Die Welt blickte an diesem Tag gemeinsam auf. Menschen versammelten sich in Parks, auf Dächern, auf offenen Feldern – alle warteten darauf, dass sich der Himmel veränderte. Und als es dann soweit war, war es atemberaubend.

    Aber durch meine Linse wurde daraus etwas mehr.

    Der unvergesslichste Teil waren die roten Sonnenvorsprünge, die am Rand des Mondes leuchteten. Sie sahen aus wie im Weltraum schwebende Flammen – wild, lebendig, unmöglich zu ignorieren. Für ein paar Sekunden hatte ich das Gefühl, als würde ich nicht nur auf die Sonne schauen, sondern auch ihren Herzschlag beobachten.

    Fotografie leistet in solchen Momenten etwas Kraftvolles.

    Es verwandelt Ehrfurcht in Besitz. Nicht auf egoistische Weise – sondern auf eine zutiefst persönliche Weise. Millionen sahen die Sonnenfinsternis. Aber dieses habe ich eingefangen. Ich habe es gerahmt. Ich habe es konserviert. Ich habe diese flüchtige Ausrichtung zu einem Teil meiner eigenen Geschichte gemacht.

    Das ist es, was Fotos bewirken. Sie nehmen, was zur Welt gehört, und machen es für immer zu einem Teil Ihrer Erfahrung. Sie ermöglichen Ihnen, vom Beobachter zum Teilnehmer zu werden. Vom Beobachter zum Bewahrer.

    An einem Tag, der mir ohnehin schon alles bedeutete, machte uns das Universum ein seltenes Geschenk. Und mit einem Klick hielt ich es fest.

    Einige Momente werden miterlebt.

    Einige bleiben in Erinnerung.

    Und einige werden eingefangen – um niemals zu verblassen.

    https://i.redd.it/9cqdrzlztukg1.jpeg

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    1 Kommentar

    1. PhoenixTineldyer on

      Well no, the world didn’t look together. It was only visible on a small strip of the planet.

      But that strip did pass over me and I got roughly 4 minutes of totality and it was legitimately the coolest thing I’ve ever seen in my life.

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