
Foto: YONHAP News Die Zentrale für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest hat die Quarantänemaßnahmen in Schweinefarmen, Schlachthöfen und Futtermittelproduktionsanlagen verschärft, nachdem Gene des Virus in Schweinefutterzutaten und Mischfuttermitteln entdeckt wurden. Nach Angaben der Behörden vom Montag wurden die Gene bei epidemiologischen Untersuchungen und landesweiten Betriebskontrollen entdeckt. Das Hauptquartier sagte, Blut von infizierten Schweinen sei möglicherweise in den Herstellungs- und Lieferprozess für Futtermittelbestandteile gelangt. Die Behörden ordneten die Entsorgung potenziell kontaminierter Futtermittel an, riefen 490,5 Tonnen Futtermittel aus den Betrieben zurück und stellten den Verkauf ein. Sie führen außerdem eine dritte Runde landesweiter Inspektionen von Schweinehaltungsbetrieben durch, die bis Freitag abgeschlossen sein sollen. Dabei werden Schweine in 64 Schlachthöfen getestet, um die Sicherheit des in Futtermitteln verwendeten Schweinebluts zu überprüfen.