10 Kommentare

  1. drmanhattanmar on

    Wie viel Freiheit muss man aufgeben, damit alles sicher ist? Und wie viele Fehler von KI sind verschmerzbar im Angesicht der zu erwartenden absoluten Stabilität? /s

    Dass die Hessische Landespolizei Palantir Gotham nutzt ist eine nette „Koinzidenz“ dieses Ausbaus der Überwachungsarchitektur.

    Heute sind es Kontrollen im Bahnhofsviertel, morgen sind es anlasslose Kontrollen weil man „verdächtig aussieht“ oder weil man wegen seines Bewegungsmusters von einer KI geflagt wurde oder…

  2. Selbst **wenn** ich die Prämisse mitgehen würde, dass der Staat solche Daten erheben, speichern und auswerten darf und soll, (Das „wenn“ kann man nicht fett genug machen) haben wir noch immer das Problem, dass die Fotos zu 99% Wahrscheinlichkeit auch noch bei Google in der Cloud, bei mindestens einer KI Kitsche und 5 anderen privaten „Dienstleistern“ landen.

    Wer haftet eigentlich, wenn die K“I“ mich fälschlicherweise identifiziert und ich deswegen erstmal den ganzen Erkennungsdienstlichen Bumms über mich ergehen lassen muss? Achso ich selbst mit meinen Steuergeldern. Ja LOL Danke…

  3. PaulMuadDib-Usul on

    „Oops! Diese Seite wurde nicht gefunden.“ (?)

    Edit: habe den Artikel jetzt auf der NP Homepage gelesen.

    > Frankfurter Polizist*innen fotografieren Verdächtige, die sich nicht ausweisen können oder wollen, mit ihren Dienst-Telefonen. Die GES-App wirft die Bilder in die Gesichtersuchmaschine des BKA, die gleicht sie mit Bildern von fast 5,5 Millionen Menschen ab. Sie stammen aus der Polizeidatenbank INPOL. Dort sind Menschen mit Bild gespeichert, die erkennungsdienstlich behandelt wurden, aber auch weitere Bilder, die die Polizei im Rahmen von Ermittlungen erstellt oder beschlagnahmt hat.

    So kritisch ich bei solchen Sachen auch sonst immer bin, sehe ich hier nicht so sehr das Problem. Die Polizisten fotografieren doch nur Leute, die sich nicht ausweisen können / wollen, und gleicht die Bilder mit der Polizeidatenbank ab, ob die Personen dort schon erfasst sind oder nicht.

    Nichts anderes würden sie wahrscheinlich machen, wenn sie die Leute mit auf die Wache nehmen würden, um dort deren Personalien festzustellen. Das beschleunigt / verkürzt den Prozess m.E. nur – falls ich das richtig interpretiere.

    Man könnte allenfalls kritisieren, dass die Leute gegen ihren Willen fotografiert werden.

  4. > Die App ist ein Gemeinschaftsprojekt des hessischen Landeskriminalamts, des Bundeskriminalamts und einer Innovations-Abteilung der hessischen Polizei.

    Haben die selber eine Gesichtserkennung trainiert? Das scheint mir irgendwie hinreichend unwahrscheinlich. Die Technologie ist doch sicherlich eingekauft (was nicht schlimm sein muss).

  5. Der Pitch ist ja nicht schlecht. Wer sich gerade nicht Ausweisen kann wird kurz fotografiert und kann direkt wieder weiter gehen wenn nichts vorliegt, statt einem langwierigen Besuch auf einer Polizeiwache. Dauer zwei Minuten anstatt eine Stunde. Aber ob es wirklich nur so eingesetzt wird?

  6. MathematicianHuge822 on

    Die vertrauenswürdigsten Polizeikräfte wenn es um persönliche Daten geht

  7. Als das vor 10 Jahren in den Nachrichten war, dass es das in China gibt, wurde gleich „Diktatur“ geschrien

  8. >Frankfurter Polizist*innen fotografieren Verdächtige, die sich nicht ausweisen können oder wollen, mit ihren Dienst-Telefonen. Die GES-App wirft die Bilder in die [Gesichtersuchmaschine des BKA](https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungsunterstuetzung/Kriminaltechnik/Biometrie/Gesichtserkennung/gesichtserkennung_node.html), die gleicht sie mit Bildern von [fast 5,5 Millionen Menschen](https://www.nd-aktuell.de/artikel/1197699.gesichtserkennung-nach-ki-einfuehrung-treffer-mit-gesichtserkennung-verdoppelt.html) ab. Sie stammen aus der Polizeidatenbank INPOL. Dort sind Menschen mit Bild gespeichert, die erkennungsdienstlich behandelt wurden, aber auch weitere Bilder, die die Polizei im Rahmen von Ermittlungen erstellt oder beschlagnahmt hat.

    Ich verstehe noch nicht ganz, was der Sinn davon ist. Warum nimmt man nicht einfach die Fingerabdrücke der Personen? Von denen die erkennungsdienstlich behandelt wurden hat man die ja auch. Gleiches auch bei Fotos/Fingerabdrücken aus Ermittlungen. Das System wird ja auch schon seit Jahren verwendet um Identitäten festzustellen, wenn sich jemand nicht ausweisen kann.

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