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20 Kommentare
Nicht kostenlos, zahlt nur wer anders.
>Radiologinnen und Radiologen bräuchten neben einer speziellen Fortbildung […]
Kann mir das jemand mit medizinischem Hintergrund erklären – Radiolog:innen werden ja auch *vor* der Kostenübernahme durch Krankenkassen schon Lungenkrebsscreening im Leistungsspektrum gehabt haben. Was genau lernen die da fachlich in der Fortbildung noch? Oder geht es dabei nur um die Abrechnungsmodalitäten mit den Kassen etc.?
Verstehe nicht wieso kostenlos. Die Raucher haben sich doch früher aktiv dafür entschieden. Wenn die von sich selbst überzeugt sind wirklich aufhören zu wollen, dann habe ich nichts dagegen aber nicht für die menschen die eh weiterauchen würden und dafür durch passiv rauchen andere noch schädigen.
Hä? Wenn ich mich wissentlich und absichtlich jahrelang durch rauchen selbst geschädigt habe, bekomme ich kostenlos einen Check auf Lungenkrebs. Wenn ich hingegen gesund gelebt und nicht geraucht haben, nicht? Kappier ich hier etwas nicht oder wirkt dass tatsächlich sehr seltsam. Rechtfertigt das ggf. ansonsten wenig vorhandene Risiko bei Nichtrauchern diese auszuschliessen oder wie?
Da freu ich mich doch richtig dass ich als 30 jähriger meine 800€ monatliche Krankenkassengebühren zahlen darf um sowas zu finanzieren.
>Die Personen müssen mindestens 25 Jahre ohne lange Unterbrechung geraucht haben und mindestens 15 Packungsjahre haben. Das Rauchen von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr lang entspreche einem Packungsjahr. Experten zufolge gibt es schätzungsweise 2 Millionen Menschen in [Deutschland](https://www.wiwo.de/themen/deutschland), auf die diese Kriterien zutreffen.
Ich komme nicht darauf klar wie man so viel Rauchen kann. Einzelne Menschen klar, aber 2 Millionen WTF?
Zwei Hinweise:
Das wird vermutlich kostenlos angeboten, weil es für das Land/die KK insgesamt effektiv ist.
Aber nur, wenn man es auf eine passende Zielgruppe eingrenzt. Die Früherkennung bei weniger stark betroffenen hat oft wenig Nutzen, kann sogar schnell schaden, wenn viele falsch-positive Befunde abgeklärt werden müssen.
Postillon?
Wer überprüft, dass jemand mal Raucher war? Und wie?
Und ich hoffe doch, dass dies finanziell sich für die Beitragszahler lohnen. Aber ich sehen hingegen schon die Wartezeite bei Radiologen deutlich ansteigen.
25 Jahre rauchen ist schon übel
>Die Personen müssen mindestens 25 Jahre ohne lange Unterbrechung geraucht haben und mindestens 15 Packungsjahre haben. Das Rauchen von 20 Zigaretten pro Tag über ein Jahr lang entspreche einem Packungsjahr.
Wieso ist die einzige Bedingung, dass man 25 Jahre ohne Unterbrechung geraucht hat und nicht, dass man wenigstens bemüht ist, damit aufzuhören? Ich fürchte, dass ein negatives Screening dann für viele bedeutet, dass sie einfach Übermenschen sein müssen, an denen der Krebs abprallt wie an einer Teflonpfanne. Die Dummheit kennt leider keine Grenzen, siehe Corona und „gutes Immunsystem“.
Hört einfach mit der Scheisse auf. Ich hab’s irgendwann auch geschafft, trotz Depressionen. Das ist kein „es gibt keine Ausreden“ Gelaber, wenn’s euch scheisse geht, schaut erst mal dass das besser wird, aber es ist am Ende wirklich weniger schlimm, als man es sich vorstellt.
Nicht kostenlos sondern von Beitragszahler finanziert.
Und dann aber n f*ck auf psychische Erkrankungen geben…
Mit dem Rauchen hab ich „einfach“ aufgehört, aber mit meinen Depressionen und Traumata ist das leider ned so geil und einfach..
Danke für nichts..
Darauf erstmal nen Klassiker
https://youtu.be/6aZgLk3ggs4
Auch wenn es insgesamt billiger für die Krankenversicherungen sind, bin ich dafür, Raucher mit Lungenkrebs dann mit Globuli zu behandeln. Das entlastet die Gesellschaft immens, die für dieses selbstschädigende Laster zahlen darf.
Läuft das dann so:
„Haben sie schon Lungenkrebs? Nein? Ok, dann bist zum nächsten mal. Rauchen sie weiter, dann haben sie beim nächsten mal vielleicht Lungenkrebs.“
Das sollte umgekehrt laufen: starke Raucher zahlen Krebsbehandlung selbst. Verstehe die Logik, aber es muss einfach teuer werden fahrlässig zu sein und zu rauchen.
Wie läuft die Umrechnung bei Selbstdrehern und Kiffern für die packyear Berechnung? Die Tabakmenge ist ja ausschlaggebend hier. 0.6g Tabak pro Zigarette als Basis wären dann 12g pro Packung. 12g Tabak ist pi Mal Daumen alle 3 Tage ein 30g Beutel um auf äquivalente packyears zu kommen. Das ist verdammt viel. Nur mal so am Rande.
Ich bin selbst starker Raucher – aber mir erschließt sich das volkswirtschaftlich nicht so ganz.
Wir machen das täglich gegen besseres Wissen. Dafür sterben wir deutlich früher und belasten die Sozialkassen insgesamt weniger. Und wir erzeugen zudem auch noch Steueraufkommen für den Bund. Im Gegensatz bekommen wir am Ende eine schöne Palliativ-Versorgung.
Wenn ich jetzt frühzeitig Krebs erkenne dann fällt doch das ganze Konstrukt zusammen. Klar ist es evtl *etwas* günstiger für das Gesundheitssystem aber doch wesentlich teurer für das Rentensystem und für das Pflegesystem.
Da muss es doch eine politische Steuerung geben die all das gegeneinander aufrechnet, oder?
Wild, wie es zu einer Grundsatzdiskussion auf allen Ebenen hier ausartet, aber keiner hier irgendwie das Grundgesetzt zu kennen scheint oder woher diese einsicht es for free zu es jetzt rührt.
Wir wissen mittlerweile ja beispielsweise auch, dass leistungssportler, gerade Läufer, ein höheres Risiko haben darmkrebs zu bekommen.
Wo dann der Krebs herkommt? Who knows.