20 Kommentare

    1. Unlucky_Poetry_9149 on

      Ich sehe schon die ersten entrüsteten Schwurbler, die sich im Internet die Finger wund tippen und solarfreie Milch fordern.

    2. Sad_Zucchini3205 on

      Naja wenn ich mir die bei uns anschaue dann sehe ich da eigentlich wenig sinn. Ok der Hirte kann vorbeikommen aber sonst stehen die ja meist im „nirgendwo“.

    3. Das mit den Schafen ist ja neh nette Idee und wird teilweise auch schon gemacht, ich kenne hier in Hessen ein paar Solarparks, die das bereits machen. Aber Schafhaltung in Deutschland ist wirtschaftlich gesehen ein furchtbares Business und seit Jahren in der Krise.

      >Sowohl die Vermarktung von Wolle als auch die Preise für Lämmer bieten vielen Schäfereien schon lange keine kostendeckende Grundlage mehr. Hinzu kommen hohe Ausgaben für Futter, Tierarzt und Transport sowie ein stetig zunehmender Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig bleibt der Herdenschutz eine große Herausforderung.

      https://www.topagrar.com/panorama/news/schafhaltung-in-der-krise-deutschlands-bestande-schrumpfen-weiter-20020749.html

      Sind Zahlen aus 2019, aber das Problem ist immer noch das Gleiche.

      >Für Wolle alter Schafrassen wie Steinschaf, Heidschnucke oder Leineschaf erhalten Schafhalter aus Deutschland gerade mal 30-80 Cent pro Kilo Rohwolle. Der Kilopreis für Schurwolle von Merinolandschafen liegt bei etwa 1 Euro. Im Durchschnitt liefert ein Schaf drei bis vier Kilogramm Wolle pro Schur. Allein das Scheren kostet aber pro Schaf schon rund drei Euro. Zählt man noch die Sortier- und Transportkosten hinzu, wird schnell deutlich, dass die Wollproduktion für deutsche Schafzüchter kaum noch rentabel ist und das edle Naturprodukt landet nicht selten im Müll.

      https://greenup-magazin.de/ist_schurwolle_aus_deutschland_nichts_mehr_wert/#:~:text=F%C3%BCr%20Wolle%20alter%20Schafrassen%20wie,vier%20Kilogramm%20Wolle%20pro%20Schur.

      Solange es kein Umdenken bei den Verbrauchern gibt und es wieder eine stärkere Nachfrage nach Wollprodukten gibt und die Leute auch bereit sind deutsche Produktionskosten zu zahlen, sorgen die Schafe nur dafür, dass du da nicht mähen musst.

    4. ILikeFlyingMachines on

      Dafür brauchts ne Studie? Das machen die in dem Solarpark in meinem Dorf seit 20 Jahren.

    5. Ich habe gerade eine Lösung für alle die keine Windräder sehen wollen! Hohe Zäune.

      /s

    6. Outdoor_alex on

      Ich warte noch drauf dass wir rausfinden dass man Dächer als Solarpark nutzen kann.

    7. IrredeemableRight on

      man kanna uch alle paar stagen nochmal ne stabilere einbauen und da so kratzbürsten dran.

    8. thatonesleft on

      Das Thema um Nutzung von Flächen rund um Solarparks ist eh total spannend. In „Wüsten“ aufgestellte Solarparks erzeugen auf dem nun schattigen Boden bessere Bedingungen für Pflanzen, da der Boden durch weniger direkte Sonneneinstrahlung ua mehr Wasser aufnehmen kann.

    9. Würde die dadurch entstandenen Milchprodukte dann als Lichtnahrung durchgehen?

    10. Bei welchem NABU local chapter kann ich ein besorgte Bürger begehren oder VOLKSinitiative starten !!? 

    11. Wenn man mal schaut wie viele Tiere auf so Weiden überhaupt unterwegs sind…die meisten stehen halt im Stall, nichts da mit Weide.

      Aber trotzdem gut wenn diese paar Prozent doppelt genutzt werden können quasi. Vielleicht finanziert sich dann eine wolfssichere Einzäunung besser trotz geringem Tierbesatz und daraus folgender extensiver Beweidung. Das inklusive einer geeigneten Verschattung kann dann durch aus für interessante ökologische Effekte sorgen.

    12. Das Interessante und in der Praxis relevante ist diese Forderung:

      >Wenn auf eben diesen Flächen durch angepasste Bauweisen die Futterverfügbarkeit und -qualität geeignet für Weidenutzung mit Schafen und Rindern ist, sollte auch anerkannt werden, dass es sich um eine landwirtschaftliche Nutzungsform der Fläche handelt. Da gleichzeitig der ökologische Wert durch eine höhere Artenvielfalt auf der Fläche steigt, sollte dieser Wert auch dem flächenbereitstellenden Sektor zugerechnet werden, also der Landwirtschaft. Eine landwirtschaftliche Einordnung vereinfacht nicht nur die rechtliche Behandlung der Flächen aus Sicht der Landwirtschaft. Es stärkt auch die Akzeptanz im Agrarsektor.

      Das wäre eine enorme Veränderung und würde Freiflächen PV-Anlagen deutlich interessanter machen.

    13. Und unter Agri-PV kann man Pflanzen 🌱 anbauen!

      Was das für eine Meldung. Das Gelände als Weide zu verwenden ist sogar nützlich. Da muss man nicht dauernd zum mähen kommen und die Tiere haben ein Dach über dem Kopf- und sogar einen Stromanschluss 😁

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