
Obwohl die Landes- und Kommunalverwaltungen das wissen Interesse Bildung hilft, Jugendproblemen vorzubeugen, die Mittel werden gekürzt und in manchen Kommunen sind manche Interessenvertretungen sogar geschlossen.
Als das Ministerium für Bildung und Forschung (HTM) vor dem letzten Schuljahr weitere Kürzungen des Hobbybildungsbudgets ankündigte, warnten die Kommunalverwaltungen, dass die Möglichkeiten für junge Menschen, sich an Hobbyaktivitäten zu beteiligen, dadurch sinken würden. Nun ist es an mehreren Orten passiert.
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Delfi schrieb vor einem Monatdass es mehr Kinder gibt, die Hilfe benötigen als je zuvor, und dass die Probleme gefährdeter Jugendlicher immer schlimmer werden. Experten betonen und auch Studien bestätigen zunehmend, dass eine Interessenerziehung nach Schulschluss dazu beiträgt, riskantes Verhalten zu verhindern, da Jugendliche häufig direkt nach der Schule Straftaten begehen.
Junge Menschen interessieren sich normalerweise für die PPA im Alter zwischen 14 und 16 Jahren, auf dem Höhepunkt ihrer kriminellen „Karriere“. Nur die Hälfte der Jugendlichen in diesem Alter beteiligt sich an Hobbygruppen. Nur ein Viertel der 16- bis 19-Jährigen an der Schwelle zum Erwachsenenalter nimmt an Freizeitaktivitäten teil.
Chefredakteur des Estnischen Human Development Report Eneli Kindsiko wies darauf hin, dass es hauptsächlich Kriminologen und Beamte der Justizministerien und nicht Pädagogen seien, die sich mit Interessenerziehung befassen und darüber schreiben. „Dafür gibt es einen sehr wichtigen Grund: Sie haben erkannt, welch große Rolle Interessenerziehung bei der Kriminalitätsprävention spielt“, bemerkte er.
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- Im Jahr 2008 hat HTM eine Förderung für Hobbypädagogik ins Leben gerufen, um die Vielfalt der Möglichkeiten der Hobbypädagogik zu erhöhen. Ziel war es, insbesondere den ländlichen Raum zu unterstützen. Bisher ist die Fördersumme um ein Drittel gesunken: von ursprünglich 15 Millionen Euro auf 9,2 Millionen.
Auch wenn die Datenlage zur Hobbypädagogik lückenhaft ist, lässt sich anhand der Hobbyschulen eine klare Schlussfolgerung ziehen: Die Teilnahme hängt von den finanziellen Möglichkeiten der Familie ab. „Statistiken zeigen, dass das Kind umso wahrscheinlicher einem Hobby nachgeht, je wohlhabender die Eltern sind“, bemerkte Kindsiko. Während fast 60 % der Kinder aus Familien mit höherem Einkommen an Hobbygruppen teilnehmen, liegt der Anteil bei Familien mit niedrigerem Einkommen zwischen 37 und 40 %.
https://www.delfi.ee/artikkel/120441374/toetus-kahaneb-riskid-kasvavad-huviharidus-taandub-ajal-kui-abivajavaid-noori-on-uha-rohkem
Von Sotsiaalliberaal
Ein Kommentar
Miks sa ei võiks pastat ka panna?