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10Â Kommentare
> In der Schachtanlage im Landkreis Wolfenbüttel liegen in 13 Kammern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren dort eingelagert worden waren. Da die Asse als instabil gilt, sollen die Fässer zurückgeholt werden. Es gibt den gesetzlichen Auftrag, die Asse unverzüglich stillzulegen. Zuständig für die Rückholung ist die BGE.
> Die BGE hatte 2020 einen Plan vorgelegt, nach dem 2033 mit der Rückholung begonnen werden sollte. Die Kosten nur bis zum Start kalkulierte die BGE schon damals mit mehr als drei Milliarden Euro. Das Vorhaben von 2020 sei ein Konzept gewesen, das »an vielen Stellen nicht planungsuntersetzt« gewesen sei, heißt es nun von der BGE. Der Plan habe grobe Zeitabschätzungen angenommen, die inzwischen überholt seien und sich teilweise als deutlich zu niedrig angesetzt herausgestellt hätten.
Das wäre doch ein guter Ort für Zwangsarbeit…ähm ein „Gesellschaftsjahr“ für Mitglieder der Junge Union!Â
> Die BGE hatte 2020 einen Plan vorgelegt
…
> Das Vorhaben von 2020 sei ein Konzept gewesen
Deutsches „we have a concept of a plan“.
Naja wenn wir mal ehrlich sind eilt das auch nicht.
Ich frage mich immer noch, ob das überhaupt die richtige Idee ist, das überhaupt auszuräumen. Die Chance, dass aus der Anlage Radioaktivität in nicht homöopatischen Mengen austritt, ist ja trotz der dortigen Zustände (Wassereinbruch uä) sehr gering. Und das Ausräumen der ganzen Anlage würde bedeuteten, dass man erst mal ganz viel radioaktive Stoffe quasi unter freiem Himmel lagert, was auch nicht besonders sicher scheint. Auch das Ausräumen selbst ist ja mit Risiken verbunden.
r/tja
Aber Atomenergie ist doch geil und sicher, quasi keine Nachteile dabei
Schon scheiße wenn wir den nächsten 100 Generationen unseren Radioaktiven Müll hinterlassen. langsam aber sicher werden sich die Fässer auflösen und undicht werden. Für mich bleibt Atomkraft ein unkalkulierbares Risiko
Hat sich schon vor einiger Zeit angedeutet. Unmöglicher Laden.
[Asse: Marodes Atommüll-Lager in Niedersachsen | Doku | NDR Story](https://www.youtube.com/watch?v=pSYAnCCv_H0)
Ungefähr ab Minute 36 sieht man die Veranstaltung, wo schon das Eis gebrochen wurde, um die Bergung offiziell abzubrechen. Ist ja nur ein bisschen radioaktive Strahlung im Grundwasser.
Diese Bundesgesellschaft für Endlagerung kostet so viel Geld, Summen die eigentlich komplett von den Betreibern der KKWs übernommen werden sollten, nachdem die Unternehmen schon für die Forschung, die technische Entwickling, den Bau, den Betrieb, die Produktion von Treibstoff und die Stromabnahme durch Mindestpreise extrem massiv subventioniert wurden, keine Risiken getragen haben da die Versicherung vom Staat übernommen wurde, und dann beim Abbau lächerlich kleine Summen zurückgehalten haben bei denen allen klar war, dass es nicht reicht, diese auch noch finanziell verwalten durften und dann die Restunternehmen in „Bad Banks“ abgeschoben haben.
Ganz abgesehen war schon beim Bau und Beschluss des Endlangers klar, dass der Salzstock instabil ist und dort große Menge Wasser durch den Berg fließen. Trotzdem wurden da Fässer einfach die Böschung hinabgeworfen und noch viel mehr mit gemacht. Eigentlich sollte man die Menschen, Firmen und Politiker alle dafür gerade stehen lassen.
>Obwohl die Problematik von eindringendem Wasser bekannt war, scheiterten Kläger vor Gericht mit ihren Bedenken, und das Bergwerk Asse II wurde als „trocken“ und für „geeignet zur Einlagerung von radioaktiven Abfällen“ erklärt. So verkündete 1972 der damalige Staatssekretär im Bundeswissenschaftsministerium Klaus von Dohnanyi:
>„Das Eindringen von Wasser kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.“
>Klaus von Dohnanyi[11]
>Anlässlich einer Fachbesichtigung im Jahre 1964 hieß die Formulierung:
>„[…] Auf der 750 m-Sohle befindet sich ein Sammelbecken für magnesiumhaltige Lauge, die in geringer Menge, 700 l/Tag, aus alten Carnallit-Abbauen zufließt, und ein Behälter zum Auffangen des Tropfwassers aus dem Schacht. […] Nach Angabe von Prof. Mohr kann der Wasserzulauf durch Zementieren eingedämmt werden. […]“
>Bereits Ende der 1960er Jahre wurde die damalige Asse-Betreibergesellschaft durch die AEG (bis 1978 selbst Hersteller von Atomkraftwerken und damit für seine Kunden) um eine Stellungnahme zur Endlagerbefähigung und zur Größenordnung der zukünftigen Entsorgungskosten gebeten. Im Antwortschreiben teilte diese mit, pro Jahr 300 Fässer problemlos abnehmen zu können, die Kosten noch nicht verbindlich mitteilen zu können, um dann fortzufahren:
>**„Wir schätzen jedoch, dass die Kosten […] sich pro 200-Liter-Fass um DM 100 bewegen werden.“**
>Die GSF signalisierte gleichzeitig, „dass der zukünftige Preis für die Einlagerung radioaktiver Abfallstoffe nicht streng nach üblichen kaufmännischen Grundsätzen errechnet wird“ und somit **die tatsächlichen Kosten der Einlagerung des Atommülls den Kraftwerksbetreibern nicht in Rechnung gestellt werden würden. Der Briefwechsel zwischen der GSF und der AEG zeigt zusätzlich, dass die Asse explizit auf Bitten der Industrie als Endlager genutzt wurde und nicht allein aus staatlichem Betreiben.[14] **
>**Die Metallfässer, in denen der Abfall angeliefert wurde, wurden stets nur als Transportbehälter, nicht aber als dauerhafte Barriere angesehen.** Die Korrosion von Metallfässern in salziger Umgebung ist je nach Feuchtigkeit nur eine Frage von wenigen Jahren bis Jahrzehnten. Die einzige Barriere zum Einschluss der Radioaktivität ist das Salz des Salzstocks.
>Zu Beginn der Versuchseinlagerung wurden die Fässer mit den schwachradioaktiven Abfällen senkrecht aufeinander stehend in die ehemaligen Abbaukammern im Steinsalz eingebracht. Das Liegend-Aufeinander-Stapeln dieser Gebinde mit den schwachradioaktiven Abfällen stellte die zweite Phase der Einlagerung dar. In der dritten Phase der Versuchseinlagerung wurden die Gebinde mit schwachradioaktiven Abfällen über eine Salzböschung in die Einlagerungskammer abgekippt[26]
>Eine Abdichtung der Südflanke erscheint unmöglich. Das Wasser dringt durch neue Verwerfungsrisse ein, die sich infolge der Deformierung der Salzbarriere bis in das anstehende Gebirgsgestein fortsetzen. Auf genau diese Gefahr war bereits 1979 in einer kritischen Studie vergeblich hingewiesen worden.[45]
>Das Gesetz zur Beschleunigung der Rückholung radioaktiver Abfälle und der Stilllegung der Schachtanlage Asse II („Lex Asse“) wurde im April 2013 durch den Bundestag beschlossen.[83] Die Kosten werden auf vier bis sechs Milliarden Euro geschätzt.[84] Sie sollen nicht von den Betreibern, sondern vom Bund getragen werden.[85]
>Bis zur geplanten Bergung der 126.000 Fässer soll, laut Plan der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die Vorbereitung des maroden Bergwerks zwischen 2019 und 2033 ca. 3,7 Milliarden Euro kosten.[90] Die Kosten für die eigentliche Bergung des Atommülls werden auf rund vier Milliarden Euro geschätzt.[91]
[Schachtanlage Asse](https://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse)
[Lobbyismus und ehemalige Politiker und ihre Zahltage sind wie immer signifikant Mitschuld. Helmholtz Zentrum München, ehemals GSF, die den Scheiß fast hauptamtlich verursacht haben.](https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz_Zentrum_M%C3%BCnchen)
Find es eigentlich sogar gut, da es das Risiko von Kernenergie zeigt.
Wenn zukünftig dann die CDU/CSU/AFD Atomkraftwerke bauen wollen, dann kann man super dagegen klagen, dass die ganze Endlagerung noch nicht geklärt ist und somit bis dahin die Kernkraft zu gefährlich ist