Metall- und Elektroindustrie rechnet mit massiver Entlassungswelle

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    19 Kommentare

    1. HironTheDisscusser on

      >Trotz Großaufträgen aus dem Verteidigungssektor droht in diesem Jahr ein weiterer Abbau von Industrie-Arbeitsplätzen in Deutschland, warnt der Verband. Der von der Bundesregierung angekündigte Bürokratieabbau dauere zu lange.

      >Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet für dieses Jahr mit dem Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in der Metall- und Elektroindustrie. „Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch“, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Branche befinde sich „in der größten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“.

    2. DarkChaplain on

      Gleichzeitig will der Gesamtmetall-Chef gerne die Rechte von Arbeitnehmern beschneiden, um sie besser ausnehmen zu können.

    3. Gerade wenn sich das erste, zarte Pflänzchen von möglicher Erholung der Wirtschaft zu zeigen scheint, musste der orangene Clown einen neuen Krieg anfangen.

    4. TemptingSquirrel on

      Die Wahrheit ist: diese Deindustrialisierung wird nicht mehr aufzuhalten sein. Das ging auch praktisch allen großen Industrienationen (GB, USA, Japan, Italien etc…) vor uns so. Denn irgend wann ist ein Kipppunkt erreicht, bei dem man im Ausland ähnliche oder höhere Qualität produzieren kann (dafür hat man ja auch über 20 Jahre dort Standorte aufgebaut) aber bei niedrigeren Löhnen.

      Und selbst wenn Deutschland jetzt den Stundenlohn auf z. B. indisches Niveau drücken würde, würde das immer noch nicht reichen, weil dann dort die Standorte moderner und somit oft effizienter sind. Die Löhne + sonstige Kosten wie z. B. Strom müssten also vermutlich sogar unter das indische Niveau fallen, damit hier wieder Standorte entstehen. Das das nicht realistisch ist muss man wohl niemandem sagen.

      Und wie oben schon gesagt, da sind wir bei weitem nicht das erste Land mit solchen Themen und das müsste deshalb auch gar keine Katastrophe sein. Die USA waren z. B. sehr lange eine große Industrienation, wurden dann aber z. B. von Japan überholt. Nur haben die USA dann eben einen sehr starken Dienstleistungssektor aufgebaut, von dem sie heute noch profitieren (Software, AI).

      Was ist unser Plan? Nur jammern? Das löst kein einziges Problem. Aber die Politik und Wirtschaft müssten sich ehrlich machen und den Leuten eben erklären, dass dieser Wandel kommt, egal wen die Menschen wählen. Dann wird die Kunst sein, die Leute soweit möglich auch mitzunehmen und ihnen zu helfen sich neu zu orientieren.

      Ich bin übrigens selbst vermutlich bald von diesem Strukturwandel betroffen aber wenn ich mich verkrieche und jammere wird es nicht besser. Und das wäre mein Wunsch an die Menschen und die Politik hier: nicht immer jammern, sondern auch ganz konkret anpacken. Dafür muss Deutschland natürlich auch flexibler und weniger bürokratisch werden.

    5. Capable_Fun_9838 on

      Und gerade diese Industrien bräuchten wir, wenn es zwischen China und Taiwan+USA knallt….

    6. Lol, und der Grund soll zu viel Bürokratie sein. Das ist Erpressung mit Arbeitsplätzen wie immer.

    7. Bei den Energiepreisen haben energieintensive Industrien eine sehr schlechte Karte in Deutschland. Auf Krampf drin bleiben um Wutwähler zu besänftigen ist aber auch nicht konkurrenzfähig. Hoffe die Beschäftigten finden schnell was neues

    8. WordCheap3882 on

      …Schuld sind Migranten, Bürgergeldempfänger und Lifestyle-Teilzeit… das die konservative jede Innovationskraft und damit zukünftige Stellen zerstört hat, ist nie Thema. Woher soll der Jobmotor denn Kraftstoff ziehen, wenn alles neue erstmal linksgrünes Teufelszeug ist?

    9. Ich rechne auch mit einer massiven entlasstungswelle. Nur um dann enttäuscht zu werden

    10. Arbeitgeber sprechen permanent von „Deindustrialisierung“, dabei ist der Industriesektor anteilig die letzten 10 Jahre gleich groß geblieben. Kann mir das jemand erklären?

    11. So faul und arrogant wie Leute, die ich kenne, in der Industrie sind, habe ich kein Mitleid. Denken auch, sie wären unkündbar und wichtig

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