
Foto: YONHAP News Nach Angaben des Präsidialamts stehe Südkorea in engem Kontakt mit wichtigen Verbündeten, darunter den Vereinigten Staaten, und führe umfassende Konsultationen darüber durch, wie es zur Situation in der Straße von Hormus beitragen könne. Ein hochrangiger Beamter des obersten Büros sagte am Freitag, dass die internationale Gemeinschaft, darunter der UN-Sicherheitsrat und die Internationale Seeschifffahrtsorganisation, die Lage als ernst betrachte und zu einer gemeinsamen Reaktion aufgerufen habe, wobei eine Reihe von Ländern mögliche Beiträge zum Schutz der Freiheit der Schifffahrt prüfen würden. Der Beamte stellte fest, dass die Situation im Nahen Osten ein kritisches globales Problem sei, das sich möglicherweise noch weiter hinziehe, und warnte, dass jede Störung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus direkte Auswirkungen auf die Energieversorgung Südkoreas und die Wirtschaft im Allgemeinen haben könnte. Nachdem er den Standpunkt der Regierung zum Ausdruck gebracht hatte, dass die Sicherheit der globalen Seewege und der Grundsatz der freien Schifffahrt im gemeinsamen Interesse aller Nationen lägen und durch internationales Recht geschützt seien, fügte der Beamte hinzu, dass Seoul auf eine rasche Stabilisierung der globalen Seelogistik hoffe. Sie sagten, die Regierung prüfe vorsichtig Reaktionsoptionen und berücksichtige dabei die inländischen Rechtsverfahren und die Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel, während sie gleichzeitig nach der Kombination von Optionen suche, die den nationalen Interessen des Landes am besten dient.