
Ein Forschungsteam, das mit dem europäischen Projekt DEATHREVOL verbunden ist, hat veröffentlicht eine Studie in der Zeitschrift Wissenschaftliche Berichte das neue Analysewerkzeuge vorschlägt, um besser zu verstehen, wie Frakturen des menschlichen Schädels auftreten und wie diese Verletzungen interpretiert werden können, um zwischen Unfalltrauma und Trauma infolge zwischenmenschlicher Gewalt zu unterscheiden. An der Studie waren Forscher des Centro Nacional de Investigación sobre Evolución Humana (CENIEH) sowie der Universität Burgos und der Universität Rey Juan Carlos (Madrid) beteiligt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Aufprallenergie und Knocheneigenschaften Schlüsselfaktoren bei der Entstehung von Schädelfrakturen sind. Merkmale wie Knochendicke, Frakturmorphologie und das Vorhandensein von Sekundärfrakturen können als indirekte Indikatoren für die beim Aufprall beteiligte Energie und die Art des dafür verantwortlichen Objekts oder der verantwortlichen Oberfläche dienen.
https://phys.org/news/2026-03-fossil-skull-fracture-patterns-biomechanical.html