> Ich habe unglaublich viel positives Feedback bekommen – von Passanten, die mir viel Glück gewünscht haben, aber auch von Geschäftsführern und Personalern, die geschrieben haben: »Wow, klasse Aktion!« **Aber ein konkretes Jobangebot kam leider nicht dabei heraus.**
mudokin on
Hätte er die 10k mal lieber mit hilfe von r/mauerstrassenwetten und hunderter Hebel investiert.
CrownsEnd on
Das ist einfach keine gute Idee
HaZard3ur on
Sicher kein r/finanzen Redditor
DiePrinzen on
Naja eine sehr umkämpfte Branche wenn es um Jobs geht. Er hat aber auch bereits 10k Euro für Plakate verbrannt, dann wird es ihm wohl nicht so schlecht gehen.
TheZorro1909 on
Alleine für die Aktion würde ich ihn schon nicht einstellen
Ser_Mob on
Ich sag’s mal so: Da fehlt halt auch irgendwas, dass mich dazu führt, dass ich gerade ihn anstellen will. Diplom-Kaufmann und Produkt- & Marketingmanager sagt praktisch nichts aus, Medien & Entertainment ist einerseits sogar noch generischer, andererseits sind das zwei ziemlich unterschiedliche Themenfelder. 17 Jahre Erfahrung ist ohne weitere Angabe auch nichtssagend.
Das einzige was ich damit über ihn weiß ist, dass er zumindest Plakatwände bei Strör buchen kann. Dafür brauchst jetzt aber auch keine 17 Jahre Erfahrung.
Mir ist natürlich klar, bevor mich jetzt jemand darauf hinweist, das man auf Plakate nur begrenzt Text drucken kann. Aber hier fehlt halt das Kaufversprechen.
Nebenbei könnte man auch in Frage stellen ob 10.000 € dafür auszugeben so toll investiert ist. Auf Social Media wären da sehr viel mehr Impressions drin mit gleichzeitig geringerer Hürde auf die Internetseite zu wechseln. Klar, man geht dafür auch neben all der anderen Werbung etwas unter, aber im Vergleich zu einem Plakat scheint mir das vom Kosten-Nutzen-Verhältnis trotzdem deutlich besser.
Paddy31 on
>Ich habe das Plakat gestaltet und eine Website kreiert, auf die man mit einem QR-Code geleitet wird. Für wenige Monate war das ein Vollzeitjob.
Mal wieder ein weitere Beleg dafür wie nutzlos BWLer in unserer Gesellschaft sind.
JN88DN on
Hab mich gewundert, dass er nur seinen Vornamen auf dem Plakat nutzt, obwohl er überall sonst den Nachnamen verwendet. Aber wenn man als „Grasmann“ in der U-Bahn wirbt, melden sich vermutlich eh nur die falschen.
Terror_Raisin24 on
Kann man das in der Steuererklärung als Bewerbungskosten absetzen?
Hooman42 on
Gute Idee. Ich hätte nur nicht gekündigt ohne einen Nachfolgejob sicher in der Tasche zu haben.
CookieScholar on
Der hätte einfach Firmen Absagen auf ihre Anzeigen schreiben sollen. Ist billiger, befriedigender und hin und wieder kriegt man wohl ein Angebot.
Mit 10k hättest dich auch erstmal selbständig machen können.
PIebejer on
Das habe ich in Köln auch gemacht. Anfang des Jahrtausends. Mich hat das ganze allerdings nur ein paar hundert Euro gekostet, weil mich alle involvierten unterstützt haben. Von Grafiker bisPlakatunternehmen usw., die dafür kein Geld genommen haben, um mich zu unterstützen. Ich habe nur den, der die Plakate geklebt hat selbst bezahlt. Auch war ich in der damals äußerst populären Internetsendung „Ehrensenf“. Kathrin Bauerfeind hat mich wegen der Aktion interviewt und Bilder der Plakate gezeigt.
Majestic_Dress_7021 on
Puh, 10k für Plakate. Kann man machen. Da hätte er aber für 100€ auch einen Wald- und Wiesen-Marketingspezialisten fragen können, ob Großformat-Plakate so eine gute Idee sind.
Spoiler: nein.
Wenn dann hätte er ganz gezielt Plakate buchen müssen gegenüber von potentiellen Arbeitsstellen mit dem Titel „He, Sie! Ja, Sie von Firma XY! Sie haben meine Bewerbung auf dem Tisch!“ oder sowas.
Den Tipp hätte er auf reddit sogar umsonst bekommen.
botpurgergonewrong on
Mich würde es interessieren ob er bereit ist die Stadt zu wechseln. Oder ob er in Hamburg bleiben muss als Bedingung
SuperUnverstaendlich on
Viel deutlicher zeigen, dass man beruflich vor 15-20 Jahren stehen geblieben ist, kann man wohl kaum, wenn man in 2026 für 10k € Papierplakate kleben lässt. Dann mit der Baukasten-Squarespace-Webseite als Ziel auf dem Plakat und öffentlich 3 Monate Vollzeitarbeit für die Umsetzung dieses bedingt kreativen Megaprojekts beschreiben. Puh.
Wieviel Reichweite hätte man wohl mit ein paar funny/catchy TikTok/Insta-Reels für 10k € generieren können, direkt gerichtet und ausgespielt an die Zielgruppe, statt für ein paar Tage sehr lokale fast unsichtbare Random-Offlinepräsenz Bäume zu killen mit schwarzen Plakaten großteils außen Mitte Januar…
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19 Kommentare
> Ich habe unglaublich viel positives Feedback bekommen – von Passanten, die mir viel Glück gewünscht haben, aber auch von Geschäftsführern und Personalern, die geschrieben haben: »Wow, klasse Aktion!« **Aber ein konkretes Jobangebot kam leider nicht dabei heraus.**
Hätte er die 10k mal lieber mit hilfe von r/mauerstrassenwetten und hunderter Hebel investiert.
Das ist einfach keine gute Idee
Sicher kein r/finanzen Redditor
Naja eine sehr umkämpfte Branche wenn es um Jobs geht. Er hat aber auch bereits 10k Euro für Plakate verbrannt, dann wird es ihm wohl nicht so schlecht gehen.
Alleine für die Aktion würde ich ihn schon nicht einstellen
Ich sag’s mal so: Da fehlt halt auch irgendwas, dass mich dazu führt, dass ich gerade ihn anstellen will. Diplom-Kaufmann und Produkt- & Marketingmanager sagt praktisch nichts aus, Medien & Entertainment ist einerseits sogar noch generischer, andererseits sind das zwei ziemlich unterschiedliche Themenfelder. 17 Jahre Erfahrung ist ohne weitere Angabe auch nichtssagend.
Das einzige was ich damit über ihn weiß ist, dass er zumindest Plakatwände bei Strör buchen kann. Dafür brauchst jetzt aber auch keine 17 Jahre Erfahrung.
Mir ist natürlich klar, bevor mich jetzt jemand darauf hinweist, das man auf Plakate nur begrenzt Text drucken kann. Aber hier fehlt halt das Kaufversprechen.
Nebenbei könnte man auch in Frage stellen ob 10.000 € dafür auszugeben so toll investiert ist. Auf Social Media wären da sehr viel mehr Impressions drin mit gleichzeitig geringerer Hürde auf die Internetseite zu wechseln. Klar, man geht dafür auch neben all der anderen Werbung etwas unter, aber im Vergleich zu einem Plakat scheint mir das vom Kosten-Nutzen-Verhältnis trotzdem deutlich besser.
>Ich habe das Plakat gestaltet und eine Website kreiert, auf die man mit einem QR-Code geleitet wird. Für wenige Monate war das ein Vollzeitjob.
https://www.hirebene.de/
Wenige Monate Vollzeitjob
Mal wieder ein weitere Beleg dafür wie nutzlos BWLer in unserer Gesellschaft sind.
Hab mich gewundert, dass er nur seinen Vornamen auf dem Plakat nutzt, obwohl er überall sonst den Nachnamen verwendet. Aber wenn man als „Grasmann“ in der U-Bahn wirbt, melden sich vermutlich eh nur die falschen.
Kann man das in der Steuererklärung als Bewerbungskosten absetzen?
Gute Idee. Ich hätte nur nicht gekündigt ohne einen Nachfolgejob sicher in der Tasche zu haben.
Der hätte einfach Firmen Absagen auf ihre Anzeigen schreiben sollen. Ist billiger, befriedigender und hin und wieder kriegt man wohl ein Angebot.
https://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2010-01/absagen-an-unternehmen
hätte auf Christian Lindner getippt.
Mit 10k hättest dich auch erstmal selbständig machen können.
Das habe ich in Köln auch gemacht. Anfang des Jahrtausends. Mich hat das ganze allerdings nur ein paar hundert Euro gekostet, weil mich alle involvierten unterstützt haben. Von Grafiker bisPlakatunternehmen usw., die dafür kein Geld genommen haben, um mich zu unterstützen. Ich habe nur den, der die Plakate geklebt hat selbst bezahlt. Auch war ich in der damals äußerst populären Internetsendung „Ehrensenf“. Kathrin Bauerfeind hat mich wegen der Aktion interviewt und Bilder der Plakate gezeigt.
Puh, 10k für Plakate. Kann man machen. Da hätte er aber für 100€ auch einen Wald- und Wiesen-Marketingspezialisten fragen können, ob Großformat-Plakate so eine gute Idee sind.
Spoiler: nein.
Wenn dann hätte er ganz gezielt Plakate buchen müssen gegenüber von potentiellen Arbeitsstellen mit dem Titel „He, Sie! Ja, Sie von Firma XY! Sie haben meine Bewerbung auf dem Tisch!“ oder sowas.
Den Tipp hätte er auf reddit sogar umsonst bekommen.
Mich würde es interessieren ob er bereit ist die Stadt zu wechseln. Oder ob er in Hamburg bleiben muss als Bedingung
Viel deutlicher zeigen, dass man beruflich vor 15-20 Jahren stehen geblieben ist, kann man wohl kaum, wenn man in 2026 für 10k € Papierplakate kleben lässt. Dann mit der Baukasten-Squarespace-Webseite als Ziel auf dem Plakat und öffentlich 3 Monate Vollzeitarbeit für die Umsetzung dieses bedingt kreativen Megaprojekts beschreiben. Puh.
Wieviel Reichweite hätte man wohl mit ein paar funny/catchy TikTok/Insta-Reels für 10k € generieren können, direkt gerichtet und ausgespielt an die Zielgruppe, statt für ein paar Tage sehr lokale fast unsichtbare Random-Offlinepräsenz Bäume zu killen mit schwarzen Plakaten großteils außen Mitte Januar…