
Das brachte mich ein wenig zum Schmunzeln, angesichts der gelegentlichen Diskussionen über introvertiertes Verhalten und Smalltalk in diesem Sub und als Diaspora-Estnier, der in den USA aufgewachsen ist und ein Fenster in beide Kulturen hat. (Ich persönlich bin eher introvertiert, schätze aber manchmal Smalltalk.)
Es erinnert mich immer an die Zeit, als einige meiner entfernten estnischen Cousins vor etwa 25 Jahren die USA besuchten und gegen Ende ihrer Reise durch meine Stadt kamen, um meine Familie zu besuchen. Wir fragten sie, wie ihre Reise verlaufen sei, und sie erzählten ausführlich, wie nett, freundlich und hilfsbereit alle seien. (Sie fanden es lustig und fanden es nicht peinlich.)
Wir sagten "Wo war das nochmal?" und sie sagten "in New York!" Ich fragte "Welcher Teil von New York?" weil New York ein großer Staat ist und sie sagten "New York City! Alle waren so nett, alle waren sooooo freundlich!"
Ich musste ihnen sagen: Es ist lustig, Sie darüber reden zu hören, wie freundlich alle waren, denn das Klischee vieler Amerikaner ist, dass New Yorker sehr unhöflich sind. (Ich habe lange Zeit in New York City gelebt und ich glaube nicht, dass das wirklich stimmt, aber es ist ein weit verbreitetes Stereotyp außerhalb von New York.) Es bringt mich immer noch zum Lachen, wenn ich mich daran erinnere. Verschiedene Perspektiven! 🙂 🙂
https://www.nytimes.com/2026/02/27/well/benefits-small-talk.html
Von Wooden-Law-2272
1 Kommentar
I get the impression that New Yorkers are more direct and unfiltered than most Americans (totally familiar to Eastern Europeans), but are still much more open and likely to strike up conversations with strangers and things like that.