuft zu 90 Prozent ins Leere“, erklärte der Medienanwalt Christian Schertz in der ZDF-Dokumentation. An die Plattformen komme man faktisch nicht ran, sie säßen im Ausland. Häufig habe man gar keine Adresse für zivilrechtliche Maßnahmen.

    Du kommst an diese Leute schlicht nicht niemals ran.

    Und selbst wenn hast du in Deutschland kaum relevante Strafen, da harte Strafen ja nicht abschrecken, Entschädigung für Opfer in Deutschland nicht praktiziert wird und die Resozialisierung des Täters deutlich wichtiger ist als Opfer.

    >“Wir haben dann auf Instagram geguckt: wer folgt wem“, erzählte in der ZDF-Dokumentation eine Betroffene, wie sie der Person auf die Schliche gekommen ist, die die versteckt Fotos von ihr aufgenommen hat. „Er musste 500 Euro an den Weißen Ring bezahlen und das wars“, schilderte sie das Ergebnis des Verfahrens.

    Hart für die Opfer, aber man führt einen richtigen Kampf bei dem man am Ende keinerlei Erfolg erzielen wird.

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