
Die Woche der Kinderferien war eine, die wir nie vergessen werden. Schnee, frische Luft und vor allem so viel Freude. Zum ersten Mal seit langer Zeit waren weder Sirenen noch Explosionen zu hören, was für uns vielleicht normal erscheint, für diese Kinder jedoch fast unwirklich ist. Fast alle dieser Kinder haben während des Krieges mindestens einen Elternteil verloren.
Innerhalb weniger Tage wuchsen Kinder aus Saporischschja, Cherson und Dnipro zu einer engen Gruppe von Freunden heran. Es wurde getanzt, gespielt, geschwommen und vor allem viel gelacht. Zu viele schöne Momente, um sie alle zu erwähnen.
Nach acht Tagen ging der Urlaub zu Ende. Der Abschied war schwer: Tränen, lange Umarmungen und Kinder, die weder einander noch uns loslassen wollten.
Vor allem Sophia hielt Kelly sehr lange fest im Arm. Für diese Kinder ist das Ende einer solchen Woche immer der schwierigste Teil.
Die Rückreise wurde noch komplizierter. Aufgrund der Bombardierung von Eisenbahnstrecken verkehren keine Züge mehr in Richtung Saporischschja. Von Dnipro aus mussten Alternativen arrangiert werden. Die Kinder wurden vorübergehend im Holland House untergebracht und setzten dann ihre Reise mit dem Bus fort. Dieser Bus beförderte nicht nur Kinder, sondern auch Kleidung, Lebensmittel, Generatoren und andere Hilfsgüter.
Dieser Feiertag brachte nicht nur Freude; Die Kinder erzählten uns auch von den schrecklichen Umständen, in denen sie leben müssen.
Am Ende der Ferien würden wir gerne sagen, dass sie wieder sicher zu Hause sind, aber für diese Kinder beginnt die Realität des Krieges jetzt erneut.
Wir werden diese Kinder weiterhin unterstützen.
https://v.redd.it/k1ck21048pkg1
Von FrankyandCoen