Inhaltlich ist in etwa drinnen, was Büttner vorwirft, auch wenn die Anführungsstriche für wörtliche Rede falsch verwendet werden (der genaue Wortlaut ist anders). Vielleicht beziehen sich die aber auf den ursprünglichen Antrag.
Stardog1887 on
Wird die Linke etwa wieder wählbar?
NieWiederAachen on
> Büttner wurde in der Vergangenheit bedroht: Im Januar hatte es einen Brandanschlag auf sein Gründstück gegeben, an der Haustür seines Wohnhauses war außerdem mit roter Farbe ein Dreieck angebracht. Laut Generalstaatsanwaltschaft entsprach es dem Zeichen, das die palästinensische Terrororganisation Hamas nutzt. Die Ermittlungen dazu laufen. „Besonders schwer wiegt für mich auch der Umgang meiner eigenen Partei mit Angriffen gegen mich“, erklärte Büttner dazu. Die Partei habe drei Tage gebraucht, um sich nach dem Anschlag auf Büttner öffentlich zu äußern. „Statt klarer Solidarität habe ich zu oft Schweigen erlebt.“
Das kann man ihm nicht übelnehmen. An seiner Stelle wäre ich wegen des Umgangs der Partei mit dem Anschlag auf sein Grundstück schon aus der Partei ausgetreten.
Conscious_Glove6032 on
Rückgrat findet sich nicht überall, gerade in der Politik nicht. Daher ziehe ich meinen Hut vor Büttner.
CastleMati on
Überraschend ist es nicht. Die Linke fährt gern mal den „Hamas did nothing wrong“ Zug.
CaptSpankey on
manche wechseln ihre Unterwäsche seltener als Büttner seine Parteimitgliedschaft
aber mal ehrlich: gut, dass er geht. Man kann nicht gleichzeitig Mitglied einer linken Partei sein und dann noch in einer Organisation die behauptet, dass Israel in Gaza alles richtig macht und es gar nicht so katastrophal sei.
MartKad on
Merke: Nicht Genozid und Apartheid sind das Problem, sondern diese Dinge beim Namen zu nennen.
avanti_dilettanti on
Absolut nachvollziehbar, auch wenn ich keineswegs alle seiner Positionen und Äußerungen teile. Die Partei bleibt wegen ihres Antisemitismus-Problems leider unwählbar, trotz einzelner stabiler Leute in Lokalverbänden und AGs.
Scotty2346 on
Etwas zur Einordnung: Büttner ist u.a für Waffenlieferungen an Israel, strikt gegen eine Anerkennung des Staates Palästina und ist der Meinung, dass die von Israel illegal besetzten Golanhöhen zu Israel gehören
Dass er dementsprechend nicht zur Linken passt, sollte eigentlich klar sein
AverageMammonEnjoyer on
Jemand der Israelkritik und tatsächlichen Antisemitismus nicht voneinander unterscheiden kann sollte nicht Antisemitismusbeauftragter sein.
Und vorrallem nicht Mitglied in ner Antiimperialistischen Partei sein während man Imperialismus befürwortet.
Gnursch on
Bezogen auf den Artikel:
„Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab….“
Das Endresultat von Zionismus ist ja Israel. Was sind „emanzipatorische Ansätze“? Heißt das, sie sollen Ihre Kultur und Ursprung hochleben lassen aber auf keinen Fall einen Staat haben?
Eine Art Diaspora-Hochkultur?
Ich verstehe nicht, wie die Alternative aussehen soll.
horror-traktor on
Joah kann ich ihn jetzt halt auch nicht übel nehmen. Während die Linkspartei an sich wahrscheinlich die beste Partei für mich wäre kann ich sie einfach momentan nicht wählen. Bei mir in Wahlkreis sind Vertreter der linken mit gesichert antisemitischen Gruppen auf demos gegangen (mehrfach, auch nach kritik und es hätte auch alternative Demos gegeben). Das kann ich für mich einfach nicht so stehen lassen weshalb die Partei bis auf einige lokale Politiker meine Stimme leider verloren hat. Ich kann und will keine Partei wählen, die vor Antisemitismus in den eigenen Reihen so die Augen verschließt.
Der arme würde sowohl auf eigenen Parteiveranstaltungen als auch zu Hause Opfer von Drohungen und Belästigung und die Reaktion der linken wäre Lachhaft wenn’s nicht so absolut traurig wäre.
Links in Deutschland im Jahre 2026 sein ist hart. Einerseits muss man auf jeden Fall für eine Partei wählen, die realistisch in den Bundestag kommt damit die AFD und auch CDU Deutschland nicht noch schlimmer machen, andererseits weiß ich auch nicht wen ich noch wirklich guten Gewissens wählen kann. Die SPD hat kein Rückrad, die linke hat das hier benannte Problem (und leider immernoch ein leichtes Problem mit der Russland nahe wobei die wesentlichen zurück gegangen ist), die Grüne ist halt naja… Die grüne das ist bei mir 50/50 und Volt sehe ich nicht im Bundestag landen genauso wenig wie andere Parteien… Nice…
Tucker_The_Legend on
wie viele Leute die Angriffe hier wirklich verteidigen, widerlich.
wil3k on
Solange Israel und das Judentum in Deutschland/Europa als untrennbar gleichgestellt werden, befördert jedes Verbrechen Israels auch den Antisemitismus hierzulande.
Vielleicht sollte man mit dieser Gleichstellung aufhören.
Leave A Reply
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
16 Kommentare
Hmm, ich finde es schwierig, dass er die Bezeichnung Israels als genozidialen Staat als schwierig empfindet.
Gut.
Hier ist der entsprechende Beschluss:
[https://www.dielinke-nds.de/fileadmin/user_upload/A01_geaendert.pdf](https://www.dielinke-nds.de/fileadmin/user_upload/A01_geaendert.pdf)
Inhaltlich ist in etwa drinnen, was Büttner vorwirft, auch wenn die Anführungsstriche für wörtliche Rede falsch verwendet werden (der genaue Wortlaut ist anders). Vielleicht beziehen sich die aber auf den ursprünglichen Antrag.
Wird die Linke etwa wieder wählbar?
> Büttner wurde in der Vergangenheit bedroht: Im Januar hatte es einen Brandanschlag auf sein Gründstück gegeben, an der Haustür seines Wohnhauses war außerdem mit roter Farbe ein Dreieck angebracht. Laut Generalstaatsanwaltschaft entsprach es dem Zeichen, das die palästinensische Terrororganisation Hamas nutzt. Die Ermittlungen dazu laufen. „Besonders schwer wiegt für mich auch der Umgang meiner eigenen Partei mit Angriffen gegen mich“, erklärte Büttner dazu. Die Partei habe drei Tage gebraucht, um sich nach dem Anschlag auf Büttner öffentlich zu äußern. „Statt klarer Solidarität habe ich zu oft Schweigen erlebt.“
Das kann man ihm nicht übelnehmen. An seiner Stelle wäre ich wegen des Umgangs der Partei mit dem Anschlag auf sein Grundstück schon aus der Partei ausgetreten.
Rückgrat findet sich nicht überall, gerade in der Politik nicht. Daher ziehe ich meinen Hut vor Büttner.
Überraschend ist es nicht. Die Linke fährt gern mal den „Hamas did nothing wrong“ Zug.
manche wechseln ihre Unterwäsche seltener als Büttner seine Parteimitgliedschaft
aber mal ehrlich: gut, dass er geht. Man kann nicht gleichzeitig Mitglied einer linken Partei sein und dann noch in einer Organisation die behauptet, dass Israel in Gaza alles richtig macht und es gar nicht so katastrophal sei.
Merke: Nicht Genozid und Apartheid sind das Problem, sondern diese Dinge beim Namen zu nennen.
Absolut nachvollziehbar, auch wenn ich keineswegs alle seiner Positionen und Äußerungen teile. Die Partei bleibt wegen ihres Antisemitismus-Problems leider unwählbar, trotz einzelner stabiler Leute in Lokalverbänden und AGs.
Etwas zur Einordnung: Büttner ist u.a für Waffenlieferungen an Israel, strikt gegen eine Anerkennung des Staates Palästina und ist der Meinung, dass die von Israel illegal besetzten Golanhöhen zu Israel gehören
Dass er dementsprechend nicht zur Linken passt, sollte eigentlich klar sein
Jemand der Israelkritik und tatsächlichen Antisemitismus nicht voneinander unterscheiden kann sollte nicht Antisemitismusbeauftragter sein.
Und vorrallem nicht Mitglied in ner Antiimperialistischen Partei sein während man Imperialismus befürwortet.
Bezogen auf den Artikel:
„Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab….“
Das Endresultat von Zionismus ist ja Israel. Was sind „emanzipatorische Ansätze“? Heißt das, sie sollen Ihre Kultur und Ursprung hochleben lassen aber auf keinen Fall einen Staat haben?
Eine Art Diaspora-Hochkultur?
Ich verstehe nicht, wie die Alternative aussehen soll.
Joah kann ich ihn jetzt halt auch nicht übel nehmen. Während die Linkspartei an sich wahrscheinlich die beste Partei für mich wäre kann ich sie einfach momentan nicht wählen. Bei mir in Wahlkreis sind Vertreter der linken mit gesichert antisemitischen Gruppen auf demos gegangen (mehrfach, auch nach kritik und es hätte auch alternative Demos gegeben). Das kann ich für mich einfach nicht so stehen lassen weshalb die Partei bis auf einige lokale Politiker meine Stimme leider verloren hat. Ich kann und will keine Partei wählen, die vor Antisemitismus in den eigenen Reihen so die Augen verschließt.
Der arme würde sowohl auf eigenen Parteiveranstaltungen als auch zu Hause Opfer von Drohungen und Belästigung und die Reaktion der linken wäre Lachhaft wenn’s nicht so absolut traurig wäre.
Links in Deutschland im Jahre 2026 sein ist hart. Einerseits muss man auf jeden Fall für eine Partei wählen, die realistisch in den Bundestag kommt damit die AFD und auch CDU Deutschland nicht noch schlimmer machen, andererseits weiß ich auch nicht wen ich noch wirklich guten Gewissens wählen kann. Die SPD hat kein Rückrad, die linke hat das hier benannte Problem (und leider immernoch ein leichtes Problem mit der Russland nahe wobei die wesentlichen zurück gegangen ist), die Grüne ist halt naja… Die grüne das ist bei mir 50/50 und Volt sehe ich nicht im Bundestag landen genauso wenig wie andere Parteien… Nice…
wie viele Leute die Angriffe hier wirklich verteidigen, widerlich.
Solange Israel und das Judentum in Deutschland/Europa als untrennbar gleichgestellt werden, befördert jedes Verbrechen Israels auch den Antisemitismus hierzulande.
Vielleicht sollte man mit dieser Gleichstellung aufhören.