Dass Rechenzentren viel Strom brauchen ist uns glaub ich ja eh allen klar, aber mehr als die gesamte Bevölkerung eines großen Bundeslandes hat mich trotzdem überrascht.

Rechenzentrum wird 3,5 TWH verbrauchen

Alle Haushalte in OÖ zusammen zirka 2,5 TWH

Österreich gesamt wohl zirka 65-70 TWH

https://ooe.orf.at/stories/3346531/

Von amynase

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33 Kommentare

  1. Enchantress4thewin on

    Super! Schön dass diese Milliardenunternehmen in Ö und der EU auch praktisch keine Steuern zahlen. Einfach toll, vielleicht sollten wir die Steuern auf Arbeit erhöhen um das auszugleichen oder so? /s

  2. Classic_South_5374 on

    Zum Vergleich:

    In Irland sind die Rechenzentren für 22 Prozent des Gesamtstromverbrauchs verantwortlich.

  3. „Österreichs Energieversorgung ist gesichert!“

    *Baut Rechenzentrum in die Landschaft*

    Wer das genehmigt hat gehört geteert und gefedert.

  4. Senior-Sir4394 on

    Frage: wie viel wasser verbrauchens und wo soll das herkommen und wo fehlts dann?

  5. Alarming-Locksmith-5 on

    Was steht dem den gegenüber? Wieviel Arbeitsplätze, Steuern oder von mir aus lokale Investitionen bringt das? Oder arbeiten da 3 Leute und 30000 werden wegen dem Schmarn perspektivisch arbeitslos?

  6. Prestigious_Koala352 on

    Interessante Zahl, von mir aus auch “schockierend”.

    Aber ich find vergleiche mit Haushalts-/Länderverbrauch immer sehr sinnlos und nichtssagend. Ja eh sind das andere Dimensionen, aber es sind auch andere Verbraucher und Einsatzzwecke. Auch die VOEST wird einen “schockierenden” Verbrauch haben, kocht aber im Gegensatz zu Privathaushalten auch nicht nur einmal am Tag Gulasch und macht zweimal die Woche die Wäsche. Und ein solches Rechenzentrum versorgt eben auch mehr als nur “die gesamte Bevölkerung eines großen Bundeslandes”.

    Absolute Zahlen sind immer sehr eindrucksvoll, aber sagen auch nichts aus.

  7. Present-Menu6798 on

    Da gelernte Österreicher motzt wenn Multis nicht in Ö investieren weil ja alles so kompliziert und allgemein Oasch do bei uns is und sudert nu mehr, wenn sies machen und dann des Gocklschasfeld zubauen weils ja so sche da steht.

  8. milfhunter_at on

    Liebe Oberösis, bitte besetzt das Google-Areal wie die Tesla-Gigafactory in Berlin, um einen Stopp zu erzwingen

  9. vienna_woof on

    Wenigstens könnte es sein, dass mir ChatGPT in Zukunft also schneller die Frage beantwortet ob ich rote Zwiebel, gelbe Zwiebel, weiße Zwiebel oder Schalotten für Seafoodpasta nehmen soll. Danke!

  10. Kein Problem einfach ein paar mehr Windparks, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher bauen und wir haben das gleich wieder drinn. Wird ja keiner was dagegen haben oder? ODER?!

  11. Skill_Bill_ on

    Der Vergleich ist doch komplett unpassend oder?
    Haushalte sind ja nicht der große Energieverbrauch, vor allem nicht in einem industriellen Bundesland wie OÖ.

    Quelle der folgenden Aussagen: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/files/publikationen/energiebericht.pdf

    OÖ hat einen Bruttoinlandsenergieverbrauch von 330 PJ, das wären umgerechnet 1200 TWh. Erzeugt werden davon ungefähr 1/3 in OÖ, 2/3 werden importiert. 1/3 aus erneuerbaren Energien, 2/3 aus fossilen Energien. Die Hälfte des Stromverbrauchs ist Industrie (inkl Stahl, Chemie) und Dienstleistungen, 1/4 Privathaushalte, 1/4 Verkehr.

    Umgerechnet braucht Google damit ungefähr 0,6% der Energie von Industrie+Dienstleistungen in OÖ.

    Auch Gesamt elektrische Energie ist in OÖ 13 – 15 TWh pro Jahr. Die privaten Haushalte sind da auch über 3,5 TWh, also brauchen mehr als Google.

  12. Man liest ja Horror Berichte aus den USA wegen Lärmbelästigung, Luftverschmutzung u d erhöhten Wasser- und Energiekosten der Gemeinden im Umfeld…

  13. Ok_Statistician3972 on

    Endlich mal gute News. Während hier alle herumweinen wie schlecht es ihnen geht und während Österreich wirtschaftlich wirklich am absteigenden Ast ist, sind solche Investitionen wichtig für den Wirtschaftsstandort. Spoiler: Wenn solche Rechenzentren bei uns nicht genehmigt werden, dann werden sie ein paar Kilometer weiter gebaut. Dann aber eben in Tschechien, oder der Slowakei.

    Es ist wirklich unfassbar wie viele Technologieverweigerer es hier gibt. Aber dass der r/Austria Sub nicht viel von Wirtschaft versteht ist ja mittlerweile bekannt.

  14. Eine lokale Fleischfirma braucht auch so viel Strom wie der ganze Windpark den wir haben…

    Es ist echt viel wieviel Strom so Firmen brauchen.

    Wennst die 70 TWh auf die person runterechnest sind es 7777 kWh pro Jahr

    Im Vergleich unser haushalt mit erdwärmepumpe und ohne elektro Autos braucht 3250 kWh pro person

  15. Rough-Attention-1800 on

    „Bitte nicht soviele E-Tankstellen bauen oder Strom per PV einspeisen, unser armes überlastetes Netz packt das sonst nicht“ ;-(

    Google: „Hold my beer.“

  16. Inside-Owl-793 on

    Während Trump Kinder* vergewaltigt und Bomben auf den Iran wirft, Netanyahu auf Gaza und Putin auf die Ukraine, während Bezos in den Weltall fliegt und sich Taylor Swift mit einem privaten Jet Kaffee holt, und die sog. Entwickler unexistierende Milliarden investieren, Schwarze Kinder nach Kobalt schaufeln lassen und 10% unseren Stroms auffressen, sagt man uns normalen Leuten, wir sollen weniger Fleisch essend, Papierstrohhalme benutzen, und in Micro-Houses umziehen.

    Also ich mach nicht mehe mit. Ich habe nur ein Leben. 🙂

    *Hatte zuerst Kleinkinder geschrieben, aber eh egal

  17. GeraintLlanfrechfa on

    Und sie bekommen den Strom als wichtige und aufstrebende Industrie quasi nachgeworfen, während für uns Haushalte die Preise fein steigen und steigen..

  18. sapperlotta9ch on

    Google sollte seine eigene Stromversorgung sicher stellen. Natürlich ohne der Umwelt zu schaden.

    In Amerika werden die ganzen Zusatzkosten, die durch die AI Rechenzentren entstehen, bereits auf die Bevölkerung abgewälzt, Energiekosten steigen etc

    Europa sollte eigenständig werden anstatt amerikanischen Großkonzernen das Bett zu machen.

    Und gerade hat die USA einen Krieg angezettelt, der die Weltwirtschaft auf längere Zeit runterziehen wird, weil die Energieversorgung global ge/zer/stört wird inkl. aller Folgeschäden. So als wären die Auswirkungen des Überfalls Russlands auf die Ukraine noch nicht schlimm genug. Eine Umstellung auf eine unabhängige Versorgung durch Erneuerbare ist dringend notwendig auch hinsichtlich Klimawandels, und stattdessen erlaubt man einfach einen unkontrollierten Anstieg des Bedarfs. ist zum K*zen

  19. Aber die Elektromobilität wird wegen des hohen Stromverbrauchs scheitern… Ja genau

  20. Clean-Income8864 on

    Und damits fair bleibt werden die kosten so aufgeteilt, dass Unternehmen und Private ca gleich viel fürn Strom zahlen.

  21. Problematisch an dem find ich das Kostenverhältnis für den Ausbau des Stromnetzes.

    Die Industrie zahlt eine geringere Netzgebühr als private Haushalte. Diese ergibt sich nämlich aus dem genutzten Stromnetz-Ebenen. Während die Industrie mit Strom aus Stromnetz-Ebene 1 bzw. 3 versorgt wird, beziehen Haushalte Strom aus Stromnetz-Ebene 7 beziehen.

    Finanziert wird der Ausbau des Stromnetzes jedoch u.a über die Netzgebühr. Somit tragen wir einen höheren Kostenanteil, damit das Stromnetz gut genug für u.a Google ist.

  22. No_Wasabi4818 on

    Mit dem Strom könnte man auch die gesamte Stahlproduktion der Voestalpine elektrisch betreiben. Nur mal zum Vergleich.

    Wir geben jede Chance auf Dekarbonisierung auf.

  23. Zur Einordnung: Die Voest (Der Konzern, nicht nur der Standort Linz) hat einen jährlichen Energiebedarf von ~36 TWh. 

  24. StrangerConscious637 on

    WTF? Das ist aber schon etwas zu viel Strom… geht das nicht effizienter?

  25. One_Set_5757 on

    Wieso schockiert dich das? So ist das nun mal mit Internet und Suchmaschinen. Da gab es mal was, da war eine einzige Googlesuche vergleichbar mit ein paar Meter Autofahren.

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